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Cover Emma

Emma

Roman

von Jane Austen; Übersetzt von: Helga Schulz

Erschienen 2009 bei dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
Sprache: Deutsch
544 Seiten
ISBN 978-3-423-40002-2

Inhaltsverzeichnis

1;Erstes Buch;6
1.1;Kapitel 1;8
1.2;Kapitel 2;18
1.3;Kapitel 3;24
1.4;Kapitel 4;30
1.5;Kapitel 5;42
1.6;Kapitel 6;48
1.7;Kapitel 7;57
1.8;Kapitel 8;65
1.9;Kapitel 9;79
1.10;Kapitel 10;95
1.11;Kapitel 11;103
1.12;Kapitel 12;110
1.13;Kapitel 13;120
1.14;Kapitel 14;130
1.15;Kapitel 15;137
1.16;Kapitel 16;148
1.17;Kapitel 17;154
1.18;Kapitel 18;158
2;Zweites Buch;168
2.1;Kapitel 19;170
2.2;Kapitel 20;179
2.3;Kapitel 21;187
2.4;Kapitel 22;199
2.5;Kapitel 23;204
2.6;Kapitel 24;215
2.7;Kapitel 25;225
2.8;Kapitel 26;232
2.9;Kapitel 27;252
2.10;Kapitel 28;263
2.11;Kapitel 29;269
2.12;Kapitel 30;280
2.13;Kapitel 31;287
2.14;Kapitel 32;293
2.15;Kapitel 33;305
2.16;Kapitel 34;315
2.17;Kapitel 35;325
2.18;Kapitel 36;332
3;Drittes Buch;342
3.1;Kapitel 37;344
3.2;Kapitel 38;348
3.3;Kapitel 39;362
3.4;Kapitel 40;368
3.5;Kapitel 41;374
3.6;Kapitel 42;384
3.7;Kapitel 43;401
3.8;Kapitel 44;412
3.9;Kapitel 45;421
3.10;Kapitel 46;429
3.11;Kapitel 47;439
3.12;Kapitel 48;453
3.13;Kapitel 49;462
3.14;Kapitel 50;473
3.15;Kapitel 51;485
3.16;Kapitel 52;493
3.17;Kapitel 53;504
3.18;Kapitel 54;513
3.19;Kapitel 55;525
4;Anhang;530
5;Nachwort;532
6;Leben und Werk;542

Kurztext / Annotation

Jane Austens reifstes Werk
Jane Austens ironisch-subtiler Roman, in dessen Mittelpunkt die schöne, reiche und kluge Emma Woodhouse steht.

?Emma?, erschienen 1816, ist Jane Austens letztes und reifstes Werk. Wie die meisten Romane der Autorin führt auch dieser in die Welt des soliden englischen Bürgertums zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
Emma Woodhouse, Tochter aus wohlhabendem Haus, gibt sich mit Vorliebe dem Vergnügen hin, die Geschicke anderer Menschen zu lenken, sie lebt für das 'match-making', das Ehestiften, was zu allerlei Missverständnissen und Komplikationen führt. Ihre enttäuschenden Erwartungen zwingen sie jedoch zu Selbstkritik und tragen zu einem besseren Verständnis ihrer selbst und ihrer Umgebung bei.

Jane Austen (1775-1817) gilt als die große Dame der englischen Literatur, der es als erster gelang, die Komik des Alltäglichen zu gestalten. Nach außen hin führte sie ein ereignisloses Leben im elterlichen Pfarrhaus. Ihre Romane jedoch – neben "Mansfield Park" (1814) sind dies vor allem "Verstand und Gefühl" (1811), "Stolz und Vorurteil" (1813), "Emma" (1816), "Northanger Abbey" (1817) und "Anne Elliot oder Die Kraft der Überredung" (1817) – erfreuen sich heute weltweit einer millionenfachen Leserschaft. Fast alle sind mehrfach erfolgreich verfilmt worden.

Textauszug

K APITEL 1

Emma Woodhouse, schön, klug und reich, mit einem behaglichen Heim und einer glücklichen Veranlagung, schien einige der besten Segnungen des Lebens in sich zu vereinen, und es hatte in den fast einundzwanzig Jahren, die sie auf der Welt war, nur sehr wenig gegeben, das sie beunruhigt oder betrübt hätte.

Sie war die jüngere der beiden Töchter eines sehr liebevollen und nachsichtigen Vaters und war aufgrund der Heirat ihrer Schwester schon sehr zeitig die Herrin seines Hauses geworden. Ihre Mutter war schon vor zu langer Zeit gestorben, als daß sie mehr als eine undeutliche Erinnerung an ihre Liebkosungen haben konnte, und ihren Platz hatte eine vortreffliche Erzieherin eingenommen, die ihr kaum weniger Zuneigung entgegengebracht hatte, als es eine Mutter hätte tun können.

Sechzehn Jahre hatte Miss Taylor in Mr. Woodhouse' Familie zugebracht - mehr als Freundin denn als Erzieherin -, und sie liebte beide Töchter sehr, besonders aber Emma. Zwischen ihnen war es mehr die Vertrautheit von Schwestern geworden. Selbst schon bevor Miss Taylor aufgehört hatte, zumindest dem Namen nach als Erzieherin zu wirken, hatte es ihr sanftes Gemüt kaum zugelassen, Emma irgendwelche Beschränkungen aufzuerlegen. Jegliche Spur von Autorität war nun längst aus ihren Beziehungen verschwunden, sie hatten wie zwei Freundinnen zusammen gelebt und waren einander sehr zugetan; dabei tat Emma ganz und gar, was sie wollte, schätzte Miss Taylors Urteil außerordentlich, ließ sich jedoch fast ausschließlich von ihrem eigenen leiten.

Das wirkliche Übel an der Sache war nur, daß Emma zu sehr ihren eigenen Willen haben konnte und daß sie dazu neigte, ein wenig zu viel von sich selbst zu halten; dies waren Nachteile, die ihre vielen Freuden zu trüben drohten. Doch gegenwärtig wurde diese Gefahr von ihr überhaupt nicht wahrgenommen, und sie betrachtete die Nachteile deshalb auch keineswegs als Mißgeschick.

Nun stellte sich Kummer ein, leichter Kummer, doch durchaus nicht in Gestalt unliebsamer Einsichten. Miss Taylor heiratete. Es war der Verlust von Miss Taylor, der ihr zum ersten Mal Leid brachte. Am Tag der Hochzeit dieser geliebten Freundin geschah es, daß Emma wirklich einmal eine längere Zeit in traurige Gedanken versank. Die Hochzeit war vorüber und die Brautleute fortgegangen; sie war mit ihrem Vater allein zurückgeblieben, um mit ihm ihr Dinner einzunehmen, ohne Aussicht auf einen Dritten, der ihren langen Abend hätte aufheitern können. Ihr Vater schickte sich wie gewöhnlich an, nach dem Dinner zu schlafen, und so konnte sie nun nichts weiter tun, als darüber nachzudenken, was sie verloren hatte.

Das Ereignis versprach ihrer Freundin alles Glück der Welt. Mr. Weston war ein Mann von tadellosem Charakter, er war wohlhabend, von passendem Alter und angenehmen Umgangsformen, und es lag eine gewisse Befriedigung in dem Gedanken, mit welcher selbstverleugnenden, großmütigen Freundschaft sie diese Heirat stets gewünscht und gefördert hatte; doch für sie selbst war es ein schwarzer Morgen. Miss Taylor würde ihr jeden Tag und jede Stunde fehlen. Sie rief sich ihre Güte ins Gedächtnis zurück - ihre Liebe und Güte während sechzehn langer Jahre -, wie sie sie von ihrem fünften Lebensjahr an unterrichtet und mit ihr gespielt hatte - wie sie ihr in gesunden Tagen all ihre Fähigkeiten gewidmet hatte, um ihre Zuneigung zu gewinnen und sie zu unterhalten, und wie sie sie während ihrer verschiedenen Kinderkrankheiten gepflegt hatte. Hierfür schuldete Emma ihr größten Dank; doch noch teurer und wärmer war für sie die Erinnerung an ihre gemeinsame Zeit während der letzten sieben Jahre, an die Gleichstellung und die vollkommene Freimütigkeit in ihrem Umgang, die der Hochzeit Isabellas, als sie einander überlassen blieben, bald gefolgt waren. Sie war eine Freundin und Gefährtin gewesen, wie nur wenige sie besaßen - intelligent, vielseitig gebildet, hi

Langtext

Jane Austens ironisch-subtiler Roman, in dessen Mittelpunkt die schöne, reiche und kluge Emma Woodhouse steht.
Emma , erschienen 1816, ist Jane Austens letztes und reifstes Werk. Wie die meisten Romane der Autorin führt auch dieser in die Welt des soliden englischen Bürgertums zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
Emma Woodhouse, Tochter aus wohlhabendem Haus, gibt sich mit Vorliebe dem Vergnügen hin, die Geschicke anderer Menschen zu lenken, sie lebt für das match-making , das Ehestiften, was zu allerlei Missverständnissen und Komplikationen führt. Ihre enttäuschenden Erwartungen zwingen sie jedoch zu Selbstkritik und tragen zu einem besseren Verständnis ihrer selbst und ihrer Umgebung bei.

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