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Cover DER LETZTE ATEMZUG

DER LETZTE ATEMZUG

Zombie-Thriller

von Robert Brown; Übersetzt von: Andreas Schiffmann

Erschienen 2017 bei Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
350 Seiten
ISBN 978-3-95835-213-1

Kurztext / Annotation

Eddie Keeper und seine Frau bereiteten sich auf den Zusammenbruch der Zivilisation vor. Sie rüsteten ihre Ranch fürs Überleben aus, bauten Verteidigungsanlagen und lagerten Vorräte für Jahre.
Doch als der Kollaps in Form einer schrecklichen Krankheit statt eines Finanzdebakels hereinbricht, werden ihre Pläne, sich zu verstecken, bis die Ordnung wiederhergestellt ist, über den Haufen geworfen. Denn in dieser neuen Welt überlebt nur, wer tötet. Kriminelle erheben sich zu Herrschern - und über allem steht die Bedrohung durch Untote, welche die Lebenden unermüdlich jagen.

Robert Brown ist aktives Mitglied der Horror Writers Association und ein leidenschaftlicher Schreiber. Er ist seit 1999 glücklich verheiratet und stolzer Vater von vier Kindern. Geboren in San Diego, lebte er in Deutschland, Texas, Colorado, Hawaii, Oregon, Illinois, Nevada, New Hampshire, South Dakota und wählte schließlich Oregon als seinen ständigen Wohnsitz.
Seine Hobbys drehen sich um seine Familie, die Fotografie, das Prepping, Lesen, Schusswaffen, Reisen und der Vermeidung von Gartenarbeit.
Robert glaubt an lebenslanges Lernen. Er besitzt einen Bachelor of Science in Sozialkunde/Geschichte.

Textauszug

Kapitel 1

Die Reise nach Hause

Sei vorsichtig, was du dir wünschst. Ich wusste schon immer, dass etwas hinter dieser Binsenweisheit steckt, hätte mir aber nie erträumt, dass Zombies meinen Wunsch nach einem weltweiten Neubeginn erfüllen würden. Na gut, ich sollte nicht so tun, als wäre ich nie darauf gekommen. Immerhin war ich vor dem Untergang ein großer Fan von Zombie-Romanen und -Filmen. Was ich damit meine, ist vielmehr: Ich bin ein Realist und Skeptiker, also fand ich die Vorstellung, dass es Zombies geben könnte, zwar einmal recht unterhaltsam, wusste aber zugleich auch, dass die Chancen dafür, dass sich eine Art Krankheit durchsetzt, die man im Sinne einer Zombie-Epidemie verstehen könnte, extrem schlecht waren.

Die Menschheit kann froh sein, dass die Schar der Zombies ähnelnden Infizierten der Darstellung in klassischen Genre-Filmen entspricht, was ihre Bewegungen angeht. Sie pirschen sich langsam und leise an, wobei sie sich manchmal bereits preisgeben, indem sie röcheln oder einen Fuß hinter sich herziehen. Ihre schlurfende Gangart macht sie nicht schneller als eine reguläre; diese Trägheit half Gruppen von Überlebenden wie uns dabei, der schieren Unzahl befallener Menschen zu trotzen, die sich dort draußen tummeln.

Von Glück reden können wir insofern, als dass es sich bei den Infizierten eigentlich nicht um auferstandene wandelnde Tote handelt. Es ist letzten Endes nur eine Krankheit, eine vorsätzlich verbreitete Infektion mit allerdings unbeabsichtigten Folgen, nämlich dass die Bevölkerung in zombie-ähnliche Kannibalen verwandelt wurde. Das spielt aber momentan keine große Rolle mehr.

Anhand dessen, was wir von anderen Überlebenden weltweit über Amateurfunk herausfinden konnten, scheinen wie bei uns die meisten Menschenmassen in den Ballungsräumen innerhalb der ersten Woche nach Ausbruch des Leidens krank geworden zu sein.

Der Hauptgrund dafür, dass sich so viele ansteckten, bestand in dem Unvermögen der Leute, sich nachdrücklich gegen die Infizierten zu wehren. Ohne Gefahr zu laufen, sich selbst etwas einzufangen, kann man nämlich nur auf eine einzige Art und Weise zurückschlagen: Indem man Abstand wahrt, und Schusswaffen einsetzt, denn jeder Körperkontakt mit einer betroffenen Person birgt das Risiko in sich, mit infiziertem Blut oder Speichel in Berührung zu kommen.

Dass in den meisten Staaten nur wenige Personen Waffen besaßen und in diesem Zusammenhang strenge Gesetze für die Allgemeinbevölkerung galten, rächte sich nun an den Menschen, weshalb auch diejenigen Nationen, US-Regionen und -Städte die höchsten Infektionsraten verzeichneten, wo die wenigsten Waffenbesitzer lebten. Aber selbst mit Schusswaffen gestaltete sich der Kampf äußerst schwierig, denn jeglicher Lärm - besonders die lauten Schüsse - lockten die Kranken sofort scharenweise an.

Nun da wir schon acht Monate in dieser Situation leben, hat sich die Zahl der gesunden und auch der infizierten Menschen drastisch verringert. Der strenge Winter, den wir gerade in den USA und anderen Ländern auf der Nordhalbkugel überstanden haben, tötete viele, die es bis dahin geschafft hatten, sich gegen die Kranken zu behaupten. Wir sind den Alltag ohne die Bequemlichkeiten der Elektrizität und Öl- oder Erdgasheizungen einfach nicht mehr gewöhnt. Darum starben die Leute plötzlich wie die Fliegen; hier in Oregon entsprachen die Temperaturen eher jenen, die wir seinerzeit in Süddakota hatten, sie lagen bei -9 bis -23 Grad, und zwar mehrere Wochen am Stück. Auch jetzt im Juni ist es immer noch ungewöhnlich kalt.

Hier kauere ich jetzt also, acht Monate nach den ersten Berichten von Ausschreitungen, gemeinsam mit meiner Familie in einem verlassenen Geschäft verschanzt. Meine Frau und unsere fünf Kinder sind gewissermaßen auf einer Mission, um unsere Vorräte aufzustocken und um sicherer in dem zu werden, was sie bislang gelernt hatten. Seit es weniger Infizierte geword

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