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Cover SHAMROCK ALLEY - In den Gassen von New York

SHAMROCK ALLEY - In den Gassen von New York

Thriller

von Ronald Malfi; Übersetzt von: Reimund Gerstäcker

Erschienen 2018 bei Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
484 Seiten
ISBN 978-3-95835-274-2

Kurztext / Annotation

Um eine der größten Falschgeldoperationen in der Geschichte der Vereinigten Staaten zu stoppen, lässt sich Secret Service Agent John Mavio in Manhattan undercover in ein Syndikat von Unterwelt-Bossen einschleusen. Mit jedem weiteren Schritt hinab in eine Welt aus Gewalt und Drogen entfernt er sich mehr und mehr von seinem wirklichen Leben, seiner schwangeren Frau und seinem unheilbar kranken Vater. Bis zu dem Punkt, an dem sich die beiden Extreme seines Lebens kreuzen und Mavio alles riskieren muss, um sich selbst, seine Familie, und die Bewohner von New York City zu retten.

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'Dieser Roman könnte Malfi ohne weiteres in die Liga der populärsten Autoren aufsteigen lassen.' [Booklist]

'Shamrock Alley von Ronald Malfi ist ein Buch, das man bereits nach den ersten Seiten nicht mehr aus der Hand legen möchte ... Grandiose Story mit hervorragend ausgearbeiteten Charakteren. Spannend, emotional, melancholisch und nostalgisch. Unbedingte Leseempfehlung.' [Wolfgang Brunner, Buchwelten]

Ronald Malfi ist der preisgekrönte Autor mehrerer Horrorromane, Krimis und Thriller. Im Jahr 2009 gewann sein Kriminaldrama Shamrock Alley einen Silver IPPY Award. Sein Schauerkrimi Die Treppe im See wurde 2011 von der Horror Writers Association als bester Roman nominiert und das Buch wurde mit dem Gold IPPY Award für den besten Horrorschocker ausgezeichnet.
Sein Thriller December Park gewann 2015 den Berverly Hills international Book Award - Kategorie Suspense (Spannungsliteratur).
Malfis düstere Literatur hat besonders wegen seines fesselnden Schreibstils und seiner einprägsamen Charaktere Anklang unter Lesern aller Genres gefunden. Zurzeit wohnt er mit seiner Frau und seiner Tochter in der Chesapeake Bay, wo er bereits an seinem nächsten Buch schreibt.

Textauszug

KAPITEL 1

Unter einer Flut von Discolicht öffnete John Mavio den Reißverschluss seiner Lederjacke und schüttelte sein strähniges Haar, sodass es wie ein Vorhang vor seine Augen fiel. Krachende Klänge feinsten Industrials ließen die Wände erzittern. Vor ihm zuckte eine Masse tanzender Körper wie mit elastischen Schnüren verbundene Korken. Die Tanzenden sahen bleich aus im harten Neonlicht und waren von dichtem, künstlichem Nebel umhüllt. In seinem trockenen Mund breitete sich ein saurer Geschmack aus.

Zu seiner Linken schniefte Jeffrey Clay laut und bot ihm eine Zigarette an.

"Nein, danke."

"Mann, ein paar dieser Miezen sehen zum Anbeißen aus!" Clay war jung, vielleicht Anfang zwanzig, aber sein zerknittertes Gesicht und sein nikotinfarbener Teint verliehen ihm etwas Altersloses. Eine Gruppe zappelnder, in Leder gekleideter Frauen in der Nähe der Bar hatte seine Aufmerksamkeit erregt. Clay starrte sie an wie ein hungriger Wolf. "Jedes gottverdammte Wochenende dasselbe. Warst du schon in der Pinken Bar? Genau wie hier, nur besser." Clay pfiff durch die Zähne. "Bei allem, was recht ist, sind diese Mädels heiß oder was?"

John schob sich von der Wand nach vorn und sah für einen Augenblick Tressa Walker hinter Clays Schulter. Tressa Walker, amphetamin-dünn und mit gespenstisch weißer Haut, streifte seinen Blick und schaute sofort zur Seite. Auf einem Podest über ihrem Kopf, versiegelt in einer Glaskabine, stand ein DJ mit einer Wollmütze auf dem Kopf und bediente die Turntables. Die blitzenden Lichter reflektierten und brachen sich im Glas.

John verlagerte sein Gewicht. Er war durchschnittlich groß, gut gebaut, mediterraner Typ. Er fühlte sich fehl am Platz in diesem Klub. "Was dauert so lange? Wo ist dein Kumpel?"

Clay zündete sich eine Zigarette an und sog den Rauch tief ein. Seine Lippen verzogen sich, als ob er etwas Bitteres schmeckte. Noch immer starrte er die Mädchen an. Schließlich sagte Clay: "Entspann dich. Es geht darum, Spaß zu haben, den Moment zu leben. Das hier tun wir alles für den verfickten Moment, verstehst du? Also nur keine Eile."

"Da sind ein paar Menschen, zu denen ich wieder zurückmuss."

"Schon gut, Mann."

"Dieser Typ, ist er in Ordnung?"

"Wir kennen uns seit Ewigkeiten, Frankie und ich. Sind im gleichen Viertel aufgewachsen, haben die gleiche Scheiße erlebt."

"Ich hasse diese Klubs."

"Dann trink was, mach ein paar Frauen an", sagte Clay.

"Um Himmels willen, kein Bier mehr."

"Zigarette?"

"Her damit."

Clay nahm einen letzten Zug und reichte John die Zigarette. Hinter Clay tauchte wieder Tressa Walker auf, die aussah, als würde sie sich am liebsten in Luft auflösen. Sie war zweiundzwanzig und hatte ein Kind, wirkte aber nicht gerade mütterlich. Mit zusammengekniffenen Augen und fest aufeinandergepressten Lippen starrte sie ins Meer der Tanzenden. Ihren Kopf durchtosten Gedanken, die fast so laut waren wie die Musik. Dann erkannte sie jemanden in der Menge und hob den Kopf. Sie berührte Clay an der Schulter. "Jeffrey", sagte sie.

Jeffrey Clay bewegte seinen Kopf, spannte die Sehnen in seinem Hals und grinste. Zwei Männer bahnten sich einen Weg durch die Menge. Der Anführer, gekleidet in ein eng anliegendes Hemd mit italienischem Schnitt und gebügelten Stoffhosen, schlug Clay auf die Schulter und flüsterte ihm etwas in die Biegung des ihm zugeneigten Halses. Beide lachten. John erkannte ihn: Es war Francis Deveneau. Deveneaus größerer Begleiter, mit schwarzen Lederhosen, silberfarbenen Kontaktlinsen und einem Festival zahlloser Piercings im Gesicht, stellte sich an die Seite und betrachtete John mit offensichtlicher Missbilligung. Seine Haut war so blass, dass sie im Licht des Klubs durchscheinend wirkte.

"Das ist Johnny", sagte Clay zu Deveneau.

" Bonsoir , Johnny", sagte Deveneau und hob die Hand. Seine Augen waren blutunterl

Beschreibung für Leser

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