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Cover ZOMBIE RULES

ZOMBIE RULES

Endzeit-Thriller

von David Achord; Übersetzt von: Tina Lohse

Erschienen 2018 bei Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
348 Seiten
ISBN 978-3-95835-373-2

Kurztext / Annotation

Zach Gundersons Leben war ohnehin schon scheiße.
Deshalb wirft es ihn auch nicht allzu sehr aus der Bahn, als plötzlich die Zombie-Apokalypse ausbricht. Zusammen mit Rick, einem in die Jahre gekommenen Vietnam-Veteran, Alkoholiker und Prepper, der das Ende der Welt schon seit Jahren kommen sieht, zieht er sich auf eine abgelegene Farm zurück. Von Rick lernt er Tipps und Tricks, um unter den neuen Gegebenheiten zu überleben. Aber er wäre kein normaler Sechzehnjähriger, wenn er nicht auch selbst ein paar Überlebenstechniken ausprobieren würde. Und wann immer sich eine Vorgehensweise besonders bewährt, findet sie Einzug in Zachs 'Zombieregeln'. Denn Regeln müssen sein, auch wenn der Rest der Welt den Bach runtergeht und sich, wie so oft, die Menschen als weitaus größeres Problem herausstellen ...

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David Achord lebt seit seiner Geburt im amerikanischen Binnenstaat Tennessee, welcher besonders für seine Country-Hauptstadt Nashville bekannt ist. Neben seiner literarischen Arbeit fand der Autor seine Berufung im Polizeidienst und arbeitete während seiner fünfundzwanzigjährigen Karriere unter anderem im Sheriff's Departement von Rutherford Country und dem Metropolitan Nashville Police Departement. Neben seiner apokalyptischen Erfolgsserie 'Zombie Rules' flossen seine Erlebnisse im Polizeidienst auch in seine (ebenfalls im Luzifer-Verlag erschienene) Krimireihe um den Privatermittler Ironcutter ein.

Textauszug

Zwei Jahre zuvor in der Highschool-Hölle

Ich war verliebt. Jeder kennt diese Art von Liebe. Eine schwärmerische und verträumte Jugendliebe. Es war erbauend und zugleich vernichtend. Das Gefühl beherrschte jeden wachen Gedanken und sogar meine Träume. Teufel, es beschäftigte mich sogar, wenn ich morgens auf dem Klo hockte.

Ich saß gerade im Geschichtsunterricht und warf dem Objekt meiner Bewunderung Blicke zu, als ich von Ms. Rotzbauer, meiner Lehrerin, jäh aus meinen Träumereien gerissen wurde. Eine Lehrerin aus der Hölle.

"Zacharias Gunderson, passt du auch auf?"

Das bin ich, Zacharias Gunderson. Derzeit befinde ich mich in der Highschool-Hölle der zehnten Klasse. Acht Stunden täglich inhaftiert in einer abgehalfterten öffentlichen Schule. Der weitläufigen Meinung nach hätte diese schon vor Jahren niedergebrannt werden sollen. Der Name der Lehrerin lautete in Wirklichkeit Rothbauer, ein alter jüdischer Familienname, aber sie hatte eine derart rotzige Gesinnung, dass alle Schüler sie Rotzbauer nannten ... natürlich nur hinter ihrem Rücken.

Ich sah zu ihr auf. Sie war klein und recht korpulent, ähnlich wie ein pralles Bierfass. Sie war um die fünfundvierzig Jahre, aber sie sah mindestens zehn Jahre älter aus, und momentan starrte sie mich finster über den Rand einer schmutzigen Brille hinweg an.

"Oh ja, Ma'am. Ich bin hier." Ein paar meiner Freunde kicherten. Ich grinste und sah zu Macie hinüber. Sie blickte kurz ausdruckslos zu mir und widmete ihre Aufmerksamkeit dann wieder ihrem Schulbuch.

Ihr Name war Macie Kingsley. Sie hatte langes, blondes Haar, hellbraun-grüne Augen, perfekte, weiße Zähne und ein paar nette Kurven. Sie war im Cheerleader-Team und sehr beliebt. Ich war im Leichtathletik-Team. Wir gingen jetzt schon seit beinahe drei Monaten miteinander und Samstagnacht, vor gerade einmal zwei Tagen, hat sie mich endlich rangelassen.

Ihr wisst ja genau, was ich damit meine. Wir haben Liebe gemacht, den Geschlechtsakt vollzogen, gerammelt wie die Karnickel.

Samstag ist unser dreimonatiges Jubiläum gewesen und ich hatte gewollt, dass es etwas ganz Besonderes war. Macie hatte gesagt, ich solle sie überraschen. Ich hatte mich für ein romantisches Picknick im Mondenschein entschieden und dafür gesorgt, dass es perfekt wurde. Ich hatte es mit der Beharrlichkeit eines Generals von Steuben geplant.

Ich hatte eine entlegene Stelle ausgesucht, mit Blick auf einen Bach, der auf einer Seite an die Farm, auf der ich in meiner Freizeit arbeitete, grenzte. Es gab dort einen wunderschönen Ausblick auf das Tal. Ich hatte den gesamten Nachmittag damit verbracht, dort Gartenfackeln aufzustellen, Decken auszulegen und ein Lagerfeuer vorzubereiten. Meine Großmutter hatte Gemüse-Wraps für mich gemacht und Rick war so nett gewesen, eine Flasche Wein für uns zu kaufen.

Als die Sonne unterging, entfachte ich das Feuer, öffnete den Wein und sagte ihr, was ich für sie empfand. Wäre es ein Film gewesen, hätte das Publikum garantiert über meine Unbeholfenheit gelacht. Nichtsdestotrotz reagierte Macie, indem sie mir sagte, sie würde mich auch lieben. Ich verlor daraufhin meine Unschuld unter dem Herbstmond in einer lauen Samstagnacht.

Noch nie zuvor war ich so glücklich gewesen.

Durch die Erinnerungen war ich abgelenkt und erregt worden. Zumindest, bis Ms. Rotzbauer wieder einmal meine Gedanken unterbrach. "Na dann könntest du der Klasse doch bitte mitteilen, was das erste Nationaldenkmal der Vereinigten Staaten gewesen ist, hm?"

Die Klasse war nun vollkommen still. Der alte Fettarsch war berüchtigt dafür, verfängliche Geschichtsfragen zu stellen, wenn sie der Meinung war, dass sich ein Schüler nicht ausreichend einbrachte. Wenn man falsch lag, und das tat so ziemlich jeder, bestrafte sie einen mit extra Hausaufgaben. Und das war nicht nur ein Kapitel lesen um die verfluchte Frage am Ende beantworten zu können. Te

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