Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung auf unserer Website zu bieten und erlauben das Setzen von Drittanbieter-Cookies. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Weitere Informationen zu den verwendeten Cookies und zu ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
Cover PLÖTZLICH ZAUBERER

PLÖTZLICH ZAUBERER

Roman

von Scott Meyer; Übersetzt von: Katrin Fahnert

Erschienen 2017 bei Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
432 Seiten
ISBN 978-3-95835-155-4

Kurztext / Annotation

'Der Weg des jungen Zauberers Martin ist ein ganz anderer als der eines Harry Potter, aber ganz sicherlich nicht weniger unterhaltsam.' [Lesermeinung]

'Plötzlich Zauberer ist ein Science-Fiction- und Fantasy-Titel, den man nicht verpassen darf.' [Blog IO9]

'Ich bin wirklich positiv überrascht, somit erhält das Buch von mir wohlverdiente 5 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden.' [Lesermeinung]

'Unterhaltsames für den Nerd in uns' [Lesermeinung]

Inhalt:

Martin Banks ist ein ganz gewöhnlicher Typ, der eine sehr ungewöhnliche Entdeckung gemacht hat:
Er kann die Realität manipulieren, denn die Realität ist nichts anderes als ein weiteres Computerprogramm. Doch seine kleinen Veränderungen der Realität hier und da bleiben nicht unbemerkt.
Um seinen Verfolgern ein Schnippchen zu schlagen, entschließt er sich, in der Zeit zurückzureisen und im Mittelalter sein Glück als Zauberer zu versuchen.
Denn was sollte da schon schiefgehen?
Als hackender Yankee an König Artus Hof muss Martin sich nun alle Mühe geben, um ein vollwertiger Meister seiner Fähigkeiten zu werden, das Geheimnis um den uralten Zauberer Merlin zu lüften und ... ja, ihr wisst schon, möglichst nicht dabei umzukommen und so.

Scott Meyer wuchs in einer kleinen Stadt in Sunnyside, Washington auf. Seine humoristische Karriere begann er, indem er als Stand-up Comedian und Radiopersönlichkeit arbeitete. Der Höhepunkt für ihn war es, im Vorprogramm der 'Running with Scissors' Tour von Weird Al Yankovic aufzutreten. Danach folgten weitere Jobs, für die er quer durch die Vereinigten Staaten und Kanada tourte. Dann ließ er sich in Orlando, Florida, nieder, wo er an seinem fortlaufenden Comic Basic Instructions arbeitet. Plötzlich Zauberer ist sein erster Roman.

Textauszug

Kapitel 1

Schrecken

Martin Banks war von der Wissenschaft begeistert. Als Kind hatte er alles über Menschen gelesen, die gewaltige Entdeckungen gemacht hatten. Entdeckungen, die die Welt verändert hatten. Er hatte sich immer gefragt, was für Empfindungen er wohl hätte, wenn er selbst jemals etwas wirklich Weltbewegendes entdecken würde. Jetzt wusste er es. Denn er hatte gerade eine solche Entdeckung gemacht. Er war überrascht, denn er fühlte nun einen Schrecken, der ihn fast dazu brachte, sich in die Hose zu machen.

Martin sah sich nicht als Hacker. Er mochte das Image nicht, das mit dieser Bezeichnung einherging. Sicher, als Teenager hatte er mit der ganzen Bandbreite dieses Images experimentiert, aber er fand es einfach zu anstrengend, die ganze Zeit gegen alles rebellieren zu müssen. Es war ein emotionales Hamsterrad. Es hörte nie auf und brachte einen nirgendwo hin. Wenn man in einem Zustand ständiger Rebellion lebt, wird man unweigerlich von allen wichtigen Personen seines Lebens missachtet.

Martin beschloss also, dass er kein Hacker war. Er war nur ein Kerl, der es wirklich mochte, seine Zeit am Computer zu verschwenden.

Es war ein ganz gewöhnlicher Abend gewesen. Martin surfte gerade im Internet und schaute sich nach Seiten um, von denen er ungestraft etwas abgreifen konnte.

Im Hintergrund lief der Fernseher und tauchte das Zimmer in ein schummriges Licht.

Die Flimmerkiste bot ihm gelegentlich Ablenkung und die Illusion von menschlichem Kontakt. Ihm war klar, dass er Dinge tat, die bei genauer Betrachtung illegal waren, aber er trieb die Rumpfuscherei auf den Computern anderer Menschen nie besonders weit. Im Grunde war es harmlos, was er tat. Die Behörden würden sich nicht für ihn interessieren, solange Täter mit höherer krimineller Energie noch frei herumliefen. Das redete er sich zumindest immer wieder ein, aber er war zu schlau, um es wirklich zu glauben. Das hielt ihn dennoch nicht davon ab, jeden Abend den Computer einzuschalten, um zu schauen, was es dort zu sehen gab.

In dieser Nacht sah er sich auf den Servern eines Herstellers für Mobiltelefone um, der schon seit den 1930ern im Geschäft war. Allerdings hatten sie zu dieser Zeit Radios in der Größe von Briefkästen hergestellt. Er hatte eigentlich gar nichts Schlimmes getan. Martin hatte nicht einmal gewaltsam eindringen müssen. Jeder, der gute Kenntnisse von Netzwerkstrukturen hatte und gewillt war, sich eine unglaubliche Menge von verblüffend langweiligen Informationen anzusehen, hätte diese Datei finden können.

Sie gehörte in die Kategorie: besonders uninteressant.
Fünf Terabyte einfacher ASCII-Textzeichen. Selbst der Name machte Martin schläfrig - repository1-c.txt. Der Moment, in dem er dachte, dass kein vernünftiger Mensch an einer Datei wie dieser interessiert sein könnte, war der Moment, in dem er beschloss, einen Blick hinein zu riskieren.

Er schätzte, dass es zu lange dauern würde, sie komplett herunterzuladen, darum entschied er stattdessen, direkt mit einem Terminal-Emulator auf sie zuzugreifen. Als die Datei sich öffnete, schien sie aus einer endlosen Reihe riesiger, unterschiedlicher Datenblöcke zu bestehen. Die einzelnen Datenblöcke waren ein gewaltiges Zahlenwirrwarr, in dem sich nur ab und zu Bruchstücke von erkennbarem Text fanden. Er hätte die Datei einfach komplett ignorieren können, wenn da nicht die Tatsache gewesen wäre, dass sich viele der Zahlen scheinbar ständig änderten. Er überprüfte das schließlich genauer. Er arbeitete mit seinem Standard-Texteditor, und soweit er wusste, hatte er bislang kein Update eingespielt, durch das so etwas möglich wäre. Aber er sah es - ganz deutlich.

Das Erste, was Martin immer tat, wenn er eine neue Datei fand, war nach seinem eigenen Namen zu suchen. Es mochte egozentrisch erscheinen, aber Martin machte sich darüber keine Sorgen. Er hatte eine Menge Zeit damit verbracht, über sich sel

Beschreibung für Leser

Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet

Drucken

Kundenbewertungen

4,99 €
(inkl. MwSt.)
EPUB sofort downloaden
Downloads sind nur in Österreich möglich!