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Rezensionen




Eine Zeitreise 09. März 2017
Irgendwie hat man das Gefühl, Kurt Palm beschreibt sich selbst in einer Zeit, die ich persönlich sehr gut nachempfinden kann. Ein unterhaltsames Buch - vor allem für Leser im Alter von Kurt Palm und Musik-Junkies.
Fünf Freunde üben die Revolution 09. März 2017
Pubertät ist anstrengend, heute vermutlich genauso wie 1972. Diesen Sommer beschreibt Kurt Palm in seinem Roman, der auch ein Tagebuch sein könnte.
Rockstars sind die großen Vorbilder, Eltern sind spießig, das sogenannte Establishment muss bekämpft werden. Nur die Jugend und Jane Fonda machen sich Sorgen um die Zukunft der Welt, Erwachsene lassen sich durch abgerissene Kleidung schockieren und Mädchen sind sexuell offenbar viel erfahrener als der 17jährige Ernsti, genannt Mick ? so wie Jagger.
Ein liebevoller, leicht schräger Rückblick auf eine Jugend in der österreichischen Provinz- nicht mehr und nicht weniger.
Erquickliches Lesevergnügen mit ernstem Hintergrund 08. März 2017
Die Sommerferien beginnen und Ernst, der im Herbst eine Nachprüfung hat, sollte den Sommer über dafür lernen. Aber das Leben abseits seines Schreibtisches ist viel interessanter.
Mit seinen Freunden ins Strandbad gehen, in der Disco Mädchen kennenlernen und Protestaktionen mit seinen Kumpeln planen - das alles hält ihn auf Trab.
Dass das Leben auch eine ernste Seite hat, findet Ernst ziemlich schnell heraus.

Das Buch hat mich in die Vergangenheit zurück katapultiert. Ich musste immer wieder an meine Jugend denken und hab dabei oft geschmunzelt und gedacht "genau so war's!".
Kurt Palm trifft die Gedanken der Jugend exakt.
Ungewöhnlich am Buch ist auch, dass es nicht (wie meist) Episoden mit Rückblicken, sondern Episoden mit Blicken in die Zukunft gibt.

Für mich ein rundum gelungenes Buch, das mir sehr viel Freude beim Lesen bereitet hat.
70iger-Jugend in Nöten oder "You can't always get what you want" ... 28. Februar 2017
Der Autor Kurt Palm gibt uns in seinem Buch auf anschauliche Weise einen Einblick in die Nöte einer Generation, die den Widerstand, das Aufbegehren, ja den Aufstand probt. Der Kampf gilt dem Konventionellen, dem Establishment, mit dem sich die jungen Menschen nicht mehr identifizieren können.
Nun ist es halt so, dass die 68iger-Bewegung auch in den 70iger Jahren in Österreich noch nicht Einzug gehalten hatte. Dieses kleinbürgerlich durchsetzte "Duckmäusertum" - insbesondere typisch für den österreichischen Landmenschen - wird von Kurt Palm sehr treffend skizziert.
Natürlich bleibt das nicht ohne Konsequenzen, wenn im erzkonservativen Land die Revolution geübt wird. Palm beschreibt die Dramatik, die diese Zeit für ein persönliches Schicksal annehmen kann bzw. die Ohnmacht junger Menschen, diesem Vorfall und auch anderen Geschehnissen gegenüber.
Ein ehrliches Buch über die juvenile Gefühlswelt in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche.