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Fantasievolle Kindergeschichte mit Längen
von Liselottchen, 22. Oktober 2026

Elodie lebt mit ihrem Papa in London, ihre Mama ist meist unterwegs, angeblich arbeitet sie für eine Modefirma. Zusammen mit Elodies zahlreichen Freundinnen und Freunden entdecken sie ein Einhorn im Park. Von Elodies Mama, die in Wirklichkeit Einhornhüterin ist und als Spionin bei den Einhornjägern arbeitet, erfahren sie, dass das Einhorn Astra in Gefahr ist, und sie versuchen es in einer abenteuerlichen Reise in Sicherheit zu bringen.

Ich habe das Buch mit meiner ältesten 8-jährigen Enkeltochter gelesen, laut Angabe das vorgesehene Lesealter. In diesem Alter kann sie schon ganz gut selbst lesen, jedoch war ihr dieses Buch zu mühsam, sodass ich viele Teile vorgelesen habe. Es fehlten bunte Bilder, auch die Schwarz-wie-Bilder sind nur spärlich gesät. Zudem sind die zahlreichen Rückblenden nicht nur verwirrend, sondern zusätzlich in einer anderen Schrift, die schwerer lesbar ist, geschrieben.
Die Geschichte ist langatmig, es sind umfassende Erklärungen und Beschreibungen drin, sodass ihr zwischendurch langweilig wurde. Zudem war es mit den vielen auftretenden Personen schwierig, den Überblick zu behalten. Der Schreibstil hätte auch einfacher und kindgerechter sein können, Sätze sind doch ziemlich verschachtelt.
Beispiel: Abgesehen von diesem kleinen Chaos, brachte Astra einen Hauch Wildnis mit sich, der durch die Wohnung wehte, ein bisschen, wie der Duft im Wald, kurz bevor es anfängt zu schneien.

Die Story selbst hat meiner Enkelin nur teilweise gefallen, für meine jüngeren Enkelkinder war sie ohnehin zu hoch, aber es ist ja ab 8 ausgeschrieben. Ich würde sogar sagen, das Lesealter müsste auf 10 Jahre hinaufgesetzt werden, in diesem Alter können fast alle flüssig lesen und benötigen nicht mehr so viele Bilder.
Unter dem Strich eine Geschichte, die nette Ansätze hat (wie beispielsweise die zahlreichen Arten von Einhörnern), sowie der Zusammenhalt der Freunde, die meine Enkelin leider nicht komplett abholen konnte. Da eine Beurteilung jedoch immer Geschmackssache ist, bleibt unsere gemeinsame Bewertung in der Mitte.

Rezension zu:
Wunderschöner Roman im historischen Ambiente von Salzburg
von Liselottchen, 15. Oktober 2026

Emma ist ein Annehmkind auf einem Bauernhof in Hallein, Ende des 19. Jahrhunderts. Dort geht es ihr zwar besser als vorher bei ihrer Mutter, die sie vernachlässigt hat, allerdings ist es trotzdem ein hartes Leben. Sie verliert nicht den Mut und bringt sich mit tüchtiger Arbeit am Hof ein. Die Zuneigung zu ihren Ziehschwestern, auch Annehmkinder, macht ihr das Leben erträglich. Als sie ungerechterweise des Diebstahls bezichtigt wird, bricht ihre Welt zusammen, doch glückliche Umstände bringen sie nach Salzburg, wo sie von einem Buchdruckerehepaar aufgenommen wird. Ihr Leben dreht sich zum Guten, auch verliebt sie sich, bis sie mit der Vergangenheit konfrontiert wird.

Schon in ihrer Reihe rund um die Mädchen aus Innsbruck konnte mich die Autorin begeistern. Auch mit diesem Buch, das ich in kürzester Zeit gelesen habe, hat sie einen berührenden Roman geschaffen, historisch gut recherchiert und mitreißend geschrieben. Diesmal entführt sie uns in die Welt der Buchdruckerei, es ist hochinteressant, wie damals Bücher entstanden sind. Diese Informationen packt sie in lebhafte Dialoge, sodass man viel lernen kann, ohne dass es langweilig wird.
Mit den Figuren hat sie auch meinen Geschmack getroffen. Emma, ein Mädchen, das sein Schicksal annimmt und das Beste daraus machen möchte, sich ungeachtet der Hindernisse, die ihr in den Weg gelegt, werden, trotz aller Ungerechtigkeit, nicht unterkriegen lässt. Ihre Entwicklung vom schüchternen Annehmkind zur reifen Frau hat mich stark beeindruckt. Das Buchdruckerehepaar in seiner Herzenswärme und Güte schafft gleich ein Wohlbefinden beim Lesen. Wer wünscht sich nicht solche Eltern oder Großeltern? Am Schicksal der schwangeren Gretel wird deutlich, wie unfair und schlecht Frauen damals behandelt wurden, es macht wütend und traurig. Und Lukas, den fand ich auch gut gezeichnet, als Mann seiner Zeit, anfangs etwas rüde, der ebenfalls einen kleinen Entwicklungsprozess durchmacht.
Der Geschichte bezaubert zusätzlich durch das tolle Ambiente von Salzburg, man bekommt sehr viel vom Leben in der damaligen Zeit mit und die damalige Mehrklassengesellschaft: wer schlecht angezogen ist, der ist nichts wert.
Ein wunderschönes Buch, das ich von Herzen allen Leserinnen Lesern weiterempfehlen kann, die gern in historische Romane eintauchen möchten.

Rezension zu:
Wenn man alles doppelt erleben kann
von Liselottchen, 10. Oktober 2026

Alfie (Alfred) hat eine besondere Gabe: Er kann mit den Worten »Noch einmal« in die Vergangenheit zurückspringen, zu einer Begebenheit, an die er sich erinnert und es beim zweiten Mal probieren besser zu machen. Doch die Sache hat nicht nur einen, sondern mehrere »Haken«, so kann er den Tod nicht verhindern und auch die Liebe nicht manipulieren und in die gewünschte Richtung lenken. Er wächst in Afrika auf, da seine Eltern Missionare sind, und lernt da Gianna kennen, die er ein Leben lang liebt. Doch sie entscheidet sich für den Footballer Mike. Vorerst. Kann Alfie sie durch seine Gabe doch noch für sich gewinnen?

Was für eine tolle Buchidee! Dem Autor ist es gelungen, die Handlungsstränge ineinander zu verweben, erstes Erleben, zweites Erleben und viele Dinge dazwischen. Das Buch ist mitreißend in angenehmem Sprachstil geschrieben. Zu Beginn erlebt man Alfie in der Gegenwart, er wird verhaftet, weil er im Spielcasino zwei Millionen Dollar gewonnen hat. Er wird von einem Polizisten verhört, denn das kann doch nur Betrug sein. Durch sein Notizbuch erfährt man vieles von seiner Vergangenheit. Alfie ist ein Mensch mit Stärken und Schwächen, der – wie alle – nur eines möchte: glücklich sein. Einige Episoden sind humorvoll, einige stimmen nachdenklich, einige sind auch traurig. Alfie kann sich aus zahlreichen unangenehmen Situationen herausmanövrieren, jedoch nicht immer wendet sich alles zum Besseren. Das Ende bietet noch zahlreiche Wendungen, Überraschungen und Aha-Erlebnisse, sowie die Erkenntnis, dass es meist besser ist, die erste Variante anzunehmen.
Das Buch war ein Lese-Highlight für mich, spannend, tiefgründig und wunderbar zu lesen.

Rezension zu:
Vorlesegeschichten und kindgerechte Rezepte
von Liselottchen, 10. Oktober 2026

Der Drache Spekulatius gibt Tipps zum Kochen und Backen. Zusammen mit Lukas, in dessen Teigschüssel er unverhofft landet, kreieren sie zahlreiche Rezepte rund ums Jahr. Für jede Jahreszeit passend gibt es eine Vorlesegeschichte, sowie eine Reihe von nachahmenswerten Rezepten.
Meine beiden ältesten Enkelinnen sind 6 und 8 Jahre alt und sie waren total begeistert. Sie helfen gern in der Küche und sind ausgesprochen geschickt im Verzieren und Dekorieren. Einige der Rezepte haben sie bereits ausprobiert, beispielsweise das Chili con Schoko, die bunten Pommes und die Krake mit Dip. Auf dem Plan stehen auf jeden Fall noch die Fledermaus Cracker für Halloween und die Rentier-Pops. Auch die Geschichten fanden sie sehr lustig. D
Das Buch ist mit den tollen Fotos der Speisen wunderbar gestaltet und die Rezepte sind wirklich gut nachzumachen und gelingen. Zudem wird auch auf gesunde Ernährung geachtet, beispielsweise viel Gemüse kindgerecht zubereitet. Das Buch ist sehr zu empfehlen, für alle Kinder, die gern in der Küche experimentieren und ich kann mir vorstellen, dass es auch »Küchenmuffeln« Lust zu kochen macht. Absolute Empfehlung.

Rezension zu:
Süße Kindergeschichte mit tollen Illustrationen
von Liselottchen, 10. September 2026


Nuno hat als Nasenbär eine riesengroße Nase. Bis jetzt hat ihn das nicht gestört, aber an diesem Tag hat er Probleme, sein T-Shirt anzuziehen, stolpert und stürzt so ungünstig hin, dass sein ganzes Baumhaus in Trümmern liegt. In seiner Verzweiflung besucht er seine Freunde, jedoch auch bei ihnen passiert ihm ein Missgeschick nach dem anderen. Er wird immer trauriger und verwünscht seine lange Nase. Doch dann kommt es zu einer überraschenden Wendung.

Was für ein süßes Buch! Meine beiden Enkelkinder (3 und 5) waren total begeistert, ich musste es mehrmals vorlesen. Sie haben mit Nuno mitgelitten und am Schluss war die Freude groß. Die Botschaft, dass man genau so richtig ist, wie man ist, ist angekommen. Ein weiteres Highlight sind die entzückenden detailgenauen Bilder, es gibt auf jeder Seite zahlreiche Dinge zu entdecken und die beiden waren eine ganze Weile en Illustrationenbeschäftigt. Ein wirklich herzerfrischendes Kinderbuch, das ich gern weiterempfehle.

Rezension zu:
Wissenswertes, kindgerecht aufbereitet
von Liselottchen, 26. August 2026

Mein kleiner Enkel (5) ist unheimlich interessiert an allem Technischen und er hat sich sofort in das Buch verliebt. Wie alle Tiptoi-Bücher ist auch dieses liebevoll und kindgerecht gestaltet. Es ist breit gefächert, verschiedene Fahrzeuge von Rennwagen, Einsatzfahrzeugen, E-Autos, Heißluftballon bis hin zu Schiffen und Raketen. Und natürlich sind auch seine heiß geliebten Traktoren dabei. Das Ganze ist liebevoll und detailgenau illustriert und erklärt, sowie in eine Rahmenhandlung eingebettet, die sich wie ein roter Faden durch die Story zieht. Nebenbei und unaufdringlich kommt auch das Bewusstsein für Natur und Umwelt nicht zu kurz. Mein Enkel ist begeistert und holt sich das Buch mindestens einmal täglich und das schon seit einiger Zeit. Ihm gefallen die Lieder und die typischen Geräusche der Fahrzeuge. Auch von der Technik versteht er schon einiges. Die Spiele sind ein zusätzlicher Bonus.
Auch seine jüngere Schwester (3) hat schon interessiert zugehört, selbst wenn sie natürlich noch nicht alles versteht. Daher kann ich das Buch alle kleinen Technikfreaks von Herzen empfehlen.

Rezension zu:
Zum Vorlesen und teilweise selbst lesen für Anfänger/innen
von Liselottchen, 25. Juli 2026

Lea und Tim besuchen die Eule Ada im Wald, die magische Fähigkeiten hat und den Kindern neue Welten zeigen kann. Diesmal dreht sich alles ums Wasser. Dazwischen sind blau markierte Wörter, die Leseanfänger/innen selbst lesen können. Das Ganze wird noch durch kleine Nachmachübungen aufgepeppt. Die Geschichten sind kurz und eignen sich daher auch gut als kurze Vorlesegeschichten.
Ich habe das Buch mit meinen 5 Enkelkindern gelesen, wobei die beiden Jüngsten (3) noch zu klein waren und es ihnen bald langweilig wurde. Aber für diese Altersgruppe ist das Buch auch nicht gedacht. Die drei Größeren zwischen 5 und 8 Jahren verstanden die Geschichten gut. Obwohl wir den ersten Band nicht kannten, kamen sie problemlos mit. Auch das Lesen klappte gut, meine älteste Enkelin (2. Klasse) hat durch die große Schrift schon einige Passagen lesen können. Die Illustrationen sind entzückend und auch die Magie kommt nicht zu kurz. Es ist ein Buch, das bestimmt ein zweites Mal (vor)gelesen werden wird.
Unter dem Strich ein gelungenes Kinderbuch, nun wünschen sie sich auch noch den ersten Teil.

Rezension zu:
Was bleibt am Schluss?
von Liselottchen, 17. Juni 2026

Claire hat Krebs und nur mehr wenige Monate Lebenszeit. Sie lebt mit ihrem Mann Elias in einem schönen Haus, ihre Kinder sind beide erwachsen. Die Tochter Abby ist verheiratet und lebt mit Mann und Töchtern weiter fort, auch der Sohn Josh ist nicht in der Nähe. Eliot kümmert sich um Claire, man kann sagen, dass sich das Leben in den letzten Jahren hauptsächlich um Claire und ihre Krankheit gedreht hat. Als ihre Freundinnen Holly und Michelle anreisen, äußert Claire den ungewöhnlichen Wunsch, dass Eliot ausziehen möge, sie wollte die letzten Wochen nur mit den Freundinnen verbringen. Als Begründung gibt sie an, dass sie das ebenso gemacht hätte, als damals eine andere Freundin erkrankt war, die sie bis zum Tod begleitet hätten. Eliot ist wie vor den Kopf gestoßen, doch er möchte den letzten Wunsch seiner Frau nicht abschlagen und zieht in Hollys Haus. Kurz darauf bemerkt er, das er auch als Besucher nicht willkommen ist ...

Das Buch war überhaupt nicht meins und hat mich richtig runtergezogen. Nich wegen der Krebserkrankung und dem drohenden Tod, sondern weil ich Claires Verhalten in keiner Weise nachvollziehen konnte. Die Geschichte ist in der dritten Person aber ausschließlich aus Eliots Sicht geschrieben, ich hatte tiefes Mitgefühl mit dem Mann. Dass die Partnerin es vorzieht, die letzte Zeit mit Freundinnen zu verbringen, anstatt mit dem Lebenspartner, war für mich unverständlich und traurig. Eliot leidet darunter und ich musste zeitweise das Buch weglegen, weil ich das Gefühl hatte, Claire schütteln zu müssen. Krankheit hin oder her, sie verhält sich egoistisch und verrückt. Leider erfährt man nichts von ihren Gedanken und Gefühlen, vielleicht hätte ich sie dann besser verstehen können, so konnte ich das nicht. Allerdings muss ich auch sagen, dass Eliot schwach wirkt, er nimmt alles hin, ohne sich wirklich zu wehren.
Die zwei Freundinnen blieben mir unsympathisch, zeitweise schien es, dass sie richtig Freude daran hatten, dass Eliot ausgeschlossen wurde und sie nun in Claires Leben die Nummer eins waren. Der Roman plätschert dahin, bleibt für mich oberflächlich, keine Gespräche, die die Eheleute näherbringen, wie es oft im Angesicht des nahenden Todes ist. Gegen Schluss tut Claire zusammen mit ihren Freundinnen etwas, das Eliot tief verletzt, weil er erneut ausgegrenzt wurde.
Ich begreife nicht, was uns die Autorin damit sagen wollte, denn eine Entwicklung der Figuren kann ich nicht feststellen.
Auch der Schluss blieb schwammig, es erschien mir, als wollte sich die Autorin mit dem »danach« nicht auseinandersetzen. Dieses Thema, das mich normalerweise tief berührt und das ich in vielen Büchern hautnah ergreifend erleben durfte, konnte mich hier nicht abholen.

Rezension zu:
Neuanfang an der Ostsee
von Liselottchen, 23. Mai 2026

Melissa startet einen Neuanfang, zieht von Bayern nach Warnemünde. Sie ersteht ein Eiscafé, das sie renovieren und eröffnen möchte. Doch Nick, der Handwerker, den sie angeheuert hat, die Renovierung zu übernehmen, gleicht unheimlich ihrem Jugendfreund Moritz. Der ist nach einer gemeinsamen Nacht einfach verschwunden und Melissa hat diesen Schmerz bis heute nicht überwunden. Doch Nick kennt sie nicht. Und er war auch nie in Bayern. Sagt er. Obwohl sie daran Zweifel hat, findet sie sich schließlich damit ab, kann jedoch nicht verhindern, dass sie sich zu Nick hingezogen fühlt. Er benimmt sich seltsam, bekommt Telefonanrufe, nach denen er überstürzt aufbricht und scheint übertrieben ängstlich.

Mit dieser Story ist der Autorin eine wunderschöne Romanze gelungen. Die Figuren sind authentisch gezeichnet: Melissa muss man einfach gernhaben, sie ist nicht zimperlich, tatkräftig, fröhlich und geschickt. Nick ist geheimnisvoll, jedoch hilfsbereit und freundlich. Ein Highlight sind die Freundinnen Ricarda und Flora, die immer für Melissa da sind. Wer hätte nicht gern solche Freundinnen? Doris R. Thomas hat einen bildhaften Schreibstil, der mich sofort in die Geschichte hineinzog. Das traumhafte Ambiente von Warnemünde tut sein übrigens. Ich war mal auf Urlaub dort und fühlte mich sofort zurückversetzt. Ein paar der Dinge sind ein wenig märchenhaft, so der Zusammenhalt der »Warnemünder Unternehmerinnen« – aber das passt für einen Liebesroman. Der Spannungsbogen hielt seitenweise an und die Auflösung am Schluss war überzeugend.
Eine empfehlenswerte Wohlfühllektüre, die ich sehr genossen habe.

Rezension zu:
Das ABC von hinten
von Liselottchen, 12. Mai 2026

In diesem Bilderbuch sucht das Zebra den Apfel, und wandert dabei das gesamte ABC von hinten durch, wobei jedem Buchstaben ein Begriff zugeordnet wird. Das Ganze in Reimform und sparsam illustriert.

Ich habe das Buch zusammen mit meinen fünf Enkelkindern (3 bis 7 Jahre) angesehen und muss leider sagen, dass sie die Story nicht überzeugt hat. Meist wollen sie ein Buch mehrmals lesen oder vorgelesen bekommen, bei diesem war das nicht der Fall.
Die Idee der Geschichte ist nett, das ABC soll durchgezählt werden, aber das A, nämlich der Apfel, ist verschwunden. Nun macht sich das Z=Zebra auf den Weg. Die Reime sind in flapsig jugendlichem Stil und ergeben nicht immer Sinn. Da musste ich oft erklären, wie es gemeint ist. Auch viele Dinge wie Mumie und Röntgengerät sind schwer für die Kleinen. Dass der Truthahn von der Schlange gefressen wird, hat sie erschüttert (warum? Und kommt der wieder raus?) Bei Q wäre Qualle besser gewesen als Quadrat und die Sache mit den Popeln fanden sie total eklig. Dabei ging die Orange komplett unter.
Auch die Zeichnungen gefielen ihnen nicht, sie sind modern gehalten, teilweise verfremdet und minimalistisch ohne Hintergrund.
Fazit: Die Idee des Buches ist gut, die Umsetzung hätte ein wenig liebevoller sein können.

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