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Cover THE END - NEMESIS

THE END - NEMESIS

Das Spin-off zur Endzeit-Bestseller-Serie

von G. Michael Hopf; Übersetzt von: Andreas Schiffmann

Erschienen 2017 bei Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
256 Seiten
ISBN 978-3-95835-268-1

Kurztext / Annotation

Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag, an dem du geboren wurdest, und der Tag, an dem du herausfindest, warum. - Mark Twain

Lexi ist eine außergewöhnliche Frau, gefangen in einem durchschnittlichen Leben. Der frühe Tod ihres Vaters und die Lieblosigkeit ihrer Mutter haben ihre Spuren hinterlassen. Trost findet sie nur in oberflächlichen Freundschaften und Beziehungen. Die einzige Person, die sie liebt und der sie vertraut, ist ihre jüngere Schwester Casey, doch auch das Verhältnis zu ihr ist angespannt. Ohne einen wirklichen Sinn im Leben zu finden wechselte Lexi ziellos von Job zu Job - bis zu jenem verhängnisvollen Tag, an dem die Lichter ausgingen. In den frühen Morgenstunden wurden die Vereinigten Staaten von Amerika Ziel einer spektakulären, verheerenden Attacke. Ein Super-EMP zerstörte das gesamte Energienetz und machte beinahe jedes elektrisch betriebene Gerät nutzlos. Millionen Menschen fanden im unmittelbaren Chaos danach den Tod, und Millionen weitere sahen sich einem Schicksal gegenüber, das noch weitaus schlimmer als der Tod sein würde.

In dieser neuen Welt, in der die Infrastruktur verwüstet und die Regierung handlungsunfähig geworden ist, findet Lexi endlich zu ihrer Bestimmung. Doch zu welchem Preis?

G. Michael Hopf hat die Bestseller-Reihe 'The End' geschrieben. Er verlebte zwei abenteuerliche Jahrzehnte, bevor er irgendwann ruhiger wurde und sich hauptsächlich Romanen widmete. Zuvor diente er beim Korps der US Marines und arbeitete als Sicherheitsfachmann.
Heute wohnt er mit seiner Familie in San Diego, Kalifornien.

Textauszug

22. Februar 2015

"Die zwei bedeutendsten Tage in deinem Leben sind jener, an dem du geboren wurdest, und der, an dem du herausfindest, warum." - Mark Twain

Crescent, Oregon

"Lexi ... Lexi ... WACH AUF!", hörte sie eine Stimme zum wiederholten Mal im Traum rufen.

Sie setzte sich erschrocken auf. Ihr Herz raste und kalter Schweiß klebte auf ihrer Haut. Sie fuhr mit zittrigen Händen darüber und blinzelte, um klarer sehen zu können, bloß brachte das in der Stockfinsternis überhaupt nichts. Schließlich ertastete sie einen Leuchtstab, den sie zuerst knickte und dann kräftig schüttelte. Kurz darauf fing er an zu glühen und erhellte den Raum bis in seine dunklen Winkel hinein. Sie gewöhnte sich langsam daran, doch in der Umgebung gab es für ihre blassbraunen Augen sowieso nur wenig zu sehen. An der Wand stand ein hohes Metallregal voller Dosen und Flaschen und davor zahlreiche Kisten. Der Geruch im Raum stieß sie zunächst ab, aber bald erkannte sie ihn als Mischung aus Staub, Pappe und abgestandenem Bier. Das feuchte Lager hinten im Restaurant von The Mohawk Bar and Grill war zwar keine Luxusunterkunft, doch wenigstens ein relativ sicherer Platz, wo man sich geschützt vor der Kälte des Winters und den Gefahren draußen ausruhen konnte. Sie hatte das angebotene Obdach am Anfang abgelehnt und erst dann in Anspruch genommen, als ihr bewusst geworden war, dass es ihr dort nicht an Lebensmitteln mangeln würde und sie den älteren Mann, der hier lebte, ihres Erachtens im Kampf besiegen konnte. Nach zweimonatigem Ringen ums Überleben in der Neuen Welt befand sie sich ununterbrochen in Alarmbereitschaft. Diesen Umstand erachtete sie als einen der Hauptgründe dafür, dass sie noch nicht umgekommen war.

Lexi rieb sich die Augen und stöhnte frustriert, als ihr der nächtliche Traum wieder in den Sinn kam, der sie daran hinderte, die Ruhe zu finden, die sie so dringend nötig hatte. Sie war ihre Unfähigkeit, tief zu schlafen, mehr als leid geworden. Vor dem Zusammenbruch hatte sie immer ganz wunderbar schlafen können. Kein Wochenende war vergangen, an dem sie nicht erst gegen elf Uhr aufgewacht war, und werktags hatte sie sich beim Aufstehen deshalb umso schwerer getan - jeden Morgen das gleiche Drama - ein Dutzend Mal hatte sie die Schlummertaste an ihrem Wecker gedrückt. Jetzt störten Nachtängste und Ruhelosigkeit ihren Schlaf, falls man es überhaupt noch so nennen konnte.

Sie erschrak, als es plötzlich an der Tür klopfte, und schob sofort eine Hand unter das Kissen, um zu ihrer Pistole zu greifen; einer halbautomatischen Glock 17 9mm.

"Lexi? Alles in Ordnung bei dir? Ich hab dich schreien hören", sagte jemand vor der Tür.

Sie schaute hinüber zur Schwelle, wo schwach Licht einfiel, das jedoch von einem dunklen Schatten unterbrochen wurde. Lexi kannte John nicht wirklich, geschweige denn, dass sie ihm vorbehaltlos traute, immerhin hatte sie ihn erst eine Woche zuvor getroffen.

Nach ihrer knappen Flucht vor ein paar Plünderern war sie mit dem Motorrad gestürzt, das sie am Highway südlich der Stadt gestohlen hatte. Ein kleines Kommando von Marines war dann auf sie gestoßen und hatte ihr Hilfe angeboten.

Da die Männer aber selbst nicht gewusst hatten, wo sie unterkommen sollten, waren sie mit ihr zum The Mohawk gefahren. Seit sie in der Stadt angekommen waren, pflegten sie eine gute Beziehung mit John. Crescent war nicht groß und besaß abgesehen von dem Restaurant keine weiteren aktiven Gewerbe mehr, also fand der verbliebene Rest der Gemeinde immer dort zusammen. Weil John keine Familie und auch sonst nichts hatte, lag es für ihn in der Natur der Sache, das The Mohawk als seine einzige Liebe am Laufen zu halten. Verderbliche Lebensmittel waren ihm rasch ausgegangen, wohingegen es ihm aber nicht an Alkohol mangelte, den er nun als Währung benutzen würde. John war ein großer, stämmiger

Beschreibung für Leser

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