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Cover Letzter Saibling

Letzter Saibling

Ein Altaussee-Krimi

Erschienen 2014 bei Haymon Verlag
Sprache: Deutsch
368 Seiten
ISBN 978-3-7099-3582-8

Kurztext / Annotation

LEICHENTEILE IM TOPLITZSEE - EIN RASANTER ALPENKRIMI MIT INSPEKTOR GASPERLMAIER Der Gasperlmaier hat schon viel erlebt - aber so etwas Furchtbares ist ihm noch nie untergekommen: Leichenteile im malerischen Toplitzsee. Das Verbrechen hat offenbar mit dem jährlichen Fischessen des Altausseer Skiclubs zu tun. Doch als grausamen Killer kann Gasperlmaier sich keinen seiner Skiclub-Freunde vorstellen. Mit dem liebenswürdigen Inspektor hat Herbert Dutzler die Herzen der Krimi-Fans erobert: Spannung, umwerfende Komik und originelle Figuren im gemütlichen Ausseerland. LESERSTIMMEN: Eine fesselnde Krimihandlung mit reizenden Figuren, schwungvoll und flüssig erzählt - für mich der seit langem beste Alpenkrimi! Immer wieder ein Vergnügen, dieser Gasperlmaier! Ich konnte es kaum erwarten, bis der 4. Band Letzter Saibling erschienen ist. Seit dem ersten Krimi Letzter Kirtag bin ich dem liebenswerten Inspektor verfallen. Meinen Sommerurlaub verbringe ich regelmäßig in Altaussee, und wenn ich gerade nicht dort bin, fühle ich mich dank Herbert Dutzlers atmosphärischen Romanen ins vertraute Salzkammergut versetzt. Die authentische Beschreibung der Schauplätze zeugt von wahrer Erzählkunst! PREISGEKRÖNTE KRIMIS: 2014 vergab der Hauptverband des österreichischen Buchhandels 3 GOLDENE BÜCHER für die Krimi-Bestsellerreihe von Herbert Dutzler. BISHER ERSCHIENEN SIND: Letzter Kirtag Letzter Gipfel Letzte Bootsfahrt Letzter Saibling NEU: Gasperlmaier - Die ersten 3 Altaussee-Krimis in einem Band

Herbert Dutzler, geboren 1958, aufgewachsen in Schwanenstadt und Bad Aussee, lebt als Krimiautor, Lehrer und LehrerInnenbildner in Schwanenstadt. Bisher erschienen bei HAYMONtb die ersten drei Fälle des Altausseer Polizisten Gasperlmaier, 'Letzter Kirtag' (2011), 'Letzter Gipfel' (2012) und 'Letzte Bootsfahrt' (2013).

Textauszug

1

So einen Fund hätte Gasperlmaier lieber nicht begutachten müssen. Wo es doch so ein wunderschöner Sommertag war. Nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm. Ein kaum spürbares Lüfterl wehte vom See herauf und ließ die Sonnenschirme im Gastgarten der Fischerhütte nachlässig flattern, und von der Schwüle der vergangenen Tage war seit dem nächtlichen Gewitter nichts mehr zu spüren. Gasperlmaier hatte sich nach dem grausigen Fund setzen müssen. Ein solcher Einsatz war ja wirklich nicht alltäglich. Schon gar nicht hier, am Toplitzsee, wo ohnehin ein Tauchverbot galt. Für die nächsten 99 Jahre, so hatte es zumindest seitens der Bundesforste geheißen, die den See verwalteten. Nur Wissenschaftler durften hin und wieder in den See. Und gerade vor dem Denkmal des Erzherzogs Johann, gerade dort hatte der Taucher seinen grauenhaften Fund an Land legen müssen. Er nahm seine Dienstmütze ab und wischte sich über den Nacken, weil er nun doch zu schwitzen begonnen hatte.

So einen Fall hatten sie hier hinten noch niemals gehabt, zumindest, soweit er sich erinnern konnte. Und an so was hätte er sich sicher erinnern können. Und das gerade heute, wo er allein hierher hatte fahren müssen. Dem Friedrich war schlecht gewesen, und so hatte er gemeint, Gasperlmaier solle zunächst einmal alleine an den Toplitzsee fahren, er werde nachkommen, sobald er sich besser fühle. Gasperlmaier hatte den Friedrich Kahlß, seinen Postenkommandanten, ratlos angestarrt und sich Gedanken über dessen Gesundheit gemacht. Immer unbeweglicher war der Friedrich in den letzten Jahren geworden, und seine stetig anwachsende Leibesfülle hatte es fast jedes Jahr notwendig gemacht, um eine neue Uniform anzusuchen. Sogar zum Polizeiarzt war er schon vorgeladen worden, und der hatte ihm eine Kur empfohlen. Dort, so hatte der Arzt gemeint, würde man sich auch um seine völlig verfehlten Ernährungsgewohnheiten kümmern. Der Friedrich hatte hingegen nur abgewinkt und Gasperlmaier erklärt, auf eine Kur habe er weder Lust und schon gar keine Zeit dazu. "In einem Jahr geh ich eh in Pension, das werd ich schon noch überstehen!", hatte er gemeint, und sich hinter seine Autozeitschrift zurückgezogen. Der Friedrich war nämlich ein leidenschaftlicher Leser aller möglichen Motormagazine, während er im wirklichen Leben mit einem heftig rauchenden Mercedes aus den siebziger Jahren, den er von seinem verstorbenen Onkel geerbt hatte, das Auslangen fand.

An diesem Morgen hatte allerdings Gasperlmaier auch gefunden, dass der Friedrich besonders schlecht aussah. Sein Gesicht war stark gerötet gewesen, und sein Atem war heftig und keuchend gegangen, als der Anruf gekommen war. Der hatte natürlich wenig dazu beigetragen, den Blutdruck des Friedrich unter die Notfallmarke zu drücken. Gleich nachdem er aufgelegt hatte, musste der Friedrich zwei Tabletten schlucken. "Eine für den Blutdruck, und die andere wegen den Herzrhythmusstörungen", hatte er Gasperlmaier erklärt. So hatte der sich also allein in den Streifenwagen gesetzt und war über Aussee an den Grundlsee gefahren, danach an dessen hinteres Ende nach Gössl, am Gasthof Veit vorbei, und dann die Straße an der Gösslwand entlang, die für den gewöhnlichen Autoverkehr gesperrt war.

Als Gasperlmaier seinen Streifenwagen neben dem Kleinbus der Taucher abstellte, winkte ihm jemand schon von Weitem. Als sich Gasperlmaier näherte, sah er, dass Pressluftflaschen und anderes Tauchzubehör am Ufer lagen. Der Taucher, der sie von der Fischerhütte aus angerufen hatte, trug noch immer seinen Neoprenanzug, hatte aber seinen Oberkörper daraus befreit. Er war trotz seines gruseligen Fundes nicht einmal aufgeregt. So etwas, meinte

Beschreibung für Leser

Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Herbert Dutzler, geboren 1958, aufgewachsen in Schwanenstadt und Bad Aussee, lebt als Lehrer und LehrerInnenbildner in Schwanenstadt.

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