Macht nachdenklich
von brauneye29, 17. Juli 2026
Zum Inhalt:
Die Freundinnen Henri, Merle und Katharina konnten sich nie vorstellen, dass sich an ihren Freundschaft etwas ändern würde, doch da ihr Alltag sie immer mehr in Anspruch nimmt, finden sie immer weniger Gelegenheiten sich zu sehen und auch die Gemeinsamkeiten wurden deutlich weniger. Doch die Sehnsucht nach der früheren Leichtigkeit und Nähe ist nach wie vor da.
Meine Meinung:
Nach und nach erfährt man im Buch, wie die Leben der einzelnen Frauen verlaufen sind, dabei ist jeweils einer im Wechsel ein Kapitel gewidmet. Manche der Themen kommen einem schon bekannt vor, wie das Leben einem die Zeit nimmt, sich um das ein oder andere zu kümmern. Aber auch wie schnell Missverständnisse einen auseinandertreiben, obwohl man einfach nur mal sprechen müssen. Die Geschichte fühlte sich sehr authentisch und nachvollziehbar an, denn vermutlich hat jeder diese Situationen schon mal erlebt. Und was das Buch auch sehr deutlich macht, ist wie wichtig Freundschaften sind und das man vielleicht einfach mal den Telefonhörer trotz allem einfach mal in die Hand nehmen sollte. Ich hatte die Hörbuchversion, die ich auch recht gelesen fand.
Fazit:
Macht nachdenklich
Rezension zu:
Hat mir gefallen
von brauneye29, 16. Juli 2026
Zum Inhalt:
Nicky hat ein Stipendium erhalten und fährt dafür an die Ashfield Academy. Schon gleich am Anfang hat sie das Gefühl, dass hier irgendwas nicht stimmt. Dazu kommen noch seltsame Regeln und neue Bekanntschaften, mit denen gemeinsam sie ihre verborgenen magischen Kräfte entdecken. Dann erwachen aber dunkle Mächte und die Nicky und ihre Freunde müssen alles geben, um Ashfield zu retten.
Meine Meinung:
Ich mag ja Romane, die etwas mit magischen Fähigkeiten zu tun haben. Hier wird das mal wieder in einer sehr hohen Qualität abgeliefert, die einen dazu bringt, dass man einfach immer weiterlesen will. Das Buch ist zwar eigentlich für ein jüngeres Publikum gedacht, ist aber so geschrieben, dass auch ein älterer Leser Spaß an dem Buch haben wird. Ich fand den Schreibstil sehr angenehm und die Protagonisten sehr gut ausgearbeitet. Schön finde ich auch, dass die Geschichte um Ashfield weitergehen wird und freue mich schon darauf.
Fazit:
Hat mir gefallen
Rezension zu:
Hatte mehr erwartet
von brauneye29, 14. Juli 2026
Zum Inhalt:
Mia und Yanis sind für die Saison ins exklusive Plato Beach Resort an der Algarve gekommen um dort zu arbeiten. Beide kommen sich schnell näher, doch die Nähe wandelt sich schnell in Misstrauen, denn die Stimmung im Resort ist irgendwie bedrückend und es gibt immer mehr sonderbare Ereignisse. Als eine Leiche angespült wird kippt die Stimmung komplett.
Meine Meinung:
Zunächst ist das Buch eher ruhig und es geht viel auch ums Resort und die Partys, nach und nach kippt aber die Stimmung und es kommt ein gewisses Unbehagen auf, aber am Ende habe ich dieses Buch nicht so richtig als Thriller empfunden. Ja, es passiert viel und man fragt sich oft, was da eigentlich hinter steckt, aber dieses Thrillergefühl kam bei mir nicht auf. Die Protagonisten wurden gut ausgearbeitet, es gab sehr viel zum Resortleben allgemein oder auch dem ausgeprägten Liebesleben von Yanis. So richtig Spannung nicht mal auf als die Leiche auftauchte, das geht besser. Ich hatte die Hörbuchversion und die war recht gut gelesen. Das war so ein Buch, bei dem ich evtl. ein Buch abgebrochen hätte, aber als Hörbuch geht's dann doch irgendwie, weil man ja so nebenher hören kann.
Fazit:
Hatte mehr erwartet
Rezension zu:
Hat noch Luft nach oben
von brauneye29, 14. Juli 2026
Meine Meinung:
Zunächst sieht der Tod der Kriminalpsychologin Hannah Jakob, die tot am Fuß einer Treppe gefunden wird, nach einem tragischen Unfall aus. Doch schnell ist klar, dass es ein Mord war und die Hintergründe mit alten Fällen zu tun haben. Rebecca ist gerade erst ihre Stelle angetreten bei der Mordkommission Hamburg und macht sich bei den Ermittlungen keine Freunde. Hilfe bekommt sie von einem Mann, der sich nicht gerade immer gesetzeskonform verhält.
Meine Meinung:
Ich bin so ein bisschen hin und her gerissen, ob ich das Buch gut finde. Die Geschichte ist zwar interessant, aber teilweise auch schwer zu verfolgen und mitunter etwas verworren. Die Verbindungen zu alten Fällen bringen immer wieder neue Spuren, die aber nicht leicht zu beweisen sind. Krolle finde ich als Typen interessant, aber würde die Polizei wirklich jemanden wie ihm vertrauen? Die Methoden sind auch immer wieder sehr grenzwertig. Den Schreibstil an sich fand ich gut, aber völlig überzeugt bin ich eben nicht. Rebekka als sehr neue Kommissarin lehnt sich auch arg aus dem Fenster, was ich nicht so realistisch fand.
Fazit:
Hat noch Luft nach oben
Rezension zu:
Hat mir sehr gut gefallen
von brauneye29, 13. Juli 2026
Zum Inhalt:
Juna und Martha sind Geschwister und außer dass sie sich ein Zimmer teilen, haben sie nicht viel gemeinsam. Die siebzehnjährige Juna ist künstlerisch begabt, allerdings mit einer Krankheit gestraft, die sich schnell verschlechtern wird. Die dreizehnjährige Martha kämpft darum überhaupt gesehen zu werden. Doch als Junas Krankheit sich verschlechtert, bemerken die beiden, dass sie zusammenhalten müssen.
Meine Meinung:
Zunächst sieht bei dem Buch ja alles danach aus, dass es sich um die normalen Kämpfe zwischen Geschwistern handelt, aber sehr schnell wird klar, dass es hier um viel mehr geht. Auch die verstorbene Mutter spielt eine große Rolle, Ich fand es sehr berührend, wie die Geschwister erst eher gegen einander arbeiten, dann aber irgendwann eben sehr eng werden und Martha sogar einen Trip organisiert um Junas größten Wunsch zu erfüllen. Zudem fand ich es auch sehr interessant über Junas Erkrankung mehr zu erfahren, die wie viele Erkrankungen wenig bekannt sind. Ein Buch, das berührt und zu Herzen geht.
Fazit:
Hat mir sehr gut gefallen
Rezension zu:
Sehr persönliche Einblicke
von brauneye29, 9. Juli 2026
Zum Inhalt:
Hedwig wird in einem deutschen Dorf in der Schwarzmeerebene geboren, in Altmontal. Sie muss erleben wie aus dem schönen Leben eine Welt voller Hunger, Verfolgung und Krieg wird. 1942 kann sie dem schließlich entkommen und kommt nach Deutschland. Mit 75 Jahren beginnt sie ihre Geschichte aufzuschreiben, die ein Enkel nach ihrem Tod findet.
Meine Meinung:
Ich habe zunächst echt Zeit gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen, die im Grunde ja auch keine Geschichte im klassischen Sinn ist, sondern eine Art Biografie oder auch Aufarbeitung der Erlebnisse einer Frau, die auch das Leben ihrer Nachfahren beeinflusst hat. Der Autor wechselt dabei immer wieder zwischen den Erzählungen der Großmutter und seiner eigenen Erlebnisse im Jetzt, die auch immer wieder die Ukraine im Focus haben, wo er selbst im Hilfsdienst tätig war. Das ist ein Buch, dass sehr viel persönliches preisgibt, aber Menschen ein Gesicht gibt, die sonst so nicht gesehen werden, die viel erlebt haben und damit ein Teil der Geschichte sind.
Fazit:
Sehr persönliche Einblicke
Rezension zu:
Hat mir gefallen
von brauneye29, 8. Juli 2026
Zum Inhalt:
Im Grenzgebiet zwischen Österreich und Italien werden mehrfach grausam verstümmelte Tier gefunden. Dann wird eine Sennerin tot aufgefunden, die genauso ermordet wurde. Eddy muss bei den Ermittlungen feststellen, dass die Spur in seine eigene Vergangenheit führt, als er einen Wilderer erschoss. Gemeinsam mit dem italienischen Kollegen Fredo versucht er den Täter zu finden.
Meine Meinung:
Ich glaube, ich kannte bisher keins der Bücher des Autoren, aber das muss ich jetzt ändern, denn das Buch hat mir gut gefallen. Gerade auch die Protagonisten Eddy und Fredo haben mir im Zusammenspiel gut gefallen. Auch wenn ich nicht direkt in dem Gebiet meinen Urlaub verbringe, hatte ich das Gefühl, dass auch die Begebenheiten der Gegend sehr gut erfasst waren. Das Buch hatte einen hohen Spannungsbogen, der sich bis zum Ende hin auch steigert.
Fazit:
Hat mir gefallen
Rezension zu:
Mir hat es gefallen
von brauneye29, 25. Juni 2026
Zum Inhalt:
Massenarbeitslosigkeit und Armut haben nach der Pandemie die Demokratie nahezu ausgehebelt und marodierende Band beherrschen die Straßen. Der reiche Unternehmer Colin rettet sich mit seiner Familie auf die Insel der Ratten, während sein Sohn mit seiner Bande mit seinen Kämpfen nicht mal Halt von Colins Freund Will macht, aber das lässt dieser sich nicht bieten.
Meine Meinung:
Das ist irgendwie ein ganz anderer Roman des Autoren, sowohl thematisch als auch in der Länge, da ist man doch sonst anderes gewohnt. Ich war auch gar nicht so sicher, ob ich das Buch überhaupt lesen oder hören möchte, habe aber dann letztendlich das Hörbuch gehört und war wirklich positiv überrascht. Die Story entwickelt eine starke Dynamik, so dass man immer weiter hören möchte und viel zu schnell war es dann auch schon wieder vorbei. Thematisch hatte die Geschichte auch etwas, weil es schon realistisch, dann nach eine großen Katastrophe, hier eine Pandemie, alles aus dem Ruder laufen kann.
Fazit:
Mir hat es gefallen
Rezension zu:
Wieder mal gut
von brauneye29, 24. Juni 2026
Zum Inhalt:
Dupin möchte eigentlich die Mittagssonne auf der Terrasse des Amiral genießen, als sein Telefon klingelt. In Roscoff wurde eine junge Frau dort tot aufgefunden, wo gerade das berühmte Krimifestival stattfindet. Dupin, Kadeg und Riwal mache sich gleich auf den Weg. Dort angekommen, landen sie im Ausnahmezustand, denn die Mitarbeiter der Fährunternehmen streiken dort gerade, weil Entlassungen drohen.
Meine Meinung:
Ich mag die Romane um Dupin immer sehr und auch dieser hat mich überhaupt nicht enttäuscht, obwohl dieser schon ein wenig anders, denn wann haben wir Dupin mal so verletzlich erlebt? Doch auch in seinem derangierten Zustand lässt er sich nicht unterkriegen und mischt trotzdem kräftig mit. Die Story hat mir gut gefallen und durch viele Wendungen, die einen natürlich auch erst in die falsche Richtung geführt haben, kommt es dann zu einem Abschluss, den ich lange nicht habe kommen sehen. Ich hatte das Vergnügen sowohl Buch als auch Hörbuch zu genießen und mochte bei Varianten sehr.
Fazit:
Wieder mal gut
Rezension zu:
Nicht mein Buch
von brauneye29, 24. Juni 2026
Zum Inhalt:
Sowohl die Karriere als auch die Ehe von Nathan sind auf dem Tiefpunkt. Kompliziert ist die Situation auch noch dadurch, dass er im Verlag seiner Schwiegermutter arbeitet. Als der Verlag aufgekauft werden soll, wittert Nathan seine große Chance auf einen Knüller.
Meine Meinung:
Mir fällt es extrem schwer das Buch zu bewerten, ich habe mich förmlich durch das Buch gequält. Irgendwie habe ich auch immer wieder den Faden verloren und wusste nicht mehr, worum es eigentlich geht. Das habe ich äußerst selten, aber hier ist mir das mehrfach passiert, was vermutlich daran liegt, dass mich die Geschichte einfach so gar nicht erreicht hat, wobei ich den Schreibstil an sich schon gut lesbar fand, aber das war nicht meine Geschichte.
Fazit:
Nicht mein Buch
Rezension zu: