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Cover ISLAND RED

ISLAND RED

Horrorthriller

von Matt Serafini; Übersetzt von: Andreas Schiffmann

Erschienen 2018 bei Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
300 Seiten
ISBN 978-3-95835-371-8

Kurztext / Annotation

Der Schlangenhai existiert seit 80 Millionen Jahren. Er besitzt über 300 Zähne in 25 Reihen, mit denen er Jagd auf seine Beute macht. Nur sehr selten wurde er oberhalb von fünfzig Metern Meerestiefe gesichtet, weshalb er für Menschen niemals eine echte Gefahr darstellte.
Bis heute.

Als in Crystal Key das erste Mädchen vermisst wird, denkt sich noch niemand etwas dabei. Dann verschwinden jedoch die ersten Fischer und zwei Mädchen werden im Meer attackiert. Ein Raubfisch scheint die Insel zu terrorisieren. Doch das ist nicht alles. Ein Hurrikane fegt unerwartet über die Insel hinweg und als sämtliche Kommunikationswege mit dem Festland versagen, müssen die Bewohner von Crystal Key schnell feststellen, dass sie es mit nicht nur einem Schrecken aus der Tiefe zu tun haben ...

Textauszug

Der Tod kommt von oben

"Folge mir, okay?"

Es war weniger eine Frage als eine Aufforderung.

Kurt war schon schummerig zumute, doch um die Wahrheit zu sagen, wäre er Kelly überallhin gefolgt, falls er sich etwas davon erhoffen konnte.

Als sie von der Toilette zurückkehrte, wurde gerade die letzte Runde ausgegeben, wobei ... Toilette war eigentlich eine zu großzügige Bezeichnung, weil zu den Zimmern mit Meerblick des Ressorts Shifting Tides nur eine gleich hinter der Baumgrenze am Rand des Strandes versteckte Reihe von Mobilklos gehörte. Sie erweckten irgendwie den Eindruck, Überbleibsel aus der Zeit des Baus der Einrichtung zu sein, die jemand offenbar für kostengünstiger gehalten hatte, als die Installation angemessener Sanitäranlagen.

Wer Wert auf Hygiene legte, so wie Kelly, wusch sich anschließend die Hände an einem öffentlichen Brunnen auf dem Weg vom Strand zur Bar. Zu beobachten, wie ein Teil der Gäste - Männer und Frauen gleichermaßen - achtlos daran vorbeieilten, wenn sie zu ihren Drinks zurückkehrten, war echt widerlich. Kelly blieb zum Glück reinlich, und das war auch gut so, denn er wünschte sich, dass dieser Abend ein ganz besonderer wurde.

Das wollte er unbedingt.

"Wohin gehen wir denn?" Kurt bemühte sich um ein schiefes Lächeln, um ihr zu zeigen, dass er sich nicht so einfach verführen ließ, doch sie wirkte eher beleidigt angesichts seines vorgegebenen Widerstandes. Nach drei Jahren auf dem College im ständigen Bestreben, ihr Herz zu gewinnen, ergaben solche Spielchen keinen Sinn mehr. Typen wie Kurt kriegten eigentlich niemals Mädchen wie Kelly. Er hatte es allerdings irgendwie geschafft.

Als sie vorging, verhielt sie sich so, wie es alle jungen Frauen taten, die wussten, dass jemand auf ihren Hintern starrte. Sie wackelte ganz bewusst mit den Hüften. Aus dem gleichen Grund hatte sie ihren grell pinkfarbenen Badeanzug mit Absicht ein paar Zoll weit am Po hinaufrutschen lassen, damit er ihre herrlichen braunen Pobacken besser sehen konnte. Dies provozierte allerdings lüsterne Pfiffe, während sie aus der künstlichen Beleuchtung des Restaurants in die natürliche Dunkelheit des Strandes schlenderte.

Diese Provokation machte Kurt noch ein wenig schärfer. Es brauchte ihn allerdings niemand darauf hinzuweisen, dass Kelly eine scharfe Bombe war. Er konnte nie nachvollziehen, warum Kerle am Rand drehten, wenn sie mitbekamen, dass ein anderer ihr Mädchen begaffte. War es denn besser, wenn niemand hinschaute?

Er sprang nun von seinem Platz auf, nahm die Flasche Malibu und ging mit der Anmut eines Tänzers, der zu viel Kokosnuss-Rum getrunken hatte, um die anderen Tische herum. Nach der steten Alkoholzufuhr an diesem Abend war ihm klar, dass seine Koordination reichlich zu wünschen übrig ließ. Ein ums andere Mal verlor er beinahe das Gleichgewicht, bis ihn schließlich das Glück verließ und er über den letzten Stuhl auf seinen Weg stolperte. Er taumelte auf den Strand zu, wobei ihm die Flasche aus der Hand fiel.

Kellys Kichern übertönte sogar die Beats der jamaikanischen Reggae-Band. Ihr Körpergeruch, eine Mischung aus Kokosnuss-Sonnencreme und Salzresten aus dem Meer, brachte Kurt aber schnell wieder auf die Beine. Er riss ehrfürchtig und verzweifelt die Augen auf, als er ihre strammen Beine, die formschön in Vollendung waren, aus dem letzten Strahl Licht der Lampen verschwinden sah.

Er war extrem aufgedreht und bestärkt vom Trinken am Nachmittag, so als habe sich der Sprit unmittelbar auf seinen Sexualtrieb niedergeschlagen. Sand spritzte hoch, als er sich aufrappelte und zu dem Mädchen aufschloss, das seit zwei Monaten mit ihm liiert war.

Sie hörte ihn kommen, drehte sich aber nicht um, sondern zog nur ihre Schultern hoch in der Erwartung, dass er sich gegen sie warf. "Kurt, nein, nein, neiiiiin ... der ganze Sand."

Doch es war zu sp

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