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Cover Meine Schwester, die Serienmörderin

Meine Schwester, die Serienmörderin

Roman. Nominierung: The Booker Prize

von Oyinkan Braithwaite; Übersetzt von: Yasemin Dinçer

Erschienen 2020 bei Blumenbar
Sprache: Deutsch
240 Seiten; 209 mm x 134 mm
ISBN 978-3-351-05074-0

Besprechung

"Der in lockerem Ton gehaltene Krimi, der auch tiefe Einblicke in den patriarchalischen Alltag Nigerias bietet, wird auf einmal zur berührenden Familientragödie." Münchner Merkur 20200702

Langtext

"Ein Granatenbuch: scharf, explosiv, wahnsinnig komisch" (New York Times Book Review) - und ein Nummer-1-Sunday-Times-Bestseller
"Fiebrig heiß!" Paula Hawkins, Autorin von "Girl on the Train"
Nominiert für den Man Booker Prize 2019

Zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Ayoola ist das Lieblingskind, unglaublich schön -- und sie hat die Angewohnheit, ihre Männer umzubringen.
Korede ist eher praktisch veranlagt und dafür zuständig hinter ihrer Schwester aufzuräumen: die Krankenschwester kennt die besten Tricks, um Blut zu entfernen, und ihr Kofferraum ist groß genug für eine Leiche. Dann verknallt sich natürlich auch Tade, der hübsche Arzt aus dem Krankenhaus, in Ayoola, der doch eigentlich für Korede bestimmt ist. Jetzt muss die sich fragen, wie gefährlich ihr Schwester wirklich ist -- und wen sie hier eigentlich vor wem beschützt. Dieser euphorisch gefeierte Roman aus Nigeria ist so beiläufig feministisch wie abgründig, er ist "fiebrig heiß" (Paula Hawkins) und verdammt cool zugleich.

"Schnell und witzig, ironisch und böse funkelnd. Dieser Thriller hat einen Skorpionstachel, und seinen Stich vergisst man nicht." New York Times

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Braithwaite, Oyinkan
Oyinkan Braithwaite hat Kreatives Schreiben und Jura in Kingston studiert, in einem nigerianischen Verlag und in einer Produktionsfirma gearbeitet. Heute ist sie als freie Autorin tätig. Sie war nominiert für den Commenwealth Short Story Preis und ihr Debütroman "Meine Schwester, die Serienkillerin" war ein fulminanter Erfolg in der englischsprachigen Welt und hat den Los Angeles Times Book Prize gewonnen. Sie lebt in Lagos, Nigeria.

Dinçer, Yasemin
Yasemin Dinçer, geboren 1983, studierte Literaturübersetzen und hat u. a. Werke von Paula McLain, Shirley Hazzard und David Harvey ins Deutsche übertragen.

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Kundenbewertungen

Blut ist dicker als Wasser 10. März 2020
Meine Schwester, die Serienmörderin erschien im Original offenbar zunächst unter dem Titel Thicker than water, was ich eigentlich besser finde, denn es handelt sich hier nicht wirklich um einen Thriller oder Krimi. Es geht vielmehr zentral um Rollen, die schon von Gesellschaft und Familie zugeteilt und eingenommen werden müssen. Und Korinde ist in Nigeria als ältere Schwester verantwortlich für Ayoola. Eine Pflicht, der sie sich nicht entziehen kann. Als Krankenschwester wirkt sie umso verantwortungsbewusster und die Mutter verdrängt ihr eigene schwierige Ehe mit einem gewalttätigen Mann. Oyinkan Braithwaite hat einen guten Stil und erzählt ganz aus der Sicht von Korinde.
Schwestern 24. November 2019
Klappentext Zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Ayoola ist das Lieblingskind, unglaublich schön -- und sie hat die Angewohnheit, ihre Männer umzubringen. Korede ist eher praktisch veranlagt und dafür zuständig hinter ihrer Schwester aufzuräumen: die Krankenschwester kennt die besten Tricks, um Blut zu entfernen, und ihr Kofferraum ist groß genug für eine Leiche. Dann verknallt sich natürlich auch Tade, der hübsche Arzt aus dem Krankenhaus, in Ayoola, der doch eigentlich für Korede bestimmt ist. Jetzt muss die sich fragen, wie gefährlich ihr Schwester wirklich ist -- und wen sie hier eigentlich vor wem beschützt. Meinung Es ist nicht unbedingt schwarzer Humor der den Leser in diesem Buch erwartet, denn das Schicksal meint es nicht gut mit den Schwestern. Die Eine weiß sich nur mit einem Messer gegen echte und eingebildete Bedrohungen zu wehren und die Andere beschützt sie und räumt hinter ihr auf. Der Versuch aus diesem Dilemma aus zu brechen scheitert, es bleibt bei dem gewohnten Verhaltensmuster, das uns Lesern in Rückblenden erklärt wird. Dies alles wird in einem kurzen,knappen Schreibstil erzählt, wobei vieles ungesagt bleibt und nur zwischen den Zeilen steht.
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