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Cover Feuertaufe

Feuertaufe

Lorenz Lovis ermittelt. Ein Brixen-Krimi

Erschienen 2020 bei Servus
Sprache: Deutsch
368 Seiten; 205 mm x 136 mm
ISBN 978-3-7104-0214-2

Langtext

Auf Mörderjagd in Südtirol: Alpenkrimi mit Humor und Charme

Eindrucksvolle Berggipfel, sanft geschwungene Weinberge und kleine Städte und Dörfer, die sich in die Täler schmiegen: Südtirol kennen wir als malerische Urlaubsregion. Doch in Heidi Trois Krimi wird bald klar: Die Idylle ist trügerisch.
Lorenz Lovis, Mitte vierzig, Junggeselle und geschasster Beamter der Staatspolizei Brixen steht vor einer schwierigen Entscheidung: Soll er den Bauernhof seines verstorbenen Onkels weiterführen - ganz ohne Erfahrung als Landwirt? Doch bevor er seiner neuen Berufung zum Bauern folgt, sind seine ermittlerischen Fähigkeiten gefragt: Ein Unbekannter wirft dahingemetzelte Uhus auf das Grundstück von Baron Carlo Cavagna. Ein dummer Jungenstreich oder doch ein Sabotageakt gegen Cavagnas umstrittenes Luxushotelprojekt? Als in der Jagdhütte des Barons eine Leiche gefunden wird, beginnt es im beschaulichen Brixner Talkessel ordentlich zu rumoren.

- Unterhaltsamer Regionalkrimi für Fans von Franz Eberhofer und Kommissar Kluftinger
- Spannende Urlaubslektüre: humorvoll und mit einem Augenzwinkern erzählt
- Gewieft und pragmatisch: sympathische Ermittler-Figur als Südtiroler Matula

Schauplatz Brixen: Start der Krimireihe um Privatdetektiv Lorenz Lovis

Zunächst findet Lorenz Lovis die Vorstellung, als Privatermittler zu arbeiten, skurril: "Ich sehe schon die Schlagzeilen vor mir: Privatdetektiv ermittelt im Mordfall! Wann hat es hier nochmal den letzten Mord gegeben?" Doch seine Neugier ist geweckt, und er nimmt die Fährte auf - allerdings eher gemächlich. Und nicht, ohne jede Stolperfalle mitzunehmen, die sich vor ihm auftut.

Ein bisschen selbstironisch, ein bisschen hemdsärmelig - Heidi Troi entwirft einen höchst liebenswürdigen Ermittler, dem es aber nicht am nötigen Spürsinn fehlt. Die Autorin ist eine geborene Südtirolerin und lebt in Brixen. Dort leitet sie das von ihr gegründete Theaterpädagogische Zentrum. Sie kennt die Schauplätze ihrer Krimireihe wie ihre Westentasche. Entdecken Sie zusammen mit Privatdetektiv Lorenz Lovis die Abgründe der Südtiroler Bergwelt!

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Heidi Troi, 1972 geboren, lebt in Brixen in Südtirol und leitet dort das von ihr gegründete Theaterpädagogische Zentrum. Mit ihrer Brixen-Krimireihe um Privatdetektiv Lorenz Lovis führt sie den Lesern nicht nur die Abgründe der Südtiroler Bergwelt vor Augen. »Feuertaufe« ist ihr erster Kriminalroman; Band zwei ist bereits in Arbeit.

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Kundenbewertungen

Erster Auftritt Lorenz Lovis 27. März 2020
Für Lorenz Lovis kommt es knüppeldick. Sein Großonkel bittet ihn auf dem Krankenbett den Erbhof weiterzuführen und beruflich läuft es auch nicht. Er lässt sich von seinem verhassten Chef bei der Staatspolizei zur Kündigung provozieren. Nun steht er mit einem überschuldeten Bauernhof da, ohne Ahnung von der Landwirtschaft zu haben und sein regelmäßiges Einkommen fällt auch weg. Was bleibt ihm übrig als seine Dienste als Privatermittler anzubieten. Neben einem kleinen Job um einen gemobbten Schüler, bekommt er vom wichtigsten Mann des Dorfes, Baron Cavagna, einen Auftrag. Lovis ist ein sympathischer, aber auch ein wenig ungeschickter Mann. Es klappt weder so recht mit den Frauen, sowohl bei der Verflossenen, wie auch bei neuen Begegnungen fehlen ihm die richtigen Worte, dafür wird er rot wie ein Pennäler. Bei seinen Ermittlungen stockt es auch, aber meist hat er den richtigen Instinkt und was noch wichtiger ist, die richtigen Helfer an seiner Seite. Auch wenn er von Landwirtschaft nichts versteht, wird ihm allmählich klar, wie wichtig der Hof für seine Identität ist und er beginnt sich dafür zu interessieren. Der Krimi ist ein Debüt und stellt mit Brixen eine Südtiroler Stadt in den Mittelpunkt, die sonst im Schatten von Bozen und Meran steht. Inmitten der Idylle von Weinhängen und Apfelplantagen lauern Missgunst, Neid und Gier. Eh er sich versieht, steht Lovis mittendrin und gleich auch noch unter Verdacht. Ich habe das Buch gern gelesen und mich auch gut unterhalten. Das liegt an der sympathischen Erzählweise und natürlich auch am Südtiroler Ambiente. Die Figuren hat sich Heidi Troi sehr schön ausgedacht und bei den Dialogen sorgen Dialektpassagen für Lokalkolorit. Die meisten Dialektsätze kann man gut verstehen, vielleicht wäre ein kleines Glossar für die nächsten Abenteuer von Lorenz Lovis keine schlechte Idee. Es war jetzt nicht der spannendste Krimi, den ich gelesen habe, da gibt es sicher noch Luft nach oben. Aber der erste Band macht Lust auf mehr. Auch in idyllischen Gegenden gibt es sicher eine Menge zu ermitteln. 3,5 Sterne
entspannter Krimi 15. März 2020
Klappentext: Lorenz Lovis, Mitte vierzig, Junggeselle und geschasster Beamter der Staatspolizei Brixen, startet als Bauer und Privatermittler durch. Allerdings eher gemächlich. Und nicht, ohne jede Stolperfalle mitzunehmen, die sich vor ihm auftut. Lovis hat eine schwere Entscheidung zu treffen: Soll er den Erbhof seines Großonkels verkaufen oder als Bauer ein neues Leben beginnen? Die Zeichen stehen nicht allzu gut: Der Hof ist verschuldet, und Lovis hat weder Geld noch Ahnung von der Landwirtschaft. Wie gut, dass er sich erstmal mit seinen ermittlerischen Fähigkeiten im Dorf über Wasser halten kann. Er soll herausfinden, wer dahingemetzelte Uhus auf das Grundstück von Baron Carlo Cavagna geworfen hat. Ein dummer Jungenstreich? Oder ein Sabotageakt gegen Cavagnas umstrittenes Luxushotelprojekt? Steckt am Ende der zwielichtige Baron selbst dahinter? Lovis nimmt die Fährte auf und spürt, wie es im beschaulichen Brixner Talkessel rumort. Besonders, als in der Jagdhütte des Barons eine Leiche gefunden wird ? »Ich, ein Südtiroler Matula? Ich sehe schon die Schlagzeilen vor mir: Privatdetektiv ermittelt im Mordfall! Wann hat es hier nochmal den letzten Mord gegeben?« Lorenz Lovis Cover: Das Cover wirkt eher etwas ruhiger und idyllisch und lässt nicht unbedingt gleich auf einen Krimi schließen. Im Vordergrund heben sich mehrere Reben mit Weintrauben hervor und der Hintergrund kommt einem schwarz-weiß Bild mit einer Burg gleich, die aber im Hintergrund versteckt bleibt und die Farben des Vordergrundes deutlicher hervorhebt. Besonders toll ist auch der seitliche Farbenschnitt, so dass der orange Ton der Buchseiten sich sehr deutlich hervorhebt und damit auch das Buch heraushebt aus der Masse. Meinung: Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Das Buch lässt sich sehr gut und locker lesen. Es ist nicht direkt in Kapitel gegliedert, sondern man merkt durch die Absätze, wenn etwas neues beginnt und kann an entsprechenden Stellen z.B. pausen einlegen. Da sich das Buch aber sehr gut und angenehm lesen lässt, möchte man es aber kaum aus der Hand nehmen und Pausen einlegen, sondern am liebsten immer weiter lesen. Lorenz Lovis ist mit seiner neuen Rolle als Landwirt und auch noch als Privatdetektiv etwas überfordert. Nachdem sein Onkel stirbt und ihm seinen Hof vermacht gibt er seinen Job bei der Polizei auf und versucht sich als Landwirt und Privatdetektiv, doch ob dies alles so gut geht und was bzw. wer ihm das Leben so schwer macht, dass lest am Besten selbst. Zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da sonst die Spoilergefahr zu groß wäre. Ein wirklich wunderschöner und entspannter Krimi, der für ein richtiges Lesevergnügen sorgt und ohne große, blutrünstige Gewalttaten und Brutalität auskommt. Dennoch ist dieser Krimi sehr spannend und interessant und sorgt dafür dass man miträtselt, ein richtiger Krimi zum Mitfiebern und Mitraten, der für Wohlgefühl und Lesespaß sorgt. Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen, die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und überzeugen durch Charisma und Charme. Sie wirken authentisch und real und man kann sich sehr gut in diese hineinversetzen. Lovis war mir gleich sehr sympathisch und man kann ihn und seine Sorgen und Probleme sehr gut nachempfinden, auch die Handlungen und Geschehnisse werden sehr gut beschrieben, so dass man regelrecht mitfiebert und mit ermittelt. Optisch macht das Buch auch so einiges her. Die farbigen Seiten sind ein richtiger Blickfang, nur leider sorgen sie dafür, dass immer zwei Seiten zusammenkleben, was ich zu Beginn für etwas störend empfand, wofür aber der Autor nichts kann, aber man sollte vielleicht an dieser Methodik arbeiten, dass die Seiten nicht zu sehr zusammen kleben. Des Weiteren fand ich die kleinen Einbindungen von Dialekt und zum Teil auch einige italienische Sätze sehr gut gelungen und nicht zu übertrieben, dass hat den Charakteren noch mehr Flair gegeben und sie kamen dadurch noch realer und authentischer rüber. Es hatte etwas eigenes und hat mir sehr gut gefallen. Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen. Etwas besonderes und entspanntes für Zwischendurch, der durch besonderen Flair und tolle Charaktere überzeugen kann. Fazit: Ein entspannter Krimi, der auch ohne übertriebene Brutalität und mehr durch Flair, Charaktere und Charme überzeugen kann.
Ein spannender Lesegenuss 03. März 2020
Heidi Troi ist mit ?Feuertaufe? ein tolles Krimidebut gelungen. Eine spannend-witzige Story mitten in den Tiroler Bergen rund einen ehemaligen Polizisten und nunmehrigen Privatdetektiv sowie Nebenerwerbsbauern. Sizilien hatte Camilleri mit der Figur des Kommissar Montalbano, Südtirol hat Heidi Troi und Lorenz Lovis. Fortsetzung folgt, hoffentlich.
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