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Spannende Lesestunden garantiert
von Natalie, 15. September 2026

Sophie Roth lässt endlich ihre gewalttätige Beziehung hinter sich und versucht nun sich als Fotografin ein neues Leben aufzubauen. Und scheinbar klappt es - sie erhält gleich zu Beginn einen sehr lukrativen Auftrag. Doch bald merkt sie, dass irgendwas gar nicht stimmt - die unschönen Kleinigkeiten häufen sich - zu viele, als das es noch als Zufall abgetan werden kann. Sophie muss sich der Frage stellen, ob sie ihre eigene Vergangenheit einholt… steckt ihr Ex dahinter oder holen sie gar die Ereignisse von vor zwanzig Jahren ein?

Anna Schneider begeistert mit ihrer Grenzfall-Serie und von daher war ich sehr auf diesen Stand-Alone-Roman gespannt. Die aktuellen Geschehnisse werden durch Rückblenden in Sophies Kindheit ergänzt - eine Vorgehensweise, die sich auch hier etabliert. Es steigert dadurch die Spannung, ohne jedoch frühzeitig zu viel Klarheit zu schaffen. So haben sich für mich beim Lesen immer wieder neue Fragen aufgetan, die dann um unerwartete Wendungen in der Gegenwart ergänzt wurden und mich im Gesamten gefesselt haben. Sophie habe ich einerseits als starke Persönlichkeit wahrgenommen, aber gleichzeitig auch als sehr verletzlich und teilweise auch ziemlich naiv. Aber genau durch diesen Mix wirkt sie auf den Leser sehr lebendig und greifbar. Überraschen konnte mich definitiv die Auflösung, wer hinter all diesen unschönen Situationen, hinter diesem „sich beobachtet fühlen“ gesteckt hat. Richtig lag ich hingegen bei meiner Vermutung, wie sich die Ereignisse in Sophies Kindheit zugetragen haben.

Alles in allem für mich aber ein absolut gelungener Spannungsroman von Anna Schneider, den ich innerhalb kürzester Zeit ausgelesen habe. Spannende Lesestunden sind garantiert und von daher eine klare Leseempfehlung von mir dafür.

Rezension zu:
Düsterer Thriller
von Natalie, 14. September 2026

Die suspendierte LKA-Kommissarin Ada Sabel ist überzeugt, dass ihre 14-jährige Tochter entführt wurde. Doch niemand glaubt ihr. Als nach knapp fünf Monaten plötzlich eine kopflose Leiche mit Adas eingeritzten Namen am Rücken im Donaukanal auftaucht, kann Ada nicht länger tatenlos rumsitzen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

Der Thriller ist durchgehend düster, hat einen ernsten Hintergrund und ist definitiv kein Buch, das man einfach mal so zwischendurch liest. Das Geschehen ist komplex aufgebaut und alles andere als oberflächlich. So muss man konzentriert lesen und sich auch Zeit für diesen tiefgründigen Thriller nehmen. Ada als Hauptprotagonistin ist sehr interessant zu verfolgen - man spürt ihre tiefe Verzweiflung und wie sehr es sie belastet, dass keiner ihr glaubt. Gleichzeitig ist sie aber trotzdem eine starke Persönlichkeit, auch wenn aada erst wieder lernen muss, dass sie nicht immer alles allein ertragen muss. Der Thriller hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und ich konnte gleichzeitig bis wirklich zum Schluss nicht erahnen, ob die Geschichte gut ausgeht. Ein paar einzelne Schwächen im Verlauf des Buchs fallen für mich nicht ins Gewicht und ich spreche eine Leseempfehlung aus. Der Thriller ist jedoch nichts für schwache Nerven und eine Triggerwarnung zu Beginn des Buchs wäre nicht verkehrt.

Rezension zu:
Temporeicher Thriller
von Natalie, 14. September 2026

Der Thriller wartet mit einem speziellen Setting auf: Am Flughafen Berlin warten die Passagiere eigentlich auf ihr Gepäck. Doch stattdessen findet sich dort ein ermordeter Mann mit einem Plüschteddy in der Hand, welcher kurz darauf explodiert. Kriminalkommissarin Kim Sperling und ihr Ermittlerteam können die Ausmaße des Falls zu Beginn nur erahnen…

Gerade das besondere Setting des Thrillers hat mich angesprochen - es ist definitiv mal was anderes. Der Einstieg in den Thriller erfolgt auch direkt mit dieser Szene und somit ist man sofort in der Geschichte drinnen. Über den gesamten Verlauf des Buches bleibt das Grundtempo hoch, es werden viele Fährten aufgetan, man muss auf jeden Fall konzentriert lesen, um den Überblick zu behalten. Auch die Tatorte sind unbedingt was für schwache Nerven. Der Spannungsbogen bleibt so aber durchgehend hoch. Gelungen finde ich auch die privaten Einblicke zu den beiden Ermittlern Kim und Andy. So lernt man sie besser kennen, was sie auch als Mensch ausmacht. Kims Verhalten mit ihren Alleingängen wird mit Zeit aber - zumindest für mich - anstrengend und auch nicht wirklich nachvollziehbar. Eine Entwicklungskurve ist bei ihr nicht wirklich vorhanden. Zusätzlich bringt sie genau dadurch nicht nur sich selbst, sondern auch ihre KollegInnen in Gefahr.

Das Ende wird nicht für alle LeserInnen befriedigend sein, da doch eine der zentralen Fragen offen bleibt. So besteht aber jedenfalls die Möglichkeit eines weiteren Bands. Alles in allem hat mich der temporeiche Thriller gut unterhalten und ich spreche dafür eine Leseempfehlung aus.

Rezension zu:
Kurzweiliges Horror-Lesevergnügen
von Natalie, 31. August 2026

Doreen und ihre 15-jährige Tochter scheinen endlich mal Glück im Leben zu haben: Doreen hat zum Schnäppchenpreis eine alte Villa ersteigert. Zuerst läuft alles soweit gut, doch schnell häufen sich unschöne Ereignisse, Menschen in ihrem Umfeld verschwinden oder sterben grausam. Immer begleitet werden die zwei vom Ticken der großen Standuhr in der Villa.. und Doreen stellt bald fest, dass in dem Haus was Böses beiwohnt, das ganz eigene Pläne für die beiden hat…

Bücher mit Horrorelementen bzw. jene, die als Horror kategorisiert sind, können für mich wunderbar funktionieren oder auch nicht. „Die Villa“ hat mich gut unterhalten, die Horrorelemente sind soweit ganz gut gesetzt, ohne dass die Geschehnisse zu schräg werden. Doreen und Marina sind für mich leider etwas blass geblieben, hier hätte ich gerne etwas mehr Tiefe gehabt. Ansonsten hat mich der Horror-Roman aber gut unterhalten, ein kurzweiliges Lesevergnügen und somit auch eine Empfehlung von mir dafür.

Rezension zu:
Gelungene Fortsetzung
von Natalie, 31. August 2026

Der zweite Fall führt Kommissarin Leena Victor und ihren Kollegen nach Porvoo, wo eine junge Studentin brutal mit einem Auto überfahren und getötet wird. Leena sieht sich bald einem sehr verstrickten Fall gegenüber, in dem zu viele Zufälle und so einige Widersprüche gibt. Als ein weiterer Mord geschieht und zusätzlich eine Studentin vermisst wird, weiß Leena, dass ihnen schön langsam die Zeit davonläuft

Mir hat Band 2 aus dieser Reihe wieder sehr gut gefallen, ein spannender Fall, das Setting in Finnland toll und auch die Einblicke in das Privatleben der Hauptcharaktere wird aus meiner Sicht passend eingestreut - nicht zu viel, aber genug, damit die Protagonisten genug Tiefe bekommen und man so mehr mit ihnen mitfiebern kann. Eine Krimi-Reihe ganz nach meinem Geschmack - Leseempfehlung dafür.

Rezension zu:
Gelungener und düsterer Reihenauftakt
von Natalie, 31. August 2026

Kopenhagen wird von einem grausamen Mörder heimgesucht - die Opfer erinnern an Ritualmorde. Das Ermittler-Duo Sara Levin und Janus West stehen zunächst vor einem Rätsel, aber nach und nach ergibt sich ein düsteres Bild, welches der Mörder mit seinen Opfern zeichnet…

Mir hat dieser düstere und durch den ungewöhnlichen Fall auch sehr spannenden Thriller sehr gut gefallen. Die Story hat mich nicht kalt gelassen und ich hab immer mitgefiebert, was wohl als nächstes passiert. Die Ermittlungsarbeit ist aus meiner Sicht logisch aufgebaut und auch die Vernetzungen bzw. Einblicke in Saras eigene Vergangenheit bringen zusätzlich Spannung und Wendungen in die Geschehnisse rein. So hat sich für mich gemeinsam mit dem Setting ein gelungener Thriller ergeben.

Ich freue mich jedenfalls auf die Fortsetzung und gebe eine Leseempfehlung dafür.

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