Magischer Reihenauftakt
von Sophiaaaaaa, 7. September 2026
Schon als ich das wunderschöne Cover gesehen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Auch der Inhalt und die Tropes haben mich angesprochen und somit wusste ich, dass ich das Buch lesen musste.
Es geht um die Hexe Finwal Eramun, die als Dienstmädchen in einem Schloss arbeit und ihre Kräfte verbirgt, um nicht entdeckt zu werden. Früher, als sie noch in ihrer Heimat in den Outlands lebte, wurde sie nämlich aufgrund dieser weggejagt. Sie benutzt ihre Kräfte im Geheimen und schon am Anfang des Buches werden diese Kräfte von dem Vampiren Morderic, dem König entdeckt, der sie daraufhin in einer höheren Position einsetzen will. Seine Bedingung dafür ist allerdings, dass sie zuerst ihre Kräfte unter Kontrolle bringt und mit seinem Bruder Enhart (ebenfalls ein Vampir) trainiert.
Es ist das erste Buch der Autorin und schon jetzt mag ich ihren Schreibstil sehr gerne. Er ist sehr packend und man will wissen, was nun als nächstes geschehen wird. Die Hauptperson Finwal mochte ich, genauso wie ihre Freundinnen Niamh und Vesper, sehr gerne. Morderic konnte ich von Anfang an nicht leiden und seine Handlungen am Ende des Buches haben das nur nochmal bestätigt. Enhart hingegen fand ich sehr toll und auch Finwal und ihn mochte ich zusammen gerne. Hoffentlich kommt in den nächsten Bänden noch mehr Momente mit den beiden:) Auch die seltenen und gefährlichen Kräfte von Finwal waren interessant und ich bin gespannt, wie es damit in den Folgebänden weitergeht.
Den einzigen Kritikpunkt den ich habe, sind ein paar Längen, die das Buch zwischendrin hatte. Es war größtenteils sehr interessant und es gab auch spannende Szenen. Allerdings hätte ich mir etwas weniger Längen und dafür mehr Spannung gewünscht.
Insgesamt ein gelunger Debütroman und Reihenauftakt mit einem fiesen Cliffhanger, den ich allen empfehlen würde, die mysteriöse Geschichten voller Magie, Vampire und Geheimnissen mögen.
Rezension zu:
Leider nicht mein Fall
von Sophiaaaaaa, 24. August 2026
Ich habe bei diesem Buch länger überlegt, wie viele Sterne ich ihm geben soll und mich schließlich für 3,5/5 entschieden, da es insgesamt nicht ganz mein Fall war.
Wir verfolgen die beiden Protagonisten Dalia und Alexander, die für sich gesehen beide vielschichtige Charaktere sind. Lia kehrt nach einem Unfall ihres Zwillingsbruders Damian nach Heidelberg, ihre Heimat, zurück und muss sich dort all dem stellen, das sie verdrängt hatte. Sie ist eine interessante Protagonistin, die mal nicht Größe S trägt, was ich gut fand, da dies nicht sehr häufig in Büchern vorkommt und es wichtig ist, auch mal plus size Charaktere Hauptfiguren zu haben. Sie war mir sympathisch und auch die Tatsache, dass sie gerne gezeichnet hat, mochte ich. Xander hingegen studiert Jura und hat eine traumatische Vergangenheit hinter sich, die ich hier nicht weiter erwähnen werde, da es zu viel spoilern würde. (Hierfür am besten die Triggerwarnings am Ende des Buches beachten!)
Die Beziehung der beiden war für mich gut nachvollziehbar und keinesfalls oberflächlich, was auf jeden Fall schonmal positiv ist, genauso wie die Einblicke in beide Personen aus der Ich-Perspektive. Auch den Schreibstil der Autorin fand ich flüssig und sehr einfach zu lesen und man merkt auf jeden Fall die Arbeit, die sie reingesteckt hat.
Trotz all dieser positiven Aspekte, konnte mich das Buch allerdings nicht so ganz überzeugen. Das liegt vor allem daran, dass es mir insgesamt etwas zu langweilig war und es manchen Stellen, meiner Meinung nach, einige Längen gab, die man hätte kürzen können. Es war für mich leider absolut nichts besonderes und ich hätte mir bei dem Klappentext und dem schönen Cover ehrlicherweise etwas mehr erhofft. Teilweise musste ich mich durch ein paar Passagen im Buch durchquälen, weil einfach so wirklich gar nichts passiert ist.
Dass mich Counting Days nicht wirklich überzeugen konnte, könnte auch daran liegen, dass ich Bücher in diesem Genre normalerweise nicht lese, sondern eher Fantasy und Mystery Bücher. Wenn ich mal zu einem Romancebuch greife, was durchaus öfter passiert, ist es dann eher eine traumalastige Sports Romance oder eine intrigante Geschichte in der High Society mit viel Drama und Skandalen.
Alles in allem, ist es kein schlechtes Buch, auch wenn es mir nicht so sehr gefallen hat, wie ich es mir gewünscht hätte. Empfehlen würde ich es den Lesern, die gerne Second Chance Romance ohne viel Spannung, tiefgehender Geschichte und eher weniger Drama mögen.
Rezension zu:
Leider eine Enttäuschung
von Sophiaaaaaa, 19. August 2026
Als ich das schöne Cover gesehen habe und dann auch noch, dass es so sein soll wie Maxton Hall und Gossip Girl, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Meine Erwartungen haben sich jedoch leider absolut nicht erfüllt und ich muss sagen, dass ich wirklich enttäuscht von diesem Buch bin.
Wir verfolgen die beiden Protagonisten Natalie Fielding und Benjamin Ashford. Nat hat eine Art Dating Service und Ben ist der Sohn eines Lords und braucht eine Freundin, damit ihm die Konten nicht gesperrt werden. Also eigentlich eine Win Win Situation für beide. Die Charaktere blieben sehr flach und man hat nur ab und zu etwas über ihre Gefühle oder ihre Vergangenheit erfahren. Auch die Beziehung zwischen den beiden habe ich absolut nicht gefühlt, denn das Ganze ging mir einfach viel zu schnell. Sie haben sich kaum richtig gekannt und dennoch war plötzlich von Liebe die Rede und da habe ich mich dann auch gefragt, wo diese so plötzlich herkommt. Des öfteren wurden die Protagonisten auf ihre Körper reduziert, sodass ich an manchen Stellen den Eindruck hatte, dass es ihnen vor allem um das Aussehen der anderen Person geht, statt um den Charakter, da sie auch nie wirklich mal ein tiefgründigeres Gespräch geführt haben.
Das Ende konnte mich ebenfalls nicht wirklich überzeugen und ich fand es eher vorhersehbar und teilweise etwas unschlüssig.
Trotz all dieser negativen Sachen, fand ich den Schreibstil dennoch gut zu lesen. Das Buch würde ich eher Leuten empfehlen, die leichte Geschichten für zwischendurch ohne sehr viel Tiefgang mögen und auch gegen etwas Spice nichts einzuwenden haben.
Rezension zu: