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Cover Der Trick

Der Trick

Roman

Erschienen 2016 bei Diogenes
Sprache: Deutsch
400 Seiten; 183 mm x 123 mm
ISBN 978-3-257-06955-6

Kurztext / Annotation

Einst war er der "Große Zabbatini", der 1939 in Berlin als Bühnenzauberer Erfolge feierte, heute ist er ein mürrischer alter Mann in Los Angeles, der den Glauben an die Magie des Lebens verloren hat. Bis ihn ein kleiner Junge aufsucht, der mit Zauberei die Scheidung seiner Eltern verhindern will. Ein bewegender und aberwitziger Roman über verlorene und wiedergewonnene Illusionen.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Emanuel Bergmann, geboren 1972 in Saarbrücken, ging nach dem Abitur nach Los Angeles, um dort Film und Journalismus zu studieren. Er war viele Jahre lang für verschiedene Filmstudios, Produktionsfirmen und Verlage in den USA und Deutschland tätig. Derzeit unterrichtet er Deutsch, übersetzt Bücher und schreibt Artikel für diverse deutsche Medien. 'Der Trick' ist sein erster Roman. Rechte verkauft an: Prometheus (Niederlande), La nave di Teseo (Italien), Belfond (Frankreich), Atria/Simon&Schuster (USA), Anagrama (Spanien), La Campana (Katalanisch), Europa Könyvkiado (Ungarn)

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Kundenbewertungen

Zauberhafter Roman über Familie und andere Werte 18. April 2016
Dieser Roman ist ein Schmuckstück an Erzählkunst und der Kunst, Biografien und Personen zu erfinden und die dann so in reale Ereignisse einzubetten, dass jedes Wort darin wahr sein könnte. Hier stimmt dies alles zusammen und je länger man liest, desto mehr bekommt man das Gefühl, schon mal etwas vom Zauberer Zabbatini gehört oder gelesen zu haben. So genau lässt der Autor immer wieder Details zur Entwicklung der Zauberei und ihrer Illusionen einfließen. Doch seine Geschichte existiert (leider) nur in diesem wundervollen Buch. Lange Zeit wird das Leben von Mosche und Max abwechselnd in kurzen Abschnitten erzählt und später, allmählich, behutsam miteinander verflochten und der Leser hat auch die Möglichkeit, das eine oder andere vorauszuahnen und sich zu freuen, wenn er richtig lag. Zwei Generationen sind die beiden Protagonisten auseinander und nicht nur deshalb verläuft ihre Kindheit ziemlich unterschiedlich. Mosche wird in Prag geboren, Max lebt in Los Angeles, doch es gibt einiges, was die beiden Juden verbindet, ohne dass sie es wissen. Und ohne den einen gäbe es den anderen wohl nicht? Mit einer ganz eigenen Erzählsprache führt der Autor den Leser am Beispiel Mosches durch die Wirren Mitteleuropas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vergleichbar finde ich hier nur den Stil von Patrick Süßkind in ?Das Parfum?. Wem das also gefallen hat, der wird auch mit diesem Roman seine Freude haben und viele berührende Momente erleben. Auf den knapp 400 Seiten lässt Bergmann nichts aus: Seine Figuren leiden, kämpfen mit sich, dem Leben und den Umständen und werden nicht von einschneidenden Veränderungen verschont. Aber sie finden zwischendrin auch ihr Glück und auch amüsante Augenblicke finden ihren Platz. Auf der Buchrückseite steht ein Satz, der haargenau passt: ?Eine bewegende und aberwitzige Geschichte, die Zeiten und Kontinente umspannt, ein Roman über die Zerbrechlichkeit des Lebens und den Willen, sich verzaubern zu lassen.? Ich kann nur jedem raten, diesem Satz zu folgen, sich auf die Geschichte einzulassen ? dann wird man ganz von selbst verzaubert. Und das ist dann keine Illusion.
Sehr interessante facettenreiche Geschichte 05. April 2016
Die Erzählweise ist faszinierend und die bilderreiche Geschichte ist packend von der ersten Seite an. Der Spannungsbogen ist gelungen gespannt! Dieses Buch ist wieder absolut lesenswert
Beim Lesen zählte nur der eigene Hunger nach Verzauberung.... 03. April 2016
Emanuel Bergmann ist es gelungen eine zauberhafte Geschichte zu schreiben. Wahre Zauberkunst. ?Wahrheit und Täuschung lebten Seite an Seite". Es gibt zwei Handlungsstränge, einen in Deutschland 1934 und einen 2007 in LA, sowie zwei jüdische Buben. Der eine ist in höchster Gefahr, der andere ein verwöhntes Einzelkind. Wir lesen alles über die Kunst der Illusion und der Täuschungen im wahren Leben. Über Träume, die in unserem Inneren schlummern und dass wir die Geschichte mit einer Handvoll Tricks zurück drehen können. Er schreibt über das Grauen im Deutschen Reich, ausgelöschten Familien, die nicht mal Gräber haben, sie sind nur Geschichten. Perfekt, ausgezeichnet, nachdenklich, lesenswert. Ein Buch auch für Jugendliche.....

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