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Cover DJATLOV PASS - Die Rückkehr zum Berg des Todes

DJATLOV PASS - Die Rückkehr zum Berg des Todes

Horrorthriller

von J. H. Moncrieff; Übersetzt von: Tina Lohse

Erschienen 2019 bei Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
276 Seiten
ISBN 978-3-95835-392-3

Kurztext / Annotation

1959 brachen neun russische Studenten zu einer Ski-Expedition in den Ural auf. Wochen später fand man ihre Leichen, auf grausamste Art verstümmelt. Ihr bizarrer und bis heute ungeklärt gebliebener Tod gilt als eines der größten Mysterien unserer Zeit.

Beinahe siebzig Jahre später dringt Nat McPherson, die Moderatorin eines beliebten Podcasts, zusammen mit ihrem Team ebenfalls in diese Berge vor; fest entschlossen, das Rätsel um den Zwischenfall am Djatlov Pass endlich zu lösen. Doch ihre Pläne werden bereits in der ersten Nacht vereitelt, als zwei Fährtenleser ihrer Gruppe bestialisch abgeschlachtet werden.

Der Führer ihrer Gruppe, ein abergläubischer Mann aus einem benachbarten Dorf, hält dies für das Werk von Yetis, Schneemenschen. Niemand will ihm glauben, doch immer mehr Mitglieder des Teams kommen ums Leben. Gibt es einen Mörder in ihrer Mitte? Oder ist doch etwas Unheimlicheres am Werke, das dafür sorgen will, dass sich die Geschichte wiederholt und die Abenteurer ebenfalls zu tragischen Opfern des berüchtigten 'Berg des Todes' werden?

J. H. Moncrieffs Horror- und Spannungsromane landen immer wieder in den Bestseller-Listen von Amazon und werden von Rezensenten mit den frühen Werken von Gillian Flynn, gewürzt mit einem Schuss Ray Bradbury und Stephen King, verglichen. Wenn sie nicht gerade schreibt, erkundet sie für ihr Leben gern verwunschene Orte auf der ganzen Welt, setzt sich für die Rechte von Tieren ein und beschwört in Muay-Thai-Stunden den Ninja in ihr.

Textauszug

Kapitel 2

Ihr Handy klingelte sie mitten in der Nacht wach, was für Nat eher drei Uhr morgens war. Gerade erwacht aus einem Albtraum, in dem die Russen ihren Reisepass eingezogen und sie in den Gulag geworfen hatten, tastete sie orientierungslos nach ihrem Telefon.

"Andrew?"

Sie hatte sich beinahe daran gewöhnt, dass ihr Produzent zu jeder Tages- und Nachtzeit anrief. Sobald ihm klar war, dass sie ihre Meinung über Djatlov nicht ändern würde, hatte er sich den Vorbereitungen gewidmet, und ein Teil davon war, das beste Team der Welt zusammenzustellen. Das bedeutete: Kanadier. Nat war egal, wie viele Meister-Felskletterer in Kalifornien lebten - sie wollte Leute, die Kälte verstanden und Erfahrung darin hatten, extreme Temperaturen zu überstehen. Es hatte eine Weile gedauert, bis sich Andrew ihrer Logik unterwarf und einsah, dass es Logik war, keine verschrobene Form von Patriotismus, aber von da an warf er sich voll und ganz in das Projekt hinein. Er hatte es geschafft, ein junges Inuit-Pärchen anzuheuern. Anubha und ihr Mann Joe lebten auf traditionelle Weise und Anubha war eine geschickte Fährtensucherin. Ihr Wissen bezüglich der arktischen Tierwelt würde dem Team zugutekommen. Nat hatte zwar kein Interesse daran, ihre Ermittlung zu einer Survival-Show zu machen, aber es war klug, sich nicht allein auf ihre Vorräte zu verlassen.

Bisher hatte Andrew jede Hürde genommen, bis auf eine. Nat wollte einen Mansen als Teil des Teams. Sie glaubte nicht an den Unsinn, dass das örtliche Volk keinen Fuß auf den Berg des Todes setzte. Nicht für eine Sekunde. Jeder hatte seinen Preis.

Dies musste ihr Produzent sein, um triumphal zu verkünden, dass er alle ihre Bedingungen erfüllt hatte.

"Andrew, du bist ein Genie. Wie zum Teufel hast du einen gefunden?"

"Ich bin froh, dass du meinen Ratschlag angenommen hast."

Nat verkrampfte. Die Stimme, rau wie eine Käsereibe auf Kies, gehörte nicht ihrem Produzenten. "Wer ist da?"

"Du weißt, wer ich bin. Du solltest lieber fragen, warum ich erst jetzt anrufe."

"Cliff."

"Bingo."

Sie umklammerte ihr Bettzeug, zog es enger um ihren Körper. "Woher hast du diese Nummer?" Ihre Handynummer war nirgendwo aufgeführt. Sehr wenige Menschen waren im Besitz davon und so war es ihr am liebsten. Sie gab ihre Nummer sicherlich nicht an ihr Publikum weiter.

"Du bist nicht die Einzige, die Recherchen anstellen kann."

"Wenn du nochmal anrufst, werde ich das melden", sagte sie, ihre Stimme stark und fest und überhaupt nicht so verängstigt, wie sie sich fühlte.

"Wegen eines Anrufs? Was habe ich verbrochen?" Seine Stimme war zwar rau, aber auch so geschmeidig wie die eines Radiomoderators. Nat kam es vor, als ob sie die Stimme schon einmal irgendwo gehört hatte. Wenn sie ihn noch ein Weilchen in der Leitung halten konnte, würde ihr vielleicht einfallen, wo.

"Stalking."

Er lachte. "Ich stelle dir bestimmt nicht nach, Nat McPherson. In so einem Fall würde ich jetzt vor dem Schlaffensterzimmer stehen." Er hielt einen Moment inne, lange genug, dass sich Gänsehaut auf ihren Armen ausbreitete. "Was nicht der Fall ist. Keine Bange."

Sie spürte deutlich den Kloß, der sich in ihrem Hals geformt hatte. "E-Mails und Anrufe zählen auch zu Stalking."

"Ich bin kein Stalker. Ich bin ein Fan. Hast du so wenige, dass du sie nicht erkennst?"

"Ich würde dich nicht als Fan bezeichnen, Cliff." Sie lief rot an, als sie an einige seiner schroffsten Kommentare dachte. "Du bist ein Troll. Ein gehässiger, unbedeutender Troll mit mehr Zeit als Verstand."

"Na na, redet man so vielleicht mit dem Fan, der dir die beste Idee deiner gesamten Karriere gegeben hat?"

"Wohl kaum. Ich interessiere mich schon seit Jahren für den Djatlov-Pass-Vorfall."

"Ist das so? Warum hast du dann bisher nichts unternommen? Warum musste ich dich dann erst anstacheln?"

Se

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