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Cover COLD KILLS

COLD KILLS

Thriller

von Alex Shaw; Übersetzt von: Tina Lohse

Erschienen 2019 bei Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
252 Seiten
ISBN 978-3-95835-471-5

Kurztext / Annotation

'Aidan Snow - ein eiskalter Agent in brandheißen Abenteuern.' - Stephen Leather, Autor von THE FOREIGNER (verfilmt mit Pierce Brosnan und Jackie Chan) COLD KILLS vereint sechs spannende, actionreiche Episoden aus der Vergangenheit von Ex-SAS-Soldat und MI6-Agent Aidan Snow. Schnell, hart, und kompromisslos. Eine Undercover-Mission in Spanien, korrupte Polizisten und Politiker in Kiew, Waffenhändler in London und ein Einsatz im Nordirlandkonflikt, in dem Aiden Snow das erste Mal gezwungen ist, zu töten ... 'Shaws Stil knistert von Seite zu Seite wie die Flamme an einer kurzen Lunte unmittelbar vor der Detonation. Fans von Clancy, McNab, Ryan und Leather werden Aidan Snow lieben.' - Matt Hilton, Autor der 'Joe Hunter'-Erfolgsthriller 'Die perfekte Mixtur aus Spionageroman und Politikthriller.' - Matt Lynn, Bestseller-Autor der 'Death-Force'-Thriller

Alex Shaw lebte während der zweiten Hälfte der 1990er in Kiew in der Ukraine, wo er Schauspiel unterrichtete und ein eigenes Beratungsunternehmen führte, bevor ihn Headhunter einer Abteilung von Siemens abwarben. Die nächsten Jahre führten ihn im Dienst des Konzerns quer durch die ehemalige UdSSR, den Mittleren Osten und Afrika.

Alex ist aktives Mitglied von ITW und CWA, Zusammenschlüssen von Thriller- beziehungsweise Krimiautoren. Er hat die 'Aidan Snow SAS'-Serie, deren Bände an die Spitze der Kindle-Verkaufscharts rückten, und die 'Delta Force Vampire'-Reihe geschrieben. Werke von Alex erschienen in den Thrilleranthologien 'Death Toll', 'Death Toll 2' und 'Action Pulse Pounding Tales 2'

Mit seiner Frau und ihren beiden gemeinsamen Söhnen wohnt er abwechselnd in Kiew und Worthing in England.

Textauszug

Der Agent

Carboneras, Spanien

Big Chris Cotton warf sich ein Minzdragee in den Mund. Er hasste schlechten Atem und in seinem Gewerbe begegnete er einer Menge Typen mit großer Klappe. Erste Eindrücke waren Cotton wichtig, und nichts vermittelte einen schlimmeren ersten Eindruck als schlechter Atem.

Während sich das Bonbon auflöste, betrachtete er die vorbeiziehende staubige Landschaft Spaniens durch das Fenster. Er war ein Stadtkind, erst Chelmsford, dann London, aber war nun bereit, schmachvoll in Ruhestand zu gehen und sich auf dem Land niederzulassen. Zumindest ein wenig wollte er sich zurückziehen, in seiner Branche gingen nur die Toten früh in Rente. Und Cotton war noch nicht tot und hatte auch nicht vor, daran in nächster Zeit etwas zu ändern. Deswegen hatte er jemanden wie Vlad engagiert, der ihn stillschweigend im gemieteten Opel Insignia herumfuhr. Nicht zu vergleichen mit seinem Range Rover, der in Heathrow auf ihn wartete, aber das Beste, was die Autovermietung zu bieten gehabt hatte. Cotton murrte. Wenigstens war der Wagen schwarz, und der große Russe machte seine Sache gut. Es war nicht so, dass Cotton nicht selbst kämpfen konnte, zu seiner Zeit hatte er den Ruf eines ausgezeichneten Messerschwingers besessen, aber inzwischen betrachtete er es als unter seiner Würde.

Er heuerte gerne Ivans an, wie Vlad. Sie waren zäh, folgten Befehlen und wussten, wann sie die Klappe zu halten hatten. Cotton hatte seit dem Fall der Berliner Mauer keine Einheimischen mehr engagiert. Erst Polen, dann Litauer und nun ließ er Russen für sich arbeiten. Sie waren mit ihren Löhnen zufrieden, dankbar, in England arbeiten zu können, aber am allerwichtigsten, sie waren Arbeitstiere. Seine Geschäftspartner hielten es mit ihren Landsmännern, aber Cotton hatte keine Zeit, sich mit dickbäuchigen, verweichlichten Schwachköpfen aus Essex herumzuschlagen. Die Ivans wussten, was harte Arbeit war und wie man sie erledigte. Vlad war sein Neuester, er kam aus irgendeiner kleinen Stadt nahe Moskau - Cotton wusste es nicht mehr genau, und arbeitete seit gut sechs Monaten für ihn. Vlad war auf persönliche Empfehlung seines vorherigen Fahrers eingestellt worden, der wieder in seine Heimat musste, um nach seiner gebrechlichen Mutter zu sehen. Cotton hatte ihm finanziell ausgeholfen, er kümmerte sich schließlich um seine Leute.

Die Ivans waren gute Arbeiter und Vlad war keine Ausnahme. Er hatte Cotton vor ein paar Monaten bei einer Meinungsverschiedenheit mit zwei Glasgowern aus der Klemme geholfen. Die beiden waren in einen seiner Clubs marschiert, als gehörte ihnen der Laden, nicht wissend, wer der wirkliche Besitzer war. Vlad hatte sie über Hadrians Wall zum Teufel gejagt, Schottenröcke flatternd im Wind. Er mochte keine Schotten. Tatsächlich hasste er sie sogar. Er hasste eine Menge Leute. Das Problem war, dass sie ihn auch hassten, aber sie respektierten ihn immerhin - zumindest die ältere Generation. Diejenigen, die sich an frühere Zeiten erinnerten.

Er zerkaute den letzten Rest Minzdragee. Ehrlich gesagt wollte er eine Auszeit von allem, wollte mal etwas langsamer machen und sich ein bisschen vergnügen, vor allem jetzt, da diese Blamage einer Ehefrau aus dem Weg war. Er hatte sie endgültig satt und hätte sich schon vor Jahren von ihr trennen sollen, hatte es aber nicht übers Herz gebracht. Genau das war's, er war weich geworden und das nutzte niemandem etwas. Er war nie sachte mit seinen Mädchen umgegangen, den Olgas , die in seinen Clubs arbeiteten. Die liebten das. Cotton warf einen Blick auf seine große Armbanduhr, er wollte sich das Haus ansehen und dann irgendwo zu Mittag essen - wahrscheinlich Tapas, bevor er die Nacht in seinem Hotelzimmer verbrachte, gemeinsam mit ein paar Kostproben der örtlichen Delikatessen . Das Leben war schön und es wurde immer besser. Er ließ ein lüsternes

Beschreibung für Leser

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