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Cover PANDORA (Shadow Warriors)

PANDORA (Shadow Warriors)

Thriller

von Stephen England; Übersetzt von: Andreas Schiffmann

Erschienen 2018 bei Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
536 Seiten
ISBN 978-3-95835-367-1

Kurztext / Annotation

'Eine fantastische Reihe eines grandiosen neuen Autors. Sehr zu empfehlen.' [Brad Thor]

Inhalt:

Ein amerikanischer Präsident, der alles für seine Wiederwahl tun würde.

Ein iranischer Führer, der vor nichts zurückschreckt, um die Apokalypse heraufzubeschwören.

Und etwas uraltes Böses, das darauf wartet, wiedergeboren zu werden ...

Ein Team aus Archäologen verschwindet im Elburs-Gebirge im Nordwesten des Iran. Unter ihnen amerikanische Staatsbürger. Wenige Tage später zeigen Bilder eines U.S.-Spionage-Satelliten, wie Einheiten der Iranischen Revolutionsgarde an der Ausgrabungsstätte landen.

Mit den Präsidentschaftswahlen im Nacken ermächtigt Präsident Roger Hancock eine verdeckte CIA-Operation in den Bergen des Iran. Ziel der Mission: Die Archäologen befreien und Hintergründe über diesen Zwischenfall herausfinden.

Harry Nichols, der seit über fünfzehn Jahren dem Geheimdienst auf dem Gebiet paramilitärischer Operationen dient, ist zweifellos genau der Richtige für diesen Job. Er ist hart, gnadenlos und führte seine Männer schon unzählige Male in schwierige Einsätze.

Für ihn zählen nur die Mission und sein Team, doch schnell wird ihm klar, dass bei diesem Einsatz nichts so ist, wie es den Anschein hat. Ein Netzwerk aus Intrigen scheint sich bis in die allerhöchsten Zweige der Regierung zu erstrecken - und sogar die Mission selbst ist verdächtig. Auch seinem eigenen Team kann er nicht trauen. Und jeder Fehltritt könnte einen neuen Weltkrieg auslösen ...

In seiner 'Shadow Warriors'-Reihe portraitiert Bestseller-Autor Stephen England den Kampf gegen den Terror auf schonungslos realistische Art, ohne dabei die Charaktere, Fragen der Moral und die psychologischen Folgen einer solchen Arbeit aus den Augen zu verlieren. Um seine Bücher mit dem größtmöglichen Maß an Realismus unterfüttern zu können, widmete er beinahe ein ganzes Jahrzehnt der umfangreichen Recherche über die Natur des Islams, den Mittleren Osten, Spionage und Anti-Terror-Einsätze. Ein Aufwand, der sich gelohnt hat, denn Autorenkollegen als auch begeisterte Leser halten seine Romane für 'die perfekten Spionage-Thriller über unsere chaotische Zeit - zynisch, und mit nur einer Handvoll tapferer Männer, die den modernen Barbaren die Stirn bieten wollen.'

Textauszug

Kapitel 1

CIA-Hauptquartier, Langley, Virginia, 19. September, 12:32 Uhr

Im siebten Stockwerk des CIA-Hauptquartiers herrschte eine beklemmende Stille mit Ausnahme des Summens einer kleinen Fliege, die an der Decke kreiste.

Die Ruhe vor dem Sturm , dachte Harry Nichols, der vor dem Büro des CIA-Directors David Lay saß. Dem Grund, wieso er hier war.

Dass der achtundvierzigjährige Field-Officer in den siebten Stock beordert worden war, ins Heiligtum der allerhöchsten Funktionäre der Agency, bedeutete nichts Gutes.

Er konnte an einer Hand abzählen, wie oft dies während seiner Zeit beim CIA vorgekommen war. Und jedes Mal war es der Auftakt zu einer Mission gewesen. Und nicht nur irgendeiner Mission. Einer speziellen Mission. Und "speziell" bedeutete in seinem Job fast immer gefährlich.

Er erhob sich von der Couch, auf der er saß, lief zu einem der Fenster hinüber und sah auf die Stadt hinaus, über den Potomac und bis nach Washington D.C., der Hauptstadt seines Landes.

Dem Land, das zu verteidigen er geschworen hatte. Egal, welchen Preis es kosten würde.

In den fünfzehn Jahren, die er für die CIA arbeitete, hatte er die Kosten nur allzu gut kennengelernt. Die Kosten einer Mission, die fehlschlug, den Preis des Versagens. Der bittersüße Beigeschmack des Sieges, wenn er mit dem Blut seiner Freunde und Kameraden errungen wurde.

Wer ihn ansah, hätte unmöglich erraten, wer er war und was sein Job mit sich brachte. Er war über einen Meter neunzig groß und von täuschend schlanker Statur. Der Körperbau eines Läufers und weniger der eines Gewichthebers, auch wenn er beides tat. Nur wenig an seiner Physis verriet etwas von der kontrollierten Brutalität, die er entfesseln konnte.

Leuchtend blaue Augen lächelten einem entwaffnend aus einem glattrasierten Gesicht entgegen, welches seit langem schon den Elementen ausgesetzt war; und dieses Lächeln diente nicht selten als Fassade, um den Mann dahinter zu verbergen. Eine Tarnung, wie so vieles in seinem Leben. Für den Dienst an seinem Land hatte er einiges aufgeben müssen.

Sein Haar war schwarz, wellig und säuberlich in eine Richtung gekämmt. Wenn man ihn so vor sich sah in seiner blauen Anzugjacke, dem weißen Hemd und dazu passenden Hosen, hätte man ihn allenfalls für einen Unternehmensleiter oder vielleicht einen von Langleys unzähligen Analysten gehalten. Doch nichts hätte weiter von der Wahrheit entfernt sein können.

Eine Colt 1911 Automatik, Kaliber .45, verbarg sich sorgfältig geladen in einem Paddle-Holster an seiner Hüfte, selbst hier, im siebten Stockwerk der CIA. Ohne sie verließ er nur selten das Haus.

Hinter ihm öffnete sich die Tür. Er hörte die Stimme einer Frau. "Der Direktor wird Sie jetzt empfangen."

Er drehte sich um und ein Lächeln huschte über sein Gesicht. "Danke, Margaret."

"Gehen Sie hinein."

Director Lay sah von seinem Computer auf, als Harry das Büro betrat. Lay, bereits Anfang sechzig, war ein dicker Mann, der das Gewicht von jemandem mit sich herumschleppte, der die meiste Zeit seiner Karriere hinter einem Schreibtisch verbracht hatte. Was auch der Wahrheit entsprach, auch wenn niemand den Job des CIA-Direktors als leicht oder stressfrei bezeichnet hätte. Sein graues Haar sprach diesbezüglich Bände.

"Setzen Sie sich", wies er Harry an. "Ich bin froh, dass Sie so schnell hier sein konnten. Wie ich hörte, hätten Sie seit Ihrer Ankunft aus Mexiko City gestern Nacht noch einiges an Schlaf aufzuholen."

Harry zuckte mit den Schultern und nahm in einem der Sessel vor dem Schreibtisch Platz. "Ich musste den Nachtflug nehmen. Ich nehme an, es ist dringend."

"Das ist es. Gute Arbeit übrigens mit Calderon, Nichols", warf der Direktor ein. Das war alles, was er über jene drei gefährlichen Monate, die zur Ermordung des Drogenbarons geführt hatten, verlor. Und alles, w

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