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Cover DARK ISLAND

DARK ISLAND

Roman

von Matt James; Übersetzt von: Andreas Grimm

Erschienen 2019 bei Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
356 Seiten
ISBN 978-3-95835-425-8

Kurztext / Annotation

Madagaskar ist eine 'Alte Insel', wie es die Geologen nennen. Seit über 150 Millionen Jahren vom afrikanischen Festland isoliert, konnte sich dort eine ganz eigene Pflanzen- und Tierwelt entwickeln. Und überleben ...

Nur widerwillig nimmt der ehemalige Navy SEAL Ian Hunt das Angebot an, ein Forschungsteam nach Madagaskar zu begleiten, nachdem dort ein Erdbeben ein riesiges Netzwerk aus Tunneln freigelegt hat, aus welchen unbekannte Kreaturen zur Oberfläche fliehen.
Ihre Entdeckung könnte sich als Sensation entpuppen, vorausgesetzt, das Team überlebt lange genug, um davon berichten zu können, denn im Herzen der dunklen Insel haben Dinosaurier überlebt. Und sie sind hungrig ...

'Matt James schreibt elektrisierend.' [Rick Chesler, Autor von Hotel Megalodon]

Matt James ist ein internationaler Bestseller-Autor von bislang siebzehn action-geladenen Romanen wie DARK ISLAND oder der DEAD-MOON-Reihe. Darüber hinaus tat er sich mit seinem Bestseller-Autor-Kollegen David Wood zusammen, um die höchst erfolgreich DANE-MADDOCK-Serie aus der Taufe zu heben.

Er lebt in Wellington, Florida, zusammen mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern, und wenn er nicht gerade selbst schreibt, verschlingt er die Werke seiner Schriftstellerkollegen wie Greig Beck, Jeremy Robinson, James Rollins, Matthew Reilly, Andy McDermott, Ernest Dempsey, und Nicholas Sansbury Smith.

Textauszug

Kapitel 1

Burke, Virginia, USA

Sieben Jahre später, heute

Nachdem ihr Chef bei National Geographic sie durch die Mangel gedreht und übel zusammengestaucht hatte, fühlte sich die Journalistin Mackenzie Moore, als wäre sie gegen eine Dampfwalze gelaufen. Mack - sie zog es vor, so genannt zu werden - stand von ihrem Laptop auf und streckte sich. Ungeachtet des Umstands, dass sie die Schelte per Skype verabreicht bekommen hatte, anstatt von Angesicht zu Angesicht, zitterte sie immer noch beim Gedanken daran, wie knapp sie davor gewesen war, ihren Job zu verlieren. Mack liebte ihre Arbeit, doch irgendwie schien in letzter Zeit der Wurm drin zu sein.

Die jüngste ihrer Veröffentlichungen war ihrer Ansicht nach ein todsicheres Ding über eine erstaunliche historische Entdeckung gewesen. Vor einem Monat hatte man auf Sardinien menschenfressende Riesen ausgegraben, und sie war die Erste, die von der Story Wind bekommen hatte und darüber berichtete. Ja, sie ging sogar so weit, auf die Mittelmeerinsel zu fliegen und die beteiligten Parteien zu interviewen. Doch sobald sie vor Ort war und durch die Kleinstadt Cabras spazierte, wurde ihr schnell klar, dass sie sich die Reise hätte sparen können.

Niemand wollte mit ihr reden. Keine Seele. Die meisten Einheimischen behaupteten, nicht in der Gegend gewesen zu sein, als sich der vermeintliche Vorfall ereignete. Und die anderen Leute in der Stadt sprachen entweder kein Englisch oder schlugen ihr rundheraus die Tür vor der Nase zu. Ein Mann bedrohte sie sogar mit einer Schaufel ...

Es war, als habe der gesamte Ort beschlossen, das Vorgefallene unter den Teppich zu kehren. Mack spielte ihnen sogar einige YouTube-Videos auf ihrem Handy vor, die allesamt einen großgewachsenen, langhaarigen amerikanischen Ureinwohner zeigten, einen Indianer. In einem dieser Videos machte der Mann in einer örtlichen Kneipe Ärger. Irgendwelche Highschool-Kinder aus der Gegend hatten die Filmchen hochgeladen, zusammen mit einem Titel, der mindestens fünf Ausrufezeichen zu viel aufwies.

Das faszinierendste dieser Videos war mit "HEILIGE SCHEISSE!!!!!!" betitelt und verbreitete sich schon unmittelbar nach der Veröffentlichung wie ein Lauffeuer, um innerhalb kürzester Zeit eine beeindruckende halbe Million Online-Klicks zu verbuchen.

Als Mack die Eltern des Kindes befragte, besaßen sie die Frechheit, die Sache mit einem Lachen als Schwindel abzutun. Sie hatten den Jungen zwar für sein Tun bestraft, doch seine Mom und sein Dad hatten keine Ahnung, wie sie das Video wieder offline nehmen konnten. Was bedeutete, dass Mack ohne irgendwelche konkreten Hinweise, denen sie nachgehen konnte, auf Sardinien festsaß, Tausende Meilen entfernt von zuhause. Doch was am schlimmsten war: ohne Story. Ihr Trip dorthin hatte eine Menge Geld verbrannt.

Vermasselte Aufträge kamen bei ihren Vorgesetzten gar nicht gut an.

So kam es, dass sie zum ersten Mal in ihrer Karriere beschloss, sich etwas aus den Fingern zu saugen, zumal sie ehrlichen Herzens glaubte, dass sich in Cabras tatsächlich etwas Außergewöhnliches zugetragen hatte, und sie war bereit, zusammen mit dem Schiff unterzugehen, um zumindest das Wenige zu veröffentlichen, das sie zusammentragen konnte.

Die Welt wimmelte nur so vor Fake News , und sie ging nicht davon aus, dass irgendjemandem ein kleiner Scheit Brennholz auf diesem riesigen Feuer mehr auffallen würde. Sie schmückte die Geschichte aus und stopfte bei Bedarf die Löcher in der Story.

Mit anderen Worten: Sie log.

Praktisch in derselben Minute, in der der Artikel online ging, erhielt der Chefredakteur des renommierten Magazins, für das sie arbeitete, die ersten entsprechenden Mitteilungen. Er hatte keine Ahnung, dass große Teile der Story ihrer Fantasie entsprungen waren. Sobald sich die Geschichte verbreitete, rief der Bürgermeister von Cabras den

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