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Cover SALVAGE MERC ONE

SALVAGE MERC ONE

Roman

von Jake Bible; Kalle Max Hofmann; Übersetzt von: Kalle Max Hofmann

Erschienen 2017 bei Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
312 Seiten
ISBN 978-3-95835-207-0

Kurztext / Annotation

Joseph Laribeau war dafür geboren, ein Marine der Galaktischen Flotte zu sein. Er war dafür geboren, die als SKRANG ALLIANCE bekannten feindlichen Aliens zu bekämpfen und als Marine Sergeant durch die Galaxie zu reisen. Er liebte sein Leben. Doch dann endete der Krieg und Joe wurde aus gesundheitlichen Gründen entlassen. Damit verlor er den besten Job, den er je hatte, und es schien, als würde er nicht wieder in ein geregeltes Leben zurückfinden.
Doch dann tritt eine wunderschöne Außerirdische in sein Leben und bietet ihm eine Chance an, die noch größer ist, als in der Flotte zu dienen: das Salvage Merc Corp.
Unter seinem neuen Namen Salvage Merc 1-84 bekommt Joe Laribeau von seinen Vorgesetzten beim Corp den ultimativen Auftrag. Doch zu seiner Überraschung ist es keine militärische Rettungsaktion und auch keine Bergungsmission für ein Unternehmen. Vielmehr muss Joe sein Leben für einen seiner eigenen Leute riskieren. Er soll jene Legende finden und zurückbringen, mit der das Corp überhaupt erst begann: Er soll IHN finden - den Salvage Merc One.

Jake Bible schreibt seit 2009 hauptberuflich und hat sich als innovativer und kreativer Romancier erwiesen. Außerdem verfasst er Kurzgeschichten, Independent-Drehbücher, pflegt einen eigenen Podcast und hat den Drabble-Roman erfunden, wobei er sich ausgesprochen wandelbar zeigt und mit Leichtigkeit Genres kombiniert, um neue, aufregende Handlungskulissen zu entwerfen, die bislang Tausende in ihren Bann schlugen. Auf Jake geht die Apex-Trilogie zurück, eine Mischung aus Horror, Militärroman und Science Fiction, außerdem die Bestseller-Reihe Z-Burbia, ein apokalyptisches Epos über eine Zombie-Epidemie im urbanen Umfeld, und weitere Horrorromane. Er lebt mit seiner Familie in North Carolina.

Textauszug

ZWEI

Sechs Monate später stand ich vor einer Höhle auf dem kleineren der beiden Kontinente des Planeten Hepnug. Ich hielt die SMC-Version des H16 Plasma-Karabiners in einer Hand und die Anweisungen für mein Ticket in der anderen. Zu meiner Linken saß mein leforianischer Assistent Mgurn und putzte sich. Seine Rasse erinnerte an eine Mischung aus gepanzerten Käfern und Dänischen Doggen. Sie waren höchst loyal, konnten schneller graben als ein Gump auf Steroiden, konnten meilenweit mit perfekter Schärfe sehen und noch viele andere tolle Dinge. Wirklich tolle Gehilfen, wenn man über dieses ständige Lecken hinwegsah.

"Hörst du bald mal auf?", zischte ich ihn an. "Warum musst du dich immer putzen, wenn wir gerade kurz davor sind, ein Ticket abzuhaken?"

"Ich werde eben nervös", entgegnete Mgurn und ließ seine geteilten Kiefer zuschnappen, wobei seine dehnbare Zunge in der dunklen Mundhöhle verschwand. "Das weißt du doch."

"Deswegen kriegt ihr Leforianer nie im Leben eine Nummer", sagte ich. "Im Einsatz könnt ihr euch einfach nicht zusammenreißen."

"Warum gibst du dich dann überhaupt mit mir ab", ätzte Mgurn. "Wieso fragst du nicht nach einem Assistenten von Ichterra oder Klav?"

"Ichterraner treiben mich mit dem Wasser in den Wahnsinn, das ihnen die ganze Zeit aus den Kiemen läuft", sagte ich. "Und Klavs bestehen ja quasi nur aus Augen. Okay, sie sind superschlau, aber ich weiß nie, wo ich hingucken soll, wenn ich mit ihnen rede."

Mgurn fing mit seinem üblichen Schnauben an, das immer ertönte, wenn er sich über mich ärgerte, aber ich ignorierte das und konzentrierte mich auf mein Ticket.

Salvage Ticket #4867345231: Finden Sie ein Team aus Wissenschaftlern, das auf dem Planeten Hepnug im Brgeete-System im Einsatz war. Die Daten, die das Team gesammelt hat, sind Ihr Primärziel. Die Rettung der Wissenschaftler ist nebensächlich. Für jedes überlebende Teammitglied gibt es einen Bonus von 200 Chits. Der Zeitfaktor ist kritisch, die Mission muss innerhalb einer Woche erledigt sein.

Dieser letzte Punkt war das Schwierige daran. Vom SMC-Hauptquartier brauchte man schon einen ganzen Tag zum Brgeete-System. Dann drei Tage, um den Planeten zu durchsuchen, denn das verdammte Ding war voller Höhlen. Und die Rückreise dauerte sogar zwei Tage, wegen des starken Energieausstoßes der Sonnen von Brgeete. Der brachte die Antriebe sämtlicher Schiffe durcheinander, außer vielleicht von Fregatten der Behemoth-Klasse oder noch größeren Dingern. Kurz gesagt hatten wir keine Zeit zu verlieren.

Inzwischen war schon der vierte Tag meiner Suche angebrochen, da es zu allem Überfluss auch gerade noch Lava-Saison auf dem Planeten war. Es gab nicht mal Vulkanausbrüche, sondern nur fiese Lavaschauer, die einfach so vom Himmel regneten, und das zu allen Tages- und Nachtzeiten. Klar, ich hatte mein persönliches Schutzschild gegen Naturgewalten dabei, genau wie Mgurn, aber das war nicht der Punkt. Der Punkt war, dass abgefohte Lava vom Himmel fiel! Das machte das Ganze kompliziert.

"Meine Sensoren zeigen an, dass das Team mit seinem Equipment in dieser Höhle ist", sagte Mgurn. Er schaute hinauf zum Himmel und blinzelte. "Ich vermute, wir haben drei bis fünf Stunden Zeit, bevor der nächste Schauer runterkommt. Wir müssen zusehen, dass wir es bis dahin geschafft haben und in Sicherheit sind, sonst verlieren wir noch einen weiteren Tag."

Er sagte "einen weiteren Tag", als wäre das mein Fehler. Was eigentlich auch total passte, da ich seine Vorschläge ignoriert hatte und auf der abgewandten Seite des Planeten gelandet war. Leforianer hatten wirklich ein erstaunliches Talent, die richtigen Landeplätze vorauszusagen, das richtige Equipment für jede Mission einzupacken, die besten Plätze für ein Nachtlager zu finden und so ziemlich jedes Essen im bekannten Universum zuzubereiten. Mercs nannten ihre leforianischen Assistenten deswegen gern "Mutti", aber natürlich sagt

Beschreibung für Leser

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