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Cover DEAD TEAM ALPHA

DEAD TEAM ALPHA

Endzeit-Thriller

von Jake Bible; Übersetzt von: Tina Lohse

Erschienen 2017 bei Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
396 Seiten
ISBN 978-3-95835-233-9

Kurztext / Annotation

In der postapokalyptischen, zombieverseuchten Einöde existiert ein Schimmer der Hoffnung in den Ausläufern der Rocky Mountains: Die Festung.
Seit Jahrzehnten haben die Bewohner diese letzte Bastion der Menschheit gegen Zombiehorden verteidigt und ihre Gesellschaft und Kultur auf der Basis militärischer Präzision aufgebaut.
Erwählt aus den Besten der Besten wurde Denver Team Alpha. DTA ist die Elite-Kampftruppe, eingesetzt für die Rettung von Flüchtlingen und Überlebenden, die bis in das höllische Brachland von Denver vorgedrungen sind.
Aufgrund der unfassbaren Risiken und hohen Sterblichkeitsrate steht DTA inzwischen jedoch für etwas anderes: Dead Team Alpha.
Nun muss DTA sein Können unter Beweis stellen, da etwas weitaus Schlimmeres als Zombies in der weiten Einöde lauert ...

Jake Bible schreibt seit 2009 hauptberuflich und hat sich als innovativer und kreativer Romancier erwiesen. Außerdem verfasst er Kurzgeschichten, Independent-Drehbücher, pflegt einen eigenen Podcast und hat den Drabble-Roman erfunden, wobei er sich ausgesprochen wandelbar zeigt und mit Leichtigkeit Genres kombiniert, um neue, aufregende Handlungskulissen zu entwerfen, die bislang Tausende in ihren Bann schlugen. Auf Jake geht die Apex-Trilogie zurück, eine Mischung aus Horror, Militärroman und Science Fiction, außerdem die Bestseller-Reihe Z-Burbia, ein apokalyptisches Epos über eine Zombie-Epidemie im urbanen Umfeld, und weitere Horrorromane. Er lebt mit seiner Familie in North Carolina.

Textauszug

Kapitel Zwei

Spreu und Weizen

Als die Sonne aufgeht und auf die niedrigen Hänge der Rocky Mountains scheint, ertönt ein Hahnenschrei und kündigt den Beginn eines neuen Arbeitstages für die Bewohner der Festung an.

"HALT DIE FRESSE, DU VERKACKTER, DUMMER VOGEL!", schreit ein Mann aus dem Fenster seines Hauses. "VERPISS DICH, VERDAMMT NOCH MAL, DU WERTLOSES HUHN!"

Der Mann - nichts als schlaffe, sonnengebräunte Haut, von durchschnittlicher Größe, glatzköpfig bis auf ein paar graue Stellen - steht am Fenster in nicht mehr als einer löcherigen Unterhose. Er kratzt sich am Arsch, lässt einen gewaltigen Furz fahren und schnüffelt anschließend an seiner Hand, die etwas davon abbekommen hat.

"Wirklich sehr vornehm, Dad", sagt Valencia Baptiste, während sie einen Pullover aus einem überraschend weichen Woll-Hanf-Gemisch über ihr T-Shirt zieht, um die morgendliche Kälte des späten Frühlings, der für die Rockies typisch ist, abzuhalten. "Meinst du, du könntest vielleicht in deinem Zimmer an deinen Fürzen riechen, wo dich die Nachbarn nicht sehen können?"

"Scheiß auf Harmon und Juney Belle", spottet Collin Baptiste.

"Ein Haufen Arschlöcher mit Stöcken im ..." Sein Gesicht ist zerknirscht, als er nach dem richtigen Wort sucht.

"Arsch?", schlägt seine Tochter vor und nimmt einen Krug mit Wasser vom Küchentresen.

"Ja", meint Collin nickend. "Verdammte Arschlöcher."

"Nun, ich sehe, Harmon ist bereit für eine morgendliche Diskussion mit dir", sagt Valencia, als sie schnell ihre Stiefel aufhebt und die Küchentür öffnet. "Viel Glück dabei."

Zweiundzwanzig, groß, blond, dunkelbraune Augen und gebaut wie eine Tänzerin, die nur aus Muskeln und Anmut besteht, atmet Valencia Baptiste die kühle Bergluft ein und seufzt, als sie ihren Nachbarn herannahen sieht.

Harmon Lindeloff ist Ende fünfzig, klein, dick und haarig wie ein Affe, wie seine Frau Juney Belle zu sagen pflegt. Als ehemaliges Teammitglied im Ruhestand hat er Val Baptiste schon immer gemocht. Ihren Vater hingegen hat er noch nie leiden können.

"Val", sagt Harmon Lindeloff nickend, als er über den schiefen und kaputten Lattenzaun steigt, der die Gärten der Nachbarn voneinander trennt. "Ich muss mich mal mit deinem Vater unterhalten."

"Das dachte ich mir schon, Har", erwidert Val, während sie auf einem Bein herumhüpft, um in einen Stiefel zu schlüpfen. "Nur zur Warnung, er hat die ganze Nacht Fusel gesoffen. Ist nicht mal ins Bett gegangen."

"Scheiße", antwortet Harmon missmutig. "Ich dachte, Bullet hätte nichts mehr."

"Cranky hat gerade 'ne neue Ladung hergestellt", erklärt Val, beschäftigt mit dem zweiten Stiefel. "Dad stand natürlich gleich als Erster in der Schlange."

"Heiliger Mist", sagt Harmon und reibt sich das müde Gesicht. "Wie viel hat er denn gekriegt?"

"Ich werde für den Rest des Monats in den Baracken essen", sagt Val, schnürt beide Stiefel zu und richtet sich auf, um sich zu strecken. "Die Rationierungsmarken sind nämlich jetzt alle weg."

"Der Drecksack", schimpft Harmon. "Mal sehen, ob ich seine Vorräte finden und ein paar deiner Marken zurückbekommen kann."

"Gib dir keine Mühe", meint Val. "Das Essen in den Baracken ist eh besser."

"Hey, ist heute nicht der große Tag?", fragt Harmon. "Die Auswahl der neuen Kameraden für das DTA?"

"Jep", bestätigt Val lächelnd. "Acht Kandidaten. Muss nur die Prüfungen bestehen und ich bin drin."

"Du schaffst das schon, Val", meint Harmon zuversichtlich. "Wenn irgendjemand dazu geboren ist, Teil dieses Teams zu sein, dann bist du das. Gott weiß, dass du schon genug Kampferfahrung mit dem Arschloch da drinnen hast."

"Vorsicht, er ist immer noch mein Dad", erwidert Val. "Aber du hast recht, er ist ein komplettes Arschloch. Ich muss jetzt weg, Har."

"Viel Glück, Val", ruft Harmon und schaut zu, wie die junge Frau die Straße entlang sp

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