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Cover AUF ZAUBER KOMM RAUS

AUF ZAUBER KOMM RAUS

Fantasy, Science Fiction

Erschienen 2017 bei Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
456 Seiten
ISBN 978-3-95835-256-8

Kurztext / Annotation

'Der Weg des jungen Zauberers Martin ist ein ganz anderer als der eines Harry Potter, aber ganz sicherlich nicht weniger unterhaltsam.' [Lesermeinung]

Die Abenteuer von Martin Banks, dem Hacker aus Amerika mit der Fähigkeit, die Realität zu verändern, gehen weiter ...

Einen Monat ist es nun her, seit Martin dabei geholfen hat, dem bösen Programmierer Jimmy das Handwerk zu legen, und die Dinge könnten für ihn eigentlich nicht besser laufen. Abgesehen von seinem Liebesleben. Denn Gwen, das Mädchen seiner Träume, hat sich nach Atlantis aufgemacht, einem toleranten, von Zauberinnen regierten Königreich, das dafür bekannt ist, gerade für weibliche Zeitreisende ein sicherer Hafen zu sein.

Zum Glück werden Martin und Phillip nach Atlantis zu einem Gipfeltreffen der Anführer aller Zeitreisekolonien eingeladen. Für Martin DIE Gelegenheit, noch einmal sein Glück bei Gwen zu versuchen. Aber natürlich sprechen wir hier von Martin Banks, der nicht einfach nur in Ruhe im zweiten Anlauf mit seiner großen Liebe anbändeln kann, sondern es stattdessen mit Mord, Intrigen und jeder Menge Geheimnissen zu tun bekommt.

Scott Meyers 'Auf Zauber komm raus', der zweite Teil der urkomischen 'Magic 2.0'-Reihe, setzt genau da an, wo 'Plötzlich Zauberer' endete: mit Witz, skurrilen Einfällen und der Erkenntnis, dass einem selbst die Macht über Raum und Zeit nichts nützt, wenn man einfach nur immer wieder verdammtes Pech hat.

Scott Meyer wuchs in einer kleinen Stadt in Sunnyside, Washington auf. Seine humoristische Karriere begann er, indem er als Stand-up Comedian und Radiopersönlichkeit arbeitete. Der Höhepunkt für ihn war es, im Vorprogramm der 'Running with Scissors' Tour von Weird Al Yankovic aufzutreten. Danach folgten weitere Jobs, für die er quer durch die Vereinigten Staaten und Kanada tourte. Dann ließ er sich in Orlando, Florida, nieder, wo er an seinem fortlaufenden Comic Basic Instructions arbeitet. Plötzlich Zauberer ist sein erster Roman.

Textauszug

Kapitel 1

Es war ein ganz normaler Abend im Verrotteten Stumpf . Draußen ging die Sonne unter und die Stadt wurde still. Drinnen brannten Kerzen und die Gäste wurden laut.

Martin materialisierte auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Er staunte darüber, wie schnell die Leute sich an Dinge gewöhnen konnten. Da stand er nun, ein erwachsener Mann in glänzendem Silbergewand nebst spitzem Hut. Scheinbar aus dem Nichts zusammengeflossen, einen Stab schwingend, an dessen Spitze sich die Büste eines maskierten mexikanischen Wrestlers befand - und weder die mittelalterlichen Bauern, noch er selbst fanden das seltsam.

Ein Passant grüßte höflich, während er um Martin herumging. Martin erwiderte den Gruß und überquerte die Straße. Noch vor drei Monaten war er eine dreiundzwanzigjährige Dateneingabedrohne in Seattle gewesen, die in ihrer Freizeit gern in Firmencomputern herumstöberte. Vor zwei Monaten waren dann Dinge passiert, aus denen er nicht so recht schlau wurde, obwohl er sie alle selbst erlebt hatte. Irgendwann hatte er sich in dieser Taverne im Jahr 1150 wiedergefunden und versuchte seither, als Zauberer durchzugehen. Vor nicht ganz einem Monat dann hatte er, mit einiger Hilfe, seine Ausbildung zum Zauberer abgeschlossen und in wenigen Augenblicken würde Martin gleich seinen ersten eigenen Lehrling kennenlernen.

Es war keine große Überraschung, dass der neue Lehrling hier im Verrotteten Stumpf aufgetaucht war. Wenn man rückwärts durch die Zeit flieht, braucht man logischerweise einen geologischen Orientierungspunkt für die Landung, und wenn man nach England will, gibt es da kaum einen besseren als die Klippen von Dover. Die Straße an den Klippen führte in die Stadt, nach Leadchurch, und die Taverne war die erste öffentliche Einrichtung, auf die man traf, wenn man der Straße folgte. Viel überraschender war also, dass Martin beordert worden war, um den Neuankömmling zu begrüßen.

Martin war in seiner Werkstatt gewesen, als er von Phillip gerufen wurde. Es gab die Kunde von der Ankunft eines Fremden, der behauptete, magische Kräfte zu besitzen. Das würde sich jemand ansehen müssen. Phillip hätte den viel kürzeren Weg gehabt, aber er war neuerdings Vorsitzender des Rats der Zauberer und als solcher musste er an andere delegieren. Andere bedeutete in den meisten Fällen Martin . Außerdem saß der neue Zauberer in der gleichen Taverne, in der Phillip vor gerade mal zwei Monaten Martin vorgefunden hatte. Phillip mochte die Symmetrie der Ereignisse, weshalb er jetzt Martin als Begrüßungskomitee losschickte.

Martin ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen. Seit Beginn seiner eigenen Ausbildung hatte er sich darauf gefreut, selbst einmal jemanden unterweisen zu können, denn diese war eine Reihe demütigender Psychospiele, verwirrender Enthüllungen und kindischer Streiche gewesen. Er hatte vieles als zutiefst unangenehm empfunden und er wollte einen eigenen Lehrling haben. Es wäre die Gelegenheit, jemand anders all diese fürchterlichen Erfahrungen machen zu lassen, anstatt sie selbst ertragen zu müssen.

Martin blieb noch mal stehen, bevor er die Taverne betrat. Er erinnerte sich an jene Nacht vor zwei Monaten, als er angekommen war, hungrig und ziemlich verängstigt. Er hatte sich den Gästen vorgestellt und beim Versuch, seine Fähigkeiten zu demonstrieren, sich selbst in eine Lachnummer verwandelt. Schließlich hatte Phillip ihn zu einem Duell herausgefordert und ihn dabei so weggeblasen, dass er bis in den Wald geflogen, mit dem Kopf an einen Baum geknallt und bewusstlos liegen geblieben war. Ihm gefiel der Gedanke, jetzt mal die Oberhand zu haben und so betrat er die Taverne.

Der ziemlich überfüllte Raum war warm und hatte freiliegende Deckenbalken. Kerzen und der Sonnenuntergang, der durch die Fenster sickerte, waren die einzigen Lichtquellen, was allerdings romantischer klang, als es war. Genau genommen würde nicht mal die Ro

Beschreibung für Leser

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