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Cover Harry Merl - Vater der Familientherapie

Harry Merl - Vater der Familientherapie

Eine Biografie

Erschienen 2019 bei Bibliothek der Provinz
Sprache: Deutsch
112 Seiten; zahlr. Abb.: vierf.; 217 mm x 158 mm
ISBN 978-3-99028-847-4

Langtext

Harry Merl gilt als der Visionär und Pionier der Familientherapie in Österreich. Seine kreative Methode "Das Gesundheitsbild" und der damit verbundene "Traum vom gelungenen Selbst" verhalfen vielen Menschen zu mehr Klarheit und Lebensfreude.
Wenige kennen jedoch Harry Merls dramatischen Lebensweg als verfolgtes jüdisches Kind in den Jahren 1938 bis 1945.
In dieser vielschichtigen Biografie erzählt Univ. Doz. Dr. Merl auch vom Abenteuer Psychotherapie: Von seiner Arbeit als Anstaltspsychiater und wie er schrittweise die Lebensräume der Patienten öffnete, seiner eigenen Psychoanalyse und den atemberaubenden Anfängen der Familientherapie, als sie sozusagen das Laufen lernte.

Harry Merl war langjähriger Leiter des Instituts für Psychotherapie an der OÖ Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg in Linz (heute: Neuromed Campus des Kepler Universitätsklinikums).
Er lehrte an den Universitäten Salzburg, Graz und Wien das Wahlfach "System-, Einzel- und Familientherapie". An der Universität Linz unterrichtete er im Bereich Wirtschaftsinformatik "Selbstmanagement".
Harry Merl ist Facharzt für Psychiatrie, Psychoanalytiker (Lehranalytiker), Gruppentherapeut, Supervisor, Familien- und Systemtherapeut, 1968 führte Harry Merl die Familientherapie in Österreich ein. Ab 1972 begann er mit den ersten Ausbildungsgruppen. Deshalb wird er gerne als "Vater der Familientherapie in Österreich" bezeichnet.
Im Jänner 1977 wurde auf Initiative von Raoul Schindler die Fachsektion für Systemische Familientherapie im ÖAGG gegründet. Harry Merl und Ludwig Reiter waren die ersten Fachsektionsleiter.
Harry Merl ist auch Ehrenmitglied des Arbeitskreises für Psychoanalyse, Sektion Linz.
1997 wurde Harry Merl das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Neuhauser, Johannes
Johannes Neuhauser arbeitet als systemischer Psychotherapeut, Autor und Regisseur. Seine ORF Dokumentation "Krise als Chance" über Harry Merl und die Familientherapie wurde er mit dem "Österreichischen Staatspreis für Journalismus" ausgezeichnet. Für den Dokumentarfilm "Dom Erwin Kräutler - Elend und Hoffnung in Amazonien" erhielt er den renommierten "Preis der österreichischen Erwachsenenbildung". Johannes Neuhauser drehte eine Kinodokumentation und veröffentlichte ein Buch über die NS-Vernichtungsanstalt Schloss Hartheim bei Linz. Im Musiktheater Linz war sein Theaterprojekt "ETTY - Erotik, Spiritualität und intellektuelle Leidenschaft" über die Jüdin Etty Hillesum eine ganze Spielzeit lang ausverkauft. In der Tribüne Linz liefen sehr erfolgreich die Nachfolgeproduktionen "Ettys Entscheidung", "1938 - weg von Linz" und zuletzt "Harry Merl - vom verfolgten jüdischen Kind zum Vater der Familientherapie".

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