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Cover DIE KLAUE - Der Kannibale von New York

DIE KLAUE - Der Kannibale von New York

FBI-Thriller

von Robert W. Walker; Übersetzt von: Phillip Seedorf

Erschienen 2018 bei Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
424 Seiten
ISBN 978-3-95835-380-0

Kurztext / Annotation

Kaum dass FBI-Agentin Dr. Jessica Coran den gefährlichsten Serienmörder des Landes fassen konnte, wird sie auch schon nach New York beordert. Dort treibt erneut ein Serienkiller sein Unwesen, eine Art moderner Jack the Ripper mit kannibalistischen Zügen.

Doch dieser ist gerissener, als irgendjemand ahnt. Er weiß, dass man ihm dicht auf den Fersen ist. Und so beginnt ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel mit Polizei und FBI ...

Robert W. Walker gilt mit seinen bislang 44 in den USA erschienenen Romanen als Meister der Spannungsliteratur und zeigt noch lange keinerlei Ermüdungserscheinungen - jongliert er derzeit doch mit Ideen für drei Romanreihen, einem Film-Script und ein einer Idee für eine TV-Serie herum.

Aufgewachsen in Chicago, begann er bereits im Alter von 12 Jahren, Geschichten zu schreiben, die von seinem Interesse an Serien wie der TWILIGHT ZONE oder einem seiner Lieblingsbücher - Die Abenteuer des Huckleberry Finn - geprägt waren. Später unterrichtete er nahezu alle Formen der Literatur, von den Klassikern bis hin zu fortgeschrittenen Methoden des Kreativen Schreibens.

Zu seinen großen literarischen Vorbildern zählen neben Mark Twain noch Robert Bloch, Richard Matheson und Patricia Cornwell.

Textauszug

Kapitel 1

Immer wenn Gerald Ray Sims im Bundesgefängnis für geisteskranke Straftäter erwachte, war er erstaunt, eine weitere Nacht in einer Zelle mit Stainlype überlebt zu haben. Er konnte es kaum glauben, dass die Behörden, die eine so völlige Kontrolle über sein Leben hatten, nichts gegen Stainlypes Kommen und Gehen tun konnten. Würden sie denn nie verstehen, was es mit diesem Monster auf sich hatte? Dass es Stainlype war, die all diese wehrlosen Frauen brutal angegriffen und umgebracht hatte?

Mit jedem Tag, den Gerald in Gefangenschaft verbrachte, hasste ihn Stainlype mehr, genau wie es Matisak in seiner Nachricht an die Gefängnisleitung gesagt hatte. All der Hass von Stainlype, einst nach außen gerichtet, war nun isoliert und es gab kein Ventil mehr. Also schlug der Hass auf Gerald zurück.

Stainlype war von Natur aus weiblich, und wenn sie zu Gerald sprach, nannte sie ihn Stainlype, ein cleverer Versuch, die Ärzte auf eine falsche Fährte zu locken, aber so dumm konnten sie eigentlich nicht sein. Arnold und die Ärztin, die extra aus Washington, D.C. kam, um ihn zu sehen, konnten auf keinen Fall glauben, dass sie - Stainlype - und er - Sims - dieselbe Person waren. Auf keinen Fall ...

Gerald war felsenfest davon überzeugt, dass Dr. Coran die Wahrheit kennen musste. Sie verstand sicher: Stainlype war immer noch eine so mörderische und bösartige Gewalt, dass man ihr keinen Wunsch abschlagen konnte. Wenn sie menschliches Fleisch wollte, dann würde sie sich nehmen, wonach immer sie verlangte, was immer gerade zur Verfügung stand, und im Moment war das sein Fleisch. Die Bisswunden überall auf seinem Körper bewiesen das. Bisse an Stellen, an die nicht mal ein Schlangenmensch herankäme. Das konnte Dr. Arnold nicht mit seinem Psychogelaber und Hokuspokus wegerklären.

Die Bisse waren so großflächig, dass ganze Stücke aus ihm herausgebissen waren. Die Ärzte konnten doch keinesfalls glauben, er würde sich selbst solchen Schmerz, solche Qualen zufügen, oder?

"Aber Sie haben das mit Ihren eigenen Zähnen getan, Gerald", hatte Dr. Arnold gekontert.

"Das sind nicht mehr meine verdammten Zähne; das sind ihre, und sie beißt mich damit! Sie hasst es hier und ..."

"Aber wir geben Ihnen doch hier alles, was Sie brauchen, Gerald."

"In mir!", rief er. "Sie hasst es, in mir gefangen zu sein, an diesem Ort, ohne essen zu können."

Er war ihr völlig ausgeliefert, wenn Stainlype sich seiner Hände, seines Körpers, seines Geistes und seines Herzens bemächtigte. Wenn sie ihn benutzte, hatte er keine Kraft, sie davon abzuhalten, diese Mädchen zu fressen. Stainlype hatte einen unstillbaren Appetit auf junges Fleisch.

Jetzt war er mit ihr in Zelle Nummer HI-32 weggesperrt. Er teilte sich den Zellenblock mit einer Ansammlung berüchtigter Serienkiller, von denen viele studiert, beobachtet, gefilmt und getestet wurden, wie Ratten in einem Labor.

Neben seiner Zelle war Dominick Jeffries, "der Sammler", und ein Stück den Gang entlang "Mad" Matthew Matisak, bei manchen als "Teach" bekannt, der den Mittleren Westen mit einer weitreichenden, bluttriefenden Mordserie überzogen hatte, bei der die Opfer jedes Tropfen Blutes beraubt worden waren, damit er seinen Durst danach löschen konnte. Sie nannten Matisak einen Vampir, einen echten Dracula. Gerald gehörte nicht hierher zu diesen Monstern; Stainlype schon, aber nicht er.

Dr. Coran war nett zu ihm gewesen, als sie das letzte Mal hier gewesen war, und sie war so hübsch, hatte reine, glatte Haut und sanfte Augen, die glänzten, und diese Lippen, die sie häufig mit der Zunge benetzte. Sehr hübsch, eingerahmt von kastanienfarbenem Haar. Die haselnussbraunen Augen rundeten den Eindruck ab. Stainlype, die sich mittlerweile weigerte, mit Dr. Coran oder Dr. Arnold zu reden, flüsterte ihm zu, dass Dr. Coran sehr lecker aussah. Stainlype sorgte dafür, dass ihm fast die Augen aus dem Kopf traten, a

Beschreibung für Leser

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