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Cover COLD BLOOD

COLD BLOOD

Thriller

von Alex Shaw; Übersetzt von: Andreas Schiffmann

Erschienen 2019 bei Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
380 Seiten
ISBN 978-3-95835-276-6

Kurztext / Annotation

SAS-Soldat Aidan Snow ist gerade dabei, eine neue Einheit polnischer Rekruten zu trainieren, als man ihn und seine kaum ausgebildeten Männer aussendet, einen Bankraub zu vereiteln. Dabei geschieht das Unfassliche - der Militärkonvoi wird aufgerieben, und Snow kämpft in einem der brennenden Wracks um sein Leben.

Über ihm steht ein grünäugiger Soldat und beobachtet Snows vermeintlich letzte Atemzüge. Doch er erschießt ihn nicht.

Zehn Jahre später. Snow lehrt in der Ukraine und versucht, nicht weiter aufzufallen.
Doch das Schicksal hat andere Pläne mit ihm.
Der grünäugige Soldat, Taurus Pashinski alias der Bulle, wurde unterdessen von seinen alten Armeekontakten angeworben, Waffen und Drogen über die Grenze in die Ukraine zu schmuggeln. Dort bekommt er Hinweise, nach denen zwei britische Investoren angeblich für den Tod seiner Brüder verantwortlich sein sollen. Es beginnt eine Menschenjagd quer durch England und eine Reihe dramatischer Ereignisse in der Ukraine, die auch Snow und seine Freunde immer tiefer in einen Strudel aus Geheimdienstaffären, Geschäftemachern und blutdürstigen Ex-Militärs ziehen. Schnell gleicht das Land einem Kriegsschauplatz.

Was genau aber hat der Bulle vor? Und kann Aidan Snow ihm rechtzeitig das Handwerk legen?

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'Shaws Stil knistert von Seite zu Seite wie die Flamme an einer kurzen Lunte unmittelbar vor der Detonation. Fans von Clancy, McNab, Ryan und Leather werden Aidan Snow lieben.' [Matt Hilton, Autor der 'Joe Hunter'-Erfolgsthriller]

'Die perfekte Mixtur aus Spionageroman und Politikthriller.' [Matt Lynn, Bestseller-Autor der 'Death-Force'-Thriller]

Alex Shaw lebte während der zweiten Hälfte der 1990er in Kiew in der Ukraine, wo er Schauspiel unterrichtete und ein eigenes Beratungsunternehmen führte, bevor ihn Headhunter einer Abteilung von Siemens abwarben. Die nächsten Jahre führten ihn im Dienst des Konzerns quer durch die ehemalige UdSSR, den Mittleren Osten und Afrika.

Alex ist aktives Mitglied von ITW und CWA, Zusammenschlüssen von Thriller- beziehungsweise Krimiautoren. Er hat die 'Aidan Snow SAS'-Serie, deren Bände an die Spitze der Kindle-Verkaufscharts rückten, und die 'Delta Force Vampire'-Reihe geschrieben. Werke von Alex erschienen in den Thrilleranthologien 'Death Toll', 'Death Toll 2' und 'Action Pulse Pounding Tales 2'

Mit seiner Frau und ihren beiden gemeinsamen Söhnen wohnt er abwechselnd in Kiew und Worthing in England.

Textauszug

Prolog

20. September 1996, Schreiner Bank, Posen, Polen

Nachdem er seine Uhr eingestellt hatte, zog er sich die schwarze Sturmmaske über das Gesicht und stieg aus dem Lieferwagen. Die Männer stürmten jetzt gemeinsam in die Bank. "Na podloge natychmiast!" - "Auf den Boden, sofort!", kurz und bündig in abgehacktem, akzentuiertem Polnisch. Der einzige Wachmann der Schreiner Bank wurde sofort mit einer schnellen Salve aus einer Kalaschnikow neutralisiert.

Entsetzte Kunden kreischten und warfen sich auf den Boden, als zwei Männer in schwarzen Overalls ihre Automatikwaffen auf sie richteten. Der tote Wächter bewies nur zu gut, dass sie sich nicht davor scheuten, zu schießen. Zwei weitere Bankräuber, die leere Rucksäcke bei sich trugen, sprangen hinter die Schalter und gingen sofort zum Tresor. Nummer Fünf und Sechs saßen in zwei BMW-Sportlimousinen am gegenüberliegenden Bürgersteig. Sie parkten in Fahrtrichtung auf den Pflastersteinen, um rasch fliehen zu können. Außerdem standen an beiden Enden der Straße gleich aussehende Vans von Opel, die prall gefüllt mit Plastiksprengstoff aus russischer Fertigung waren. Die Mitglieder des Sturmtrupps nahmen nun ihre abgesprochenen Positionen ein, ohne dabei irgendwelche Worte zu wechseln.

Bull hatte schon die ganze Zeit auf der Lauer gelegen, die Gesandten erwartet und einen Regierungsangestellten zur Aushändigung der Gebäudepläne überredet. Jetzt war er bereit, seine vier Millionen Deutschmark einzustreichen. Die fassungslose Stille, die sich nun über den Banksaal legte, wurde nur vom Wimmern eines Teenagers unterbrochen. Bull schaute ihn abwertend von oben herab an. Sieben Jahre zuvor hätte ein solcher Junge noch seiner Befehlsgewalt in Afghanistan unterstanden.

Polizeiausbildungszentrum, Posen, Polen

Aidan Snow saß auf der Holzbank und rührte seinen Tee um. Die Stimmung im Ausbildungszentrum wäre fast idyllisch gewesen, wenn man niemanden schießen gehört und den damit einhergehenden Gestank nicht gerochen hätte. Als Teil einer vierköpfigen SAS-Ausbildereinheit weilte er schon seit mehr als zwei Monaten in Polen, um die Pododdzial Antyterrorystyczny zu beraten, die Antiterroreinheit der hiesigen Polizei. Nun da der Kalte Krieg definitiv vorbei war, erfreute sich seine Abteilung - das 22. Special Air Service Regiment (SAS), bei den Regierungen der unabhängig gewordenen Staaten großer Nachfrage, weil sie ihnen beim Eindämmen der Tätigkeiten internationaler Verbrecher- und Terrororganisationen helfen sollte. Er schloss jetzt seine Augen, denn der Sommer, dessen letzte Sonne Snow gerade abbekam, schien Posen gar nicht mehr verlassen zu wollen.

Mit vierundzwanzig Jahren blickte er bereits auf Einsätze in zahllosen Krisengebieten zurück, teils offiziell in Ländern wie Nordirland, teils in streng geheimer Mission, und zwar sowohl von nationaler als auch internationaler Tragweite. Seine Zeit beim "Regiment" war durchaus ereignisreich verlaufen, entsprach aber nicht gerade dem Leben, was sich seine Eltern - eine Lehrerin und ein Diplomat - für ihn gewünscht hatten.

Er schaute jetzt weiter dabei zu, wie seine drei Kollegen den polnischen Ausbildern die richtige Art und Weise zeigten, ein bewegliches Ziel zu verfolgen und zu treffen. Dazu war eine Silhouette an einer zwischen mehreren Bäumen gespannten Seilrolle aufgehängt worden. Irgendein Witzbold hatte als plumpe Anspielung auf die Niederlage der englischen Fußballnationalmannschaft im Halbfinale gegen Deutschland ein Foto von Andreas Möller an die Scheibe geklebt, dem bekanntermaßen sechsten Schützen im Elfmeterschießen, wegen dem die Gastgeber nicht ins Finale hatten einziehen können. Die Rekruten amüsierten sich köstlich darüber. Die Männer vom SAS allerdings nicht.

Die Einheit hatte deutliche Fortschritte gemacht. Für ein SWAT-Team war sie wirklich gut - einsatzb

Beschreibung für Leser

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