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Cover OUTBREAK - Hinter den Linien

OUTBREAK - Hinter den Linien

Endzeit-Thriller

von Luke Duffy; Übersetzt von: Andreas Schiffmann

Erschienen 2017 bei Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
368 Seiten
ISBN 978-3-95835-209-4

Kurztext / Annotation

Während die Welt von Krisenherden erschüttert wird, tritt plötzlich eine noch weitaus größere Bedrohung auf den Plan. Ein Grippevirus von nie da gewesener Aggressivität breitet sich unaufhaltsam aus und verwandelt die Opfer in mordgierige Untote.
Acht Soldaten, die es gewohnt sind, im Verborgenen zu operieren, geraten auf diese Weise plötzlich in eine Falle. Eine Gefahr, mit der keiner gerechnet hat und auf die man sich nicht vorbereiten konnte. Doch offiziell hat niemand Kenntnis von ihnen - und sie gelten als entbehrlich. Völlig auf sich allein gestellt, müssen Stan und seine Männer nun ums nackte Überleben kämpfen. In einer Welt, wo der Tod erst der Anfang von etwas noch Schrecklicherem ist ...

Luke Duffy wuchs in Nordengland auf. Seine Kindheit war nicht einfach, und die Gegend, in der er aufwuchs, zwang ihn, schnell zu lernen, sich gegen andere zu behaupten. Entgegen aller Warnungen und guter Ratschläge entschied sich Duffy daher im Alter von achtzehn Jahren für eine Karriere bei den britischen Fallschirmjägern. Seine Dienstzeit führte ihn um die halbe Welt, von Nord-Irland über den Kosovo, nach Sierra Leone und bis in den Mittleren Osten.
Nach dem Irak-Krieg verließ er wie viele seine Kameraden die Britische Armee und arbeitete als Private Operator und im Personenschutz im Irak. Das kriegsgebeutelte Land war hierfür die reinste Geldader. In seinem autobiografischen Roman RUNNING THE GAUNTLET: The Private War in Iraq arbeitete er seine Erlebnisse in dieser Zeit schriftstellerisch auf.
So entdeckte er auch seine Leidenschaft für das Schreiben.
When there's no more room in Hell, eine dreiteilige postapokalyptische Romanreihe, sollte sein nächstes Projekt werden.
Während viele andere Autoren ihre Fantasie bemühen müssen, um Kämpfe und Schusswechsel zu beschreiben, hat Duffy diese selbst erlebt. Er kennt die Geräusche, Gerüche und das Gefühl in diesen Situationen wie kein Zweiter. Seinen Beschreibungen liegen bei aller Fiktionalität also auch immer reale Erfahrungen zugrunde. Zudem versucht er, mit seinen Romanfiguren vielen teilweise verstorbenen Kameraden ein würdiges Denkmal zu setzen.

Outbreak - Hinter den Linien ist der erste Teil einer derzeit vierbändigen neuen Romanreihe von ihm.

Textauszug

Kapitel 1

Es regnete weiterhin kräftig und schüttete geradezu wie aus Eimern. Es durchweichte den ohnehin schon matschigen Boden und die düsteren, nass glänzenden Gestalten, die im zähen Schlamm vor sich hinstapften. Der Wolkenbruch schien bereits ewig anzudauern, ein unermüdlicher Wasserfall, der in dicken Tropfen vom Himmel fiel, die wie rhythmische Trommelschläge auf jede Oberfläche prasselten.

Die zwei Soldaten standen an der hohen Mauer und blickten hinaus ins finstere Ödland, wobei ihre Kleidung wegen der Windböen, die sie aus allen Richtungen umwehten, durchweicht war und ihre Körper klitschnass wurden. Außerdem mussten sie die ganze Zeit die Augen zusammenkneifen.

Nachdem der Größere der beiden seine Kapuze abgestreift hatte - er hörte das Material in seinen Händen knistern und bekam sofort unangenehm zu spüren, wie kalte Luft und Regenwasser über seine nackte Haut hereinbrachen - legte er den Kopf in den Nacken und blinzelte hinauf in den Nachthimmel, während die Tropfen in Rinnsalen über sein Gesicht und am Hals hinunterliefen. Er beobachtete, wie die dichten Wolken über ihm vorbeizogen und sich in ihren zahllosen Grautönen bauschten.

"Dieses Land kann man doch nur lieben", sagte er laut, um über das durchdringende Platschen des Regengusses hinweg von seinem Nebenmann gehört zu werden. Er streckte die Zunge raus und fand Gefallen daran, sich das eiskalte Wasser in den Rachen rieseln zu lassen. "Selbst im Sommer ist es hier so feucht wie das Höschen eines Groupies von Tom Jones."

"Gibt der heutzutage überhaupt noch viele Konzerte?"

"Hab neulich gesehen, wie jemand eine seiner alten CDs benutzt hat, um Schimmel von der Rückseite des Herds in der Küche zu kratzen ... zählt das auch?"

"Muss wohl."

"Ist aber auch egal", erwiderte er, zog seine Kapuze wieder hoch und schaute weiter in die rabenschwarze Dunkelheit. "Siehst du irgendetwas dort draußen?"

"Nichts, aber ich kann sie immer noch riechen", meinte der kleinere Mann seufzend.

Weiter rechts zuckten plötzlich rasch hintereinander Blitze von einem der schweren Maschinengeschütze auf, die entlang der Mauer positioniert waren, sodass man einstweilen sein langes Rohr und die Männer sehen konnte, die dahinter saßen. Eine Sekunde später erreichte das ferne, tiefe Knattern der abgefeuerten Munition die Ohren der beiden. Sie beobachteten, wie die hellroten Leuchtspurgeschosse unter dem Dachvorsprung lossausten und anmutig durch die Luft schnellten, weit hinaus in die finstere Landschaft. Sie legten im weiten Bogen mehrere Hundert Meter zurück, bis sie schließlich die anvisierte Stelle erreichten.

Fernab, weiter weg, als man mit bloßem Auge erkennen konnte, trafen sie ihre Ziele, rissen sie in Stücke und flogen dann einfach weiter. Einige der Projektile trafen auch auf feste Hindernisse wie Stein, Stahl oder Knochen, sodass sie senkrecht nach oben abprallten und in die Höhe stoben wie dunkelrot glühende Feuerwerkskörper, allerdings weit in der Ferne.

Dann verstummte das Geschütz wieder, und es dauerte nicht lange, bis sich das monotone Plätschern des Regens wieder einstellte, um die Stille der Nacht zu verdrängen.

"Das müssen Millionen sein da draußen", grunzte der größere Mann und nickte nachdenklich, wobei seine Augen weiter auf die undurchdringliche Schwärze vor der Mauer fixiert waren.

"Als der Scheiß anfing, lebten schließlich sieben Milliarden Menschen auf diesem Planeten; jetzt gibt es nicht mehr viele Orte, an denen welche leben, also ja, ich schätze mal, dass da schon eine ganze Menge vor unserer Haustür lauert."

Die Mauer war bereits sehr früh errichtet worden, in jenen Tagen als Anarchie herrschte, und zwar mit den gleichen Baumethoden, welche die US-Armee seinerzeit in den Kriegen im Mittleren Osten angewandt hatte: Absperrelemente aus Massenanfertigungen, dicke Blöcke aus hochwertigem, verstärkten Beton, zusammengefügt wie übergroße

Beschreibung für Leser

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