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Cover KAIJU WINTER

KAIJU WINTER

Roman

von Jake Bible; Übersetzt von: Nicole Lischewski

Erschienen 2017 bei Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
336 Seiten
ISBN 978-3-95835-190-5

Kurztext / Annotation

Im Yellowstone Park bricht ein Supervulkan aus, der Nordamerika ins Chaos stürzt und den Rest der Welt in Panik versetzt. Verzweifelt und unter Anwendung aller Mittel versuchen die Menschen dem Megaausbruch zu entkommen, denn sie wissen, dass er den Kontinent und die Welt in einem ewigen Aschewinter versinken lassen wird. Doch egal, was die Menschheit unternimmt, um mit dieser Katastrophe fertig zu werden - nichts kann sie auf das vorbereiten, was aus der Asche steigt: Kaiju!

Jake Bible schreibt seit 2009 hauptberuflich und hat sich als innovativer und kreativer Romancier erwiesen. Außerdem verfasst er Kurzgeschichten, Independent-Drehbücher, pflegt einen eigenen Podcast und hat den Drabble-Roman erfunden, wobei er sich ausgesprochen wandelbar zeigt und mit Leichtigkeit Genres kombiniert, um neue, aufregende Handlungskulissen zu entwerfen, die bislang Tausende in ihren Bann schlugen. Auf Jake geht die Apex-Trilogie zurück, eine Mischung aus Horror, Militärroman und Science Fiction, außerdem die Bestseller-Reihe Z-Burbia, ein apokalyptisches Epos über eine Zombie-Epidemie im urbanen Umfeld, und weitere Horrorromane. Er lebt mit seiner Familie in North Carolina.

Textauszug

Kapitel 1

"In diesem Anzug wird man ja gekocht", empört sich Dr. Allison Hartness, als ihr erneut ein Schweißtropfen in die Augen fällt. "Hätte Bartolli nicht Geld für gekühlte Modelle lockermachen können?"

"Hat er ja", antwortet Dr. Robert Tomlinson, während sich die beiden Vulkanologen ein paar Meilen vom Epizentrum des Yellowstone Vulkankraters entfernt mühsam ihren Weg über die aschebedeckte Erde bahnen. "Aber die hat der alte Bastard natürlich selbst behalten. Als ob der seinen Arsch jemals hierher vor Ort bewegen würde."

Asche rieselt auf die zwei Wissenschaftler und auf die zehn Zentimeter dicke Schicht nieder, die bereits auf der trockenen, rissigen Erde liegt. Dr. Hartness und Dr. Tomlinson sind hergekommen, um die östlichen Sensoren in Zone Zwei des Supervulkans neu zu kalibrieren. Sie machen sich gerade an die letzten Arbeiten, bevor sie wieder zu den Annehmlichkeiten in Bozeman, Montana, ein paar Meilen entfernt zurückkehren. Da wegen des bevorstehenden Ausbruchs des Yellowstones Supervulkans die gesamte Bevölkerung von Bozeman evakuiert worden ist, halten sich die Annehmlichkeiten momentan allerdings in Grenzen - und sicher ist es nebenbei bemerkt dort auch nicht. Keinem von beiden gefällt es, dass sie sich in ihrem verwaisten Hotel die Handtücher und die frische Bettwäsche selbst holen müssen; insbesondere, da sie die Handtücher und Bettbezüge erst einmal in Plastiktüten wickeln müssen, damit die Asche auf dem Weg durch den überdachten Gang zwischen dem Büro und ihren Zimmern nicht alles sofort verschmutzt.

"Ihr zwei wisst, dass ihr gerade das Funkgerät anhabt, oder?", fragt Dr. Cheryl Probst vom United States Geological Survey in ihr Ohr.

"Ja, aber wir wissen auch, dass du als Einzige daheim in Virginia mithörst", antwortet Dr. Hartness. "Bartolli hat schließlich noch kein einziges Mal den Funkverkehr übernommen."

"Möchtest du das denn?", meint Dr. Probst lachend. "Ihr macht die Studien vor Ort doch eigentlich nur deshalb, weil ihr dadurch von dem Arsch wegkommen könnt."

"Sagt die Frau, die ohne Atemgerät schlafen gehen kann", brummt Dr. Tomlinson. "Willst du vielleicht tauschen? Du kannst mich hier gerne ersetzen. Ich hätte nichts dagegen."

"Repariert einfach die Messgeräte und seht zu, dass ihr wieder ins Motel zurückkommt", sagt Dr. Probst. "Danach kannst du dir gerne ein paar Drinks genehmigen und mit dem Wissen einschlafen, dass ihr nur noch zwei Tage mit Reparaturen vor euch habt."

"Steck dir deine rosige Sicht der Dinge doch einfach in den Arsch, Cheryl", erwidert Dr. Hartness lachend. "Und was du dir da sonst noch alles reinstecken willst. Tu dir keinen Zwang an."

"Da ist sie", sagt Dr. Tomlinson nun und zeigt auf den Deckel einer schwarzen Kiste, die aus der Asche ragt. "Die Letzte. Und danach befolge ich Dr. Probst's Rat und fahre zurück, um mich ordentlich zu besaufen."

"Von Besaufen habe ich nichts gesagt. Ein paar Drinks sollst du dir genehmigen", antwortet Dr. Probst.

Die Wissenschaftler knien sich jetzt neben die Kiste und machen sich an die Arbeit. Jeder von ihnen untersucht das Messgerät systematisch. Auf diese Art und Weise überprüfen sie auch die Arbeit des anderen und stellen sicher, dass sie nicht schon bald wieder herkommen und die Sensoren erneut reparieren müssen.

"Das sollte es gewesen sein", erwidert Dr. Tomlinson. "Funktioniert's?"

"Kleinen Augenblick noch", antwortet Dr. Probst.

Die beiden Vulkanologen warten ungeduldig, während ihre Kollegin daheim in Reston, Virginia, die an den Hauptsitz des USGS übermittelten Signale und Messwerte überprüft. Dr. Tomlinson sieht währenddessen in den trüben Winterhimmel hoch und ignoriert die kleinen Ascheflocken, die anfangen, seine Gesichtsmaske aus Plastik zu bedecken. Es ist fast schon ein Ding der Unmöglichkeit, die echten Wolken von den endlosen Aschewolken zu unterscheiden, die aus diversen Stellen in der Nähe d

Beschreibung für Leser

Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet

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