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Ein verfluchter Buchladen, ein viel zu attraktiver Pirat und Sarkasmus ohne Ende.
von April1985, 7. September 2026

Worum geht es?

Prinzessin Tandy hat eigentlich genug von ihrem königlichen Alltag. Reisen, Bälle, Eröffnungszeremonien und Kleider, die zwicken – vor allem bleibt dabei viel zu wenig Zeit zum Lesen.

Als sie ausgerechnet dazu verflucht wird, in einem Buchladen zu leben, bis sich ihr wahrer Herzenswunsch erfüllt, klingt das deshalb zunächst eher nach einem Traum als nach einer Strafe. Endlich Bücher. Ruhe. Zeit zum Lesen. Na ja. Fast. Da wären noch Sasha, eine ziemlich leidgeprüfte Teenagerin mit Drachenflügeln, ein verdächtig attraktiver und bücherstehlender Pirat und Tandys Eltern, die der festen Überzeugung sind, dass natürlich irgendein Prinz den Fluch ihrer Tochter brechen muss. Also schicken sie kurzerhand die Prinzen der umliegenden Reiche vorbei.

Denn was könnte der Herzenswunsch einer Prinzessin schon anderes sein als ein Prinz? Oder vielleicht doch eher ein sexy Pirat?

Meine Gedanken:

Ich liebe und feiere den vor Sarkasmus triefenden Humor dieses Buches.

Tandy mit ihrer spitzen Zunge und dieser herrlich trockenen Art, die absurdesten Situationen einfach festzustellen, hat mich immer wieder zum Lachen gebracht. Überhaupt liest sich Cursed for Good für mich wie ein Comedy-Märchen für Erwachsene.

Die Geschichte weiß ganz genau, welche Klischees sie bedient – und macht daraus einen Teil ihres Charmes.

Da gibt es Sasha, die depressive und vom Leben genervte Teenager-Drakonin. Einen sexy Piraten mit verboten gutem Aussehen, dessen Hemd natürlich einen Tick zu weit offen steht. Und selbstverständlich mehrere Prinzen, deren Kuss der wahren Liebe Tandys Fluch doch bestimmt brechen wird.

Märchenklischees? Absolut. Aber bitte mit ordentlich Sarkasmus serviert.

Vom Humor her musste ich tatsächlich immer wieder an Assistant to the Villain denken – und genau den habe ich ebenfalls gefeiert.

Tandy – Prinzessin wider Willen:

Tandy ist herrlich unkonventionell. Sie ist hilfsbereit, etwas zu gutgläubig und lässt sich dadurch gleich zu Beginn nicht nur verfluchen, sondern fällt anschließend auch noch einem Diebstahl zum Opfer. Dabei passt sie überhaupt nicht in dieses klassische Bild der Prinzessin, die nur darauf wartet, von einem hübschen Prinzen gerettet zu werden. Ganz im Gegenteil. Tandy scheint mit ihrem Fluch eigentlich ziemlich zufrieden zu sein.

Ein Buchladen voller Geschichten, keine königlichen Pflichten und endlich genug Zeit zum Lesen? Ich verstehe ehrlich gesagt vollkommen, warum sie es mit der Fluchbrechung nicht besonders eilig hat. ????

Ein Märchen für große Kinder:

Was ich besonders mochte, ist dieses Gefühl, das die Geschichte vermittelt. Man muss keine Angst haben, dass gleich etwas furchtbar Schlimmes passiert. Man muss keine komplizierten politischen Systeme verstehen oder sich hundert Namen merken. Man kann sich einfach in diese märchenhafte, magische Welt fallen lassen und eine gute Zeit haben. Ein bisschen wie früher als Kind – nur dass die Protagonisten inzwischen ebenfalls erwachsen geworden sind.

Auch die Magie passt perfekt dazu. Sie ist erstaunlich praktisch veranlagt. Putzen? Zauber. Waschen? Zauber. Aufräumen? Natürlich gibt es auch dafür Magie. Warum kompliziert, wenn man einfach zaubern kann?

Genau diese kleinen Details machen die Welt gemütlich und verspielt, ohne dass das Magiesystem irgendwelche großen Erklärungen braucht.

Romance & Chemie:

Die Romance entwickelt sich eher langsam und passt dadurch gut zum restlichen Cozy-Gefühl der Geschichte. Das große Feuerwerk ist es nicht – und mit einem von fünf Flammen bleibt der Spice sehr zurückhaltend. Die Chemie zwischen Tandy und dem Piraten hat für mich dafür deutlich besser funktioniert. Da ist dieses spielerische Knistern, die Neckerei und genau die richtige Portion „du gehst mir auf die Nerven, aber leider bist du viel zu attraktiv“. Mit vier von fünf Funken war die Chemie für mich klar spürbar, ohne dass die Romance die ganze Geschichte übernimmt.

Wohlfühlbuch statt großes Abenteuer:

Ich bin ohne große Erwartungen an Cursed for Good herangegangen. Ich wollte Spaß. Ich wollte eine schöne Zeit. Und genau das habe ich bekommen. Für mich ist das ein richtiges Wohlfühlbuch. Ich habe meine Erwartungen an die Geschichte angepasst – und nicht verlangt, dass die Geschichte mir irgendetwas beweisen muss.

Sie möchte kein episches Fantasyabenteuer sein. Sie möchte unterhalten. Zum Schmunzeln bringen. Ein bisschen romantisch sein. Und einem für ein paar Stunden das Gefühl geben, in einem verzauberten Buchladen leben zu dürfen. Und darin ist sie richtig gut.

Ein bisschen weniger hätte gereicht:

Ganz ohne Kritik komme ich allerdings nicht aus. Im zweiten Drittel hat sich die Geschichte für mich etwas gezogen. Da die Handlung insgesamt eher überschaubar ist und das Buch stark von seinen Figuren, dem Humor und dem Setting lebt, gab es Stellen, an denen ich mir etwas mehr Tempo gewünscht hätte. Ein bisschen Straffung hätte der Geschichte hier gutgetan.

Das hat meinen Spaß insgesamt aber kaum getrübt. Dafür mochte ich Tandy, den Humor und diese ganze absurde Märchenwelt einfach zu gerne.

Wie klang die Geschichte?

Ich habe Cursed for Good als Hörbuch gehört und hatte damit eine wirklich gute Zeit. Die deutsche Hörbuchfassung wird von Yeşim Meisheit gesprochen.

Für mich war die Geschichte sehr stimmig gelesen. Ich konnte ihr problemlos folgen und habe der Sprecherin einfach gerne zugehört.

Gerade bei einem Buch, das so stark von Tandys trockenem Humor, Sarkasmus und den teilweise völlig absurden Situationen lebt, ist das ziemlich wichtig.

Die Stimme hat für mich gut zu diesem leichten, märchenhaften Ton gepasst und mich angenehm durch die Geschichte getragen.

Was bleibt?

Cursed for Good war genau das Buch, das ich in diesem Moment gebraucht habe.

Ein verfluchter Buchladen. Eine Prinzessin, die eigentlich überhaupt nicht gerettet werden möchte. Eine depressive Drakonin. Mehrere Prinzen, die pflichtbewusst zum Fluchbrechen antreten. Ein viel zu attraktiver Pirat. Und jede Menge trockener Humor.

Im zweiten Drittel hätte die Geschichte für mich etwas schneller sein dürfen, aber das ist am Ende nur ein kleiner Kritikpunkt.

Ich wollte Spaß – und den habe ich bekommen.

Für mich ist Cursed for Good ein wunderbar leichtes Wohlfühlbuch, bei dem man sich einfach zurücklehnen, den Alltag vergessen und für ein paar Stunden wieder in ein Märchen fallen lassen kann. Nur diesmal mit erwachsenen Figuren, Sarkasmus und einem Piraten, dessen Hemd offenbar wirklich keine weiteren Knöpfe gebraucht hätte. ????????‍☠️

Bewertung: ???????????????? / 5
Spice:???? / 5
Chemie: ✨✨✨✨ / 5
Atmosphäre: ???????????? / 5
Sprecherleistung: ????️????️????️????️ / 5

Vier Eulen für ein Comedy-Märchen voller Bücher, Magie, Klischees und genau der richtigen Portion Sarkasmus.


Rezension zu:
Schule kann mehr
von Anilam, 7. September 2026

Ich kannte Gina Waibel vorher tatsächlich nicht von Social Media. Auf das Buch bin ich deshalb nur wegen des Themas aufmerksam geworden. Ich war total gespannt auf ihren Blick auf unser Schulsystem und darauf, was sie aus ihrer eigenen Erfahrung als Lehrerin zu erzählen hat. Genau darum geht es auch: um die Probleme und Ungleichheiten im Schulalltag und darum, was sich dringend ändern müsste.

Mega erfrischend fand ich die Gestaltung und Formatierung des Buches. Es gibt immer wieder hervorgehobene Aussagen, Beispiele, Fragen und Stimmen aus ihrer Community. Dadurch wirkt das Ganze überhaupt nicht wie ein trockenes Sachbuch und ich hatte einen richtig leichten Lesefluss.

Inhaltlich steckt wirklich viel drin. Es geht um Rassismus und Diskriminierung, aber auch um soziale Ungleichheit, Machtverhältnisse und die Frage, ob unser Schulsystem überhaupt allen Kindern die gleichen Chancen geben kann. Gina Waibel schreibt dabei sehr direkt, locker und manchmal auch ziemlich provokant. Man merkt auf jeden Fall, dass sie eine klare Haltung hat.

Für mich war es ein Buch, bei dem ich immer wieder hängen geblieben bin und über bestimmte Aussagen nachdenken musste. Ich teile vielleicht nicht jeden Gedanken zu 100 %, aber genau das muss ich bei so einem Buch auch gar nicht. Es hat mich zum Nachdenken gebracht und mir an einigen Stellen nochmal einen anderen Blick auf Schule gegeben.

Rezension zu:
Ein verfluchter Buchladen, ein viel zu attraktiver Pirat und Sarkasmus ohne Ende.
von April1985 , 7. September 2026

Worum geht es?

Prinzessin Tandy hat eigentlich genug von ihrem königlichen Alltag. Reisen, Bälle, Eröffnungszeremonien und Kleider, die zwicken – vor allem bleibt dabei viel zu wenig Zeit zum Lesen.

Als sie ausgerechnet dazu verflucht wird, in einem Buchladen zu leben, bis sich ihr wahrer Herzenswunsch erfüllt, klingt das deshalb zunächst eher nach einem Traum als nach einer Strafe. Endlich Bücher. Ruhe. Zeit zum Lesen. Na ja. Fast. Da wären noch Sasha, eine ziemlich leidgeprüfte Teenagerin mit Drachenflügeln, ein verdächtig attraktiver und bücherstehlender Pirat und Tandys Eltern, die der festen Überzeugung sind, dass natürlich irgendein Prinz den Fluch ihrer Tochter brechen muss. Also schicken sie kurzerhand die Prinzen der umliegenden Reiche vorbei.

Denn was könnte der Herzenswunsch einer Prinzessin schon anderes sein als ein Prinz? Oder vielleicht doch eher ein sexy Pirat?

Meine Gedanken:

Ich liebe und feiere den vor Sarkasmus triefenden Humor dieses Buches.

Tandy mit ihrer spitzen Zunge und dieser herrlich trockenen Art, die absurdesten Situationen einfach festzustellen, hat mich immer wieder zum Lachen gebracht. Überhaupt liest sich Cursed for Good für mich wie ein Comedy-Märchen für Erwachsene.

Die Geschichte weiß ganz genau, welche Klischees sie bedient – und macht daraus einen Teil ihres Charmes.

Da gibt es Sasha, die depressive und vom Leben genervte Teenager-Drakonin. Einen sexy Piraten mit verboten gutem Aussehen, dessen Hemd natürlich einen Tick zu weit offen steht. Und selbstverständlich mehrere Prinzen, deren Kuss der wahren Liebe Tandys Fluch doch bestimmt brechen wird.

Märchenklischees? Absolut. Aber bitte mit ordentlich Sarkasmus serviert.

Vom Humor her musste ich tatsächlich immer wieder an Assistant to the Villain denken – und genau den habe ich ebenfalls gefeiert.

Tandy – Prinzessin wider Willen:

Tandy ist herrlich unkonventionell. Sie ist hilfsbereit, etwas zu gutgläubig und lässt sich dadurch gleich zu Beginn nicht nur verfluchen, sondern fällt anschließend auch noch einem Diebstahl zum Opfer. Dabei passt sie überhaupt nicht in dieses klassische Bild der Prinzessin, die nur darauf wartet, von einem hübschen Prinzen gerettet zu werden. Ganz im Gegenteil. Tandy scheint mit ihrem Fluch eigentlich ziemlich zufrieden zu sein.

Ein Buchladen voller Geschichten, keine königlichen Pflichten und endlich genug Zeit zum Lesen? Ich verstehe ehrlich gesagt vollkommen, warum sie es mit der Fluchbrechung nicht besonders eilig hat. ????

Ein Märchen für große Kinder:

Was ich besonders mochte, ist dieses Gefühl, das die Geschichte vermittelt. Man muss keine Angst haben, dass gleich etwas furchtbar Schlimmes passiert. Man muss keine komplizierten politischen Systeme verstehen oder sich hundert Namen merken. Man kann sich einfach in diese märchenhafte, magische Welt fallen lassen und eine gute Zeit haben. Ein bisschen wie früher als Kind – nur dass die Protagonisten inzwischen ebenfalls erwachsen geworden sind.

Auch die Magie passt perfekt dazu. Sie ist erstaunlich praktisch veranlagt. Putzen? Zauber. Waschen? Zauber. Aufräumen? Natürlich gibt es auch dafür Magie. Warum kompliziert, wenn man einfach zaubern kann?

Genau diese kleinen Details machen die Welt gemütlich und verspielt, ohne dass das Magiesystem irgendwelche großen Erklärungen braucht.

Romance & Chemie:

Die Romance entwickelt sich eher langsam und passt dadurch gut zum restlichen Cozy-Gefühl der Geschichte. Das große Feuerwerk ist es nicht – und mit einem von fünf Flammen bleibt der Spice sehr zurückhaltend. Die Chemie zwischen Tandy und dem Piraten hat für mich dafür deutlich besser funktioniert. Da ist dieses spielerische Knistern, die Neckerei und genau die richtige Portion „du gehst mir auf die Nerven, aber leider bist du viel zu attraktiv“. Mit vier von fünf Funken war die Chemie für mich klar spürbar, ohne dass die Romance die ganze Geschichte übernimmt.

Wohlfühlbuch statt großes Abenteuer:

Ich bin ohne große Erwartungen an Cursed for Good herangegangen. Ich wollte Spaß. Ich wollte eine schöne Zeit. Und genau das habe ich bekommen. Für mich ist das ein richtiges Wohlfühlbuch. Ich habe meine Erwartungen an die Geschichte angepasst – und nicht verlangt, dass die Geschichte mir irgendetwas beweisen muss.

Sie möchte kein episches Fantasyabenteuer sein. Sie möchte unterhalten. Zum Schmunzeln bringen. Ein bisschen romantisch sein. Und einem für ein paar Stunden das Gefühl geben, in einem verzauberten Buchladen leben zu dürfen. Und darin ist sie richtig gut.

Ein bisschen weniger hätte gereicht:

Ganz ohne Kritik komme ich allerdings nicht aus. Im zweiten Drittel hat sich die Geschichte für mich etwas gezogen. Da die Handlung insgesamt eher überschaubar ist und das Buch stark von seinen Figuren, dem Humor und dem Setting lebt, gab es Stellen, an denen ich mir etwas mehr Tempo gewünscht hätte. Ein bisschen Straffung hätte der Geschichte hier gutgetan.

Das hat meinen Spaß insgesamt aber kaum getrübt. Dafür mochte ich Tandy, den Humor und diese ganze absurde Märchenwelt einfach zu gerne.

Wie klang die Geschichte?

Ich habe Cursed for Good als Hörbuch gehört und hatte damit eine wirklich gute Zeit. Die deutsche Hörbuchfassung wird von Yeşim Meisheit gesprochen.

Für mich war die Geschichte sehr stimmig gelesen. Ich konnte ihr problemlos folgen und habe der Sprecherin einfach gerne zugehört.

Gerade bei einem Buch, das so stark von Tandys trockenem Humor, Sarkasmus und den teilweise völlig absurden Situationen lebt, ist das ziemlich wichtig.

Die Stimme hat für mich gut zu diesem leichten, märchenhaften Ton gepasst und mich angenehm durch die Geschichte getragen.

Was bleibt?

Cursed for Good war genau das Buch, das ich in diesem Moment gebraucht habe.

Ein verfluchter Buchladen. Eine Prinzessin, die eigentlich überhaupt nicht gerettet werden möchte. Eine depressive Drakonin. Mehrere Prinzen, die pflichtbewusst zum Fluchbrechen antreten. Ein viel zu attraktiver Pirat. Und jede Menge trockener Humor.

Im zweiten Drittel hätte die Geschichte für mich etwas schneller sein dürfen, aber das ist am Ende nur ein kleiner Kritikpunkt.

Ich wollte Spaß – und den habe ich bekommen.

Für mich ist Cursed for Good ein wunderbar leichtes Wohlfühlbuch, bei dem man sich einfach zurücklehnen, den Alltag vergessen und für ein paar Stunden wieder in ein Märchen fallen lassen kann. Nur diesmal mit erwachsenen Figuren, Sarkasmus und einem Piraten, dessen Hemd offenbar wirklich keine weiteren Knöpfe gebraucht hätte. ????????‍☠️

Bewertung: ???????????????? / 5
Spice:???? / 5
Chemie: ✨✨✨✨ / 5
Atmosphäre: ???????????? / 5
Sprecherleistung: ????️????️????️????️ / 5

Vier Eulen für ein Comedy-Märchen voller Bücher, Magie, Klischees und genau der richtigen Portion Sarkasmus.


Rezension zu:
Nur gut 30 Rezepte
von PucKker, 7. September 2026

In diesem Buch für die Ninja Slushi Maschine finden sich 31 Rezepte für Slushies. Das ist dann doch gar nicht mal so viel, wobei die Auswahl zumindest überwiegend interessant ist.
Ungefähr ein Drittel der Rezepte ist mit Alkohol, was sich glücklicherweise mittlerweile auch ziemlich gut durch alkoholfreie Alternativen ersetzen lässt. Auf proteinreiche oder zuckerarme Rezepte darf man hier allerdings nicht hoffen. Es wurden eher klassische Sachen ausgesucht. Vanille-Milchshake, Karamell-Frappuccino oder Salted Peanut Shake gehören eher zu den Klassikern.
Trotzdem sind einige interessante Rezepte dabei: Glühwein-Slush, Melonen-Minz-Slush oder ein grüner Slush mit Gurke. Das finde ich schon spannend und gerade bei den ausgefalleneren Kombinationen freue ich mich aufs Ausprobieren.
Außerdem muss ich zugeben, dass ich gar keine Ninja-Slushy-Maschine habe und das Ganze in einer Cuisinart im Slushy-Programm zubereitet habe. Das erfordert ein bisschen Umplanung, weil man dann Gefrorenes mit Ungefrorenem im Verhältnis 2:1 mischen muss, aber es ist machbar.

Insgesamt also ein kleines Büchlein mit einigen Slushy-Klassikern und ein paar spannenderen Ideen. Der Preis ist allerdings für ein Buch mit gerade einmal 31 Rezepten doch ziemlich happig.

Rezension zu:
Nur gut 30 Rezepte

Slushy

von GU E-Book (EPUB) Zum Buch
Magischer Reihenauftakt
von Sophiaaaaaa, 7. September 2026

Schon als ich das wunderschöne Cover gesehen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Auch der Inhalt und die Tropes haben mich angesprochen und somit wusste ich, dass ich das Buch lesen musste.

Es geht um die Hexe Finwal Eramun, die als Dienstmädchen in einem Schloss arbeit und ihre Kräfte verbirgt, um nicht entdeckt zu werden. Früher, als sie noch in ihrer Heimat in den Outlands lebte, wurde sie nämlich aufgrund dieser weggejagt. Sie benutzt ihre Kräfte im Geheimen und schon am Anfang des Buches werden diese Kräfte von dem Vampiren Morderic, dem König entdeckt, der sie daraufhin in einer höheren Position einsetzen will. Seine Bedingung dafür ist allerdings, dass sie zuerst ihre Kräfte unter Kontrolle bringt und mit seinem Bruder Enhart (ebenfalls ein Vampir) trainiert.

Es ist das erste Buch der Autorin und schon jetzt mag ich ihren Schreibstil sehr gerne. Er ist sehr packend und man will wissen, was nun als nächstes geschehen wird. Die Hauptperson Finwal mochte ich, genauso wie ihre Freundinnen Niamh und Vesper, sehr gerne. Morderic konnte ich von Anfang an nicht leiden und seine Handlungen am Ende des Buches haben das nur nochmal bestätigt. Enhart hingegen fand ich sehr toll und auch Finwal und ihn mochte ich zusammen gerne. Hoffentlich kommt in den nächsten Bänden noch mehr Momente mit den beiden:) Auch die seltenen und gefährlichen Kräfte von Finwal waren interessant und ich bin gespannt, wie es damit in den Folgebänden weitergeht.

Den einzigen Kritikpunkt den ich habe, sind ein paar Längen, die das Buch zwischendrin hatte. Es war größtenteils sehr interessant und es gab auch spannende Szenen. Allerdings hätte ich mir etwas weniger Längen und dafür mehr Spannung gewünscht.

Insgesamt ein gelunger Debütroman und Reihenauftakt mit einem fiesen Cliffhanger, den ich allen empfehlen würde, die mysteriöse Geschichten voller Magie, Vampire und Geheimnissen mögen.

Rezension zu:
Tolles Spiel wenn man es einmal verstanden hat
von Nicole Vatter, 7. September 2026

Das Scotland Yard Duel ist ein spannendes Spiel für Zwei, welches wir auf jedenfall weiterempfehlen werden. Ich habe es mit meinem Mann gespielt und wir müssen zugeben, dass wir die Spielanleitung zu Beginn nicht gleich verstanden haben. Während des Spiels kommt man aber gut rein und es dauert dann nicht so lange bis man die Regeln nachvollziehen kann. Wir haben ein paar Parallelen zum großen Schottland Yard festgestellt, jedoch gibt es doch sehr viele Unterschiede. Damit ist es wirklich ein komplett neues Spiel. Es ist sehr spannend und kurzweilig und in der nächsten Runde tauschen wir mal die Rollen :) Wir haben für das erste Mal 35 Minuten gespielt, welches beim zweiten Mal sicher schneller geht, da wir die Regeln nun kennen. Es ist sicher auch für Kinder geeignet zu spielen- meine Altersempfehlung wäre allerdings erst ab 10.

Rezension zu:
Demokratie schützen
von askyfullofpages, 7. September 2026

Demokratie.
Schützen.
Jetzt!

Ein sehr wichtiges Buch!

„Widersetzt euch! Wie wir gemeinsam den neuen Faschismus besiegen“ von Michael Kraske und Dirk Laabs ist ein gelungenes und zugleich wichtiges Buch, das alle lesen sollten.

Michael Kraske und Dirk Laabs beschäftigen sich damit, warum rechte und rechtsextreme Kräfte wieder stärker werden, warum diese Parteien so extremen Zulauf haben und bei Wahlen immer mehr in den Mittelpunkt rücken. Und mit der Frage, was das für unsere Demokratie bedeutet.

Die beiden beschränken sich aber nicht darauf, was gerade passiert und wie es überhaupt so weit kommen konnte, sondern beschäftigen sich vor allem auch damit, was wir selbst dagegen tun können. Jede*r Einzelne von uns. Denn Demokratie war für uns viel zu lange selbstverständlich. Jetzt gilt es, sie zu schützen!

Das Buch vermittelt eindrücklich, dass wir nicht nur zuschauen müssen, sondern aktiv widersprechen sollten. Wenn im Alltag, im Freundeskreis, in der Familie oder am Arbeitsplatz rassistische Äußerungen fallen. Wir dürfen nicht wegschauen, wenn Grenzen überschritten werden, sondern müssen Haltung zeigen. Auch wenn es sehr viel einfacher wäre, nichts zu sagen. Aber jetzt ist die Zeit gekommen, das Richtige zu tun.

Solche Entwicklungen passieren nicht von heute auf morgen. Es beginnt oft viel früher. Mit Worten, mit Ausgrenzung und mit Vorurteilen.

Rechte Kräfte hat es immer gegeben. Aber sie waren lange nicht so laut und so präsent wie heute. Mittlerweile wird ganz offen Stimmung gemacht. Falschmeldungen werden verbreitet, gegen öffentlich-rechtliche Medien wird gehetzt und Fakten werden angezweifelt oder gleich als Lüge bezeichnet. Gleichzeitig stellen sich genau diejenigen, die diese Stimmung anheizen, selbst als Opfer dar.

Ich glaube, solche Situationen kennen wir alle. Wir lassen Aussagen einfach stehen. Ignorieren sie oder lächeln sie weg. Und irgendwann wird das Ganze zum Selbstläufer.

Ich finde besonders erschreckend, dass wir uns an Aussagen gewöhnen, über die wir uns vor einigen Jahren noch empört hätten. Sie werden lauter, häufiger und wirken dadurch normaler. ABER sie dürfen niemals zur Gewohnheit werden. Sie sind nicht richtig, sie bleiben nicht richtig und sie werden auch niemals richtig sein.

Dieses Buch hat mich auch aus einem ganz persönlichen Grund sehr beschäftigt.

Im Laufe meines Lebens habe ich zweimal ein Konzentrationslager besucht. Außerdem war ich in Schloss Hartheim. Ein Ort, den ich bis heute nicht vergessen habe. Dort wurden während des Nationalsozialismus tausende Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen ermordet. Menschen, deren Leben als nicht lebenswert angesehen wurde.

Dieser Besuch hat mich unglaublich schockiert, berührt und geprägt. Ich erinnere mich noch gut an das Café und daran, dass dort Menschen mit Behinderungen gearbeitet haben. Gerade an einem Ort, an dem Menschen aufgrund ihrer Behinderung ermordet wurden, hat mich das unglaublich berührt.

Heute bin ich selbst Ärztin, mittlerweile aber schwer krank und schwerbehindert. Und wenn ich daran denke, dass Menschen wie ich damals als „lebensunwert“ angesehen wurden, macht das etwas mit mir.

Gerade in den letzten Jahren haben sich noch lebende Zeitzeug*innen trotz ihres hohen Alters unglaublich bemüht, von dem zu erzählen, was damals passiert ist. Vom Schrecken. Von den Verbrechen. Vom Völkermord. Damit wir nicht vergessen. Damit auch die nächsten Generationen nicht vergessen. Und vor allem, damit so etwas nie wieder passiert.

NIEMALS hätte ich mir vorstellen können, dass rechte und rechtsextreme Kräfte wieder einen solchen Zulauf bekommen würden.

„Widersetzt euch!“ von Michael Kraske und Dirk Laabs ist im Kiepenheuer & Witsch Verlag erschienen. Ein Buch, das ich unglaublich wichtig finde. Gerade jetzt. Es macht deutlich, dass Demokratie uns alle angeht und dass wir sie unbedingt schützen müssen. Sie ist keine SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT!

Für mich eine ganz klare Leseempfehlung. Ein Buch, das ich wirklich allen ans Herz legen möchte.

DENN DIE DEMOKRATIE BRAUCHT UNS ALLE!

Rezension zu:
Ein Museum voller Vögel zum Blättern und Entdecken
von Elinor, 7. September 2026

„Das Museum der Vögel“ ist ein wunderschön gestaltetes, großformatiges Sachbuch, das trotz seiner Größe angenehm handlich bleibt, weil es nicht unnötig dick und damit auch nicht schwer ist. Es gehört zu einer Reihe, in der es bereits Bände über beispielsweise Bäume, Insekten, das Meer und den menschlichen Körper gibt.
Besonders gut gefällt mir die Aufteilung: Das Buch ist tatsächlich wie ein Museum aufgebaut und führt durch verschiedene „Räume“. Dadurch wirkt es abwechslungsreich und lädt zum Stöbern und Entdecken ein. Überhaupt ist die Gestaltung angenehm locker und wirkt nicht so vollgepackt wie manches andere Sachbuch. Gerade für Kinder dürfte das ein großer Pluspunkt sein.
Die Illustrationen sind großartig. Besonders angetan haben es mir die Zeichnungen der verschiedenen Lebensräume am Ende jedes Kapitels sowie die großen, über zwei Seiten reichenden Porträts einzelner Vogelarten. Die Texte sind informativ, dabei aber so verständlich geschrieben, dass auch Kinder gut folgen können. Nur an ein oder zwei Stellen hätte ich auf Fremdwörter wie „Hämoglobin“ verzichtet – zumal an anderer Stelle auch die deutsche Bezeichnung verwendet wird.
Natürlich kann ein Buch, das Vögel aus der ganzen Welt vorstellt, nicht sehr tief in einzelne Arten oder Lebensräume einsteigen. Es kratzt zwangsläufig eher an der Oberfläche. Dafür bietet es einen tollen Überblick und macht Lust, sich mit den einzelnen Vögeln weiter zu beschäftigen. Und genau das hat bei mir hervorragend funktioniert: Obwohl ich mich einigermaßen gut mit Tieren und Pflanzen auskenne, habe ich beim Lesen erstaunlich viele Vogelarten neu kennengelernt.
Damit ist das Buch meiner Meinung nach nicht nur für Kinder interessant, sondern ebenso für Erwachsene, die Freude an Natur und an schön illustrierten Sachbüchern haben.
Einen kleinen Verbesserungsvorschlag hätte ich allerdings: Statt des heute offenbar unumgänglichen Glanzeffekts auf dem Cover hätte ich mir ein Lesebändchen gewünscht. Das wäre bei einem Buch, in dem man immer wieder stöbern und zu einzelnen Vögeln zurückkehren möchte, für mich die sinnvollere Ergänzung gewesen.
Insgesamt ein sehr schönes, informatives und vor allem zum Entdecken einladendes Buch.

Rezension zu:
Lüttesand hat mehr als nur ein Kürbisproblem
von Dragon, 7. September 2026

Schon das stimmungsvolle Cover von „Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand“ des Autorinnen-Duos Hesse & Hahn hat mich direkt angesprochen. Es versprüht diesen gemütlichen Herbstcharme und macht sofort Lust auf eine Tasse Tee, eine kuschelige Decke und ein paar entspannte Lesestunden. Und genau dieses Gefühl hat das Buch für mich auch beim Lesen vermittelt.

Wir befinden uns auf der kleinen Nordseeinsel Lüttesand, wo die Cousinen Liliane und Vicky von einer Katastrophe in die nächste stolpern. Sie haben eine Frittenbude geerbt, doch damit sie das restliche Erbe ihrer verstorbenen Tante antreten können, müssen sie diese innerhalb einer bestimmten Frist restaurieren. Was zunächst schon nach einer Herausforderung klingt, wird natürlich nicht einfacher. Ganz im Gegenteil. Zwischen allerlei Irrungen und Wirrungen, einer Leiche und jeder Menge anderer Probleme wird es auf Lüttesand ordentlich turbulent. Dabei sind die Kürbisse vielleicht eines der skurrilsten Probleme, denn plötzlich befinden sich die beiden im Besitz von über 200 Kürbissen und müssen irgendwie zusehen, wie sie diese wieder loswerden. Besonders witzig fand ich, dass über jedem Kapitel angegeben wird, wie viele Kürbisse aktuell noch in ihrem Besitz sind. Eine kleine, aber wirklich amüsante Idee, die wunderbar zum chaotischen Geschehen passt.

Obwohl es sich bereits um den zweiten Band handelt, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Ein paar kleinere Fragen zum Vorgänger blieben für mich zwar offen, waren aber für das Verständnis der Handlung nicht weiter wichtig. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Liliane und Vicky, wodurch man beide Cousinen gut kennenlernen kann. Allerdings hätte ich mir gerade bei den beiden Hauptfiguren noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Vicky und Liliane sind unterhaltsam, teilweise herrlich überdreht und auf jeden Fall interessante Charaktere, aber emotional hätte ich mir stellenweise noch etwas mehr gewünscht. Trotzdem haben mir ihre unterschiedlichen Perspektiven und ihre Dynamik miteinander sehr gut gefallen.

Was mich dafür direkt auf den ersten Seiten gepackt hat, war der Humor und der lockere Schreibstil. Das Buch liest sich leicht und flüssig und hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Man sollte allerdings nicht mit der Erwartung an die Geschichte herangehen, einen besonders spannenden oder nervenaufreibenden Krimi zu bekommen. Zwar gibt es einen Mord aufzuklären, im Mittelpunkt stehen für mich aber eindeutig das Cozy-Feeling, die liebenswerten und teilweise skurrilen Figuren, die turbulenten Wendungen und die herbstliche Atmosphäre.

Für mich war dieses Buch vor allem eine herrlich leichte und unterhaltsame Auszeit vom Alltag. Ich mochte die gemütliche Atmosphäre, den besonderen Humor und das kleine Inselsetting sehr gerne. Auch wenn mir bei den beiden Cousinen stellenweise etwas mehr Tiefe gefehlt hat, konnte mich die Geschichte mit ihren skurrilen Situationen, den vielen Wendungen und dem ganz eigenen Charme von Lüttesand gut unterhalten. Besonders die Mischung aus Nordsee, Herbststimmung, Kürbis-Chaos und Cozy Crime hat für mich einfach wunderbar funktioniert.

Rezension zu:
Coole Idee, aber da geht noch mehr - 3,5 Sterne
von Francesca , 7. September 2026

Ich hatte mit der Welt von K-Pop Demon Hunters echt Spaß, deshalb musste ich natürlich auch zu K-Pop Academy greifen.

Die Geschichte selbst fand ich als Einstieg wirklich spannend: Die Kombination aus K-Pop, Tanz, Performance und Dämonenjagd hat mir gut gefallen. Allerdings hätte die Geschichte für meinen Geschmack ruhig etwas länger sein dürfen. Gerade gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass plötzlich die Luft raus war und es dann ziemlich abrupt vorbei war. Während ich am Anfang noch richtig interessiert war, hat mein Interesse ungefähr ab der Mitte bzw. im letzten Drittel leider etwas nachgelassen.

Das Hörbuch hat zwischendurch Soundeffekte und Musik im Hintergrund. Die Soundeffekte fand ich richtig cool und schön punktuell eingesetzt, gerade bei Auftritten oder wenn im Hintergrund Stimmen zu hören waren. Die kurzen Musikszenen zwischendurch haben mich dagegen manchmal eher aus der Szene gerissen, weil die Handlung danach eigentlich direkt weiterging.

Insgesamt aber eine nette, kurzweilige Geschichte, die mich trotz ihrer Kürze gut unterhalten konnte. Für mich solide 3,5 Sterne.

Rezension zu: