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Spannende Lesestunden garantiert
von Natalie, 15. September 2026

Sophie Roth lässt endlich ihre gewalttätige Beziehung hinter sich und versucht nun sich als Fotografin ein neues Leben aufzubauen. Und scheinbar klappt es - sie erhält gleich zu Beginn einen sehr lukrativen Auftrag. Doch bald merkt sie, dass irgendwas gar nicht stimmt - die unschönen Kleinigkeiten häufen sich - zu viele, als das es noch als Zufall abgetan werden kann. Sophie muss sich der Frage stellen, ob sie ihre eigene Vergangenheit einholt… steckt ihr Ex dahinter oder holen sie gar die Ereignisse von vor zwanzig Jahren ein?

Anna Schneider begeistert mit ihrer Grenzfall-Serie und von daher war ich sehr auf diesen Stand-Alone-Roman gespannt. Die aktuellen Geschehnisse werden durch Rückblenden in Sophies Kindheit ergänzt - eine Vorgehensweise, die sich auch hier etabliert. Es steigert dadurch die Spannung, ohne jedoch frühzeitig zu viel Klarheit zu schaffen. So haben sich für mich beim Lesen immer wieder neue Fragen aufgetan, die dann um unerwartete Wendungen in der Gegenwart ergänzt wurden und mich im Gesamten gefesselt haben. Sophie habe ich einerseits als starke Persönlichkeit wahrgenommen, aber gleichzeitig auch als sehr verletzlich und teilweise auch ziemlich naiv. Aber genau durch diesen Mix wirkt sie auf den Leser sehr lebendig und greifbar. Überraschen konnte mich definitiv die Auflösung, wer hinter all diesen unschönen Situationen, hinter diesem „sich beobachtet fühlen“ gesteckt hat. Richtig lag ich hingegen bei meiner Vermutung, wie sich die Ereignisse in Sophies Kindheit zugetragen haben.

Alles in allem für mich aber ein absolut gelungener Spannungsroman von Anna Schneider, den ich innerhalb kürzester Zeit ausgelesen habe. Spannende Lesestunden sind garantiert und von daher eine klare Leseempfehlung von mir dafür.

Rezension zu:
Drei Schwestern, drei Schicksale
von Natalie, 15. September 2026

Der Roman begleitet drei Schwestern ab Ende des zweiten Weltkriegs. Die bunte Truppe, wie die drei liebevoll genannt werden, muss dabei einiges erleiden - ihr Vater verschollen, die Mutter stirbt und zuletzt werden die drei auch noch auseinandergerissen. Gerti, Rudi und Hansi: drei Schwestern, drei Schicksale über vier Jahrzehnte erzählt.

Der Fokus in der Erzählung liegt klar bei Gerti, der ältesten der drei Schwestern. Sie begleiten wir über die gesamte Zeit, verfolgen ihren Werdegang und fühlen mit ihr mit. Ebenfalls einen wesentlichen Anteil bekommt Albert, ihr Geliebter. Diese Kapitel werden in Form von Briefen, die er an einen befreundeten Pfarrer verfasst, abgehandelt. Die Idee, diesen Erzählstrang so abzubilden, hat mir sehr gut gefallen, da man so ganz tief in seine Gedanken und Gefühle eintauchen kann. Allerdings haben mich sich genau diese Kapitel anfangs auch verwirrt, da ich diese gar nicht einordnen konnte. Rudi und Hansi hingegen begleiten wir relativ wenig, da hätte ich mir tatsächlich mehr Fokus auch auf die beiden gewünscht, da schon gut ersichtlich wird, dass sie sehr viel erleiden mussten. Auch das Ende des Romans hinsichtlich der drei Schwestern war mir persönlich etwas zu kurz und knapp abgehandelt.

Alles in allem ist es aber ein sehr bewegendes Buch, in dem der Autor die damaligen Zeiten mit all ihren Entbehrungen, ihren oftmals unerträglichen Situationen aber auch den kleinen, feinen Glücksmomenten eindrücklich festgehalten hat. Von mir dafür eine Leseempfehlung.

Rezension zu:
Düsterer Thriller
von Natalie, 14. September 2026

Die suspendierte LKA-Kommissarin Ada Sabel ist überzeugt, dass ihre 14-jährige Tochter entführt wurde. Doch niemand glaubt ihr. Als nach knapp fünf Monaten plötzlich eine kopflose Leiche mit Adas eingeritzten Namen am Rücken im Donaukanal auftaucht, kann Ada nicht länger tatenlos rumsitzen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

Der Thriller ist durchgehend düster, hat einen ernsten Hintergrund und ist definitiv kein Buch, das man einfach mal so zwischendurch liest. Das Geschehen ist komplex aufgebaut und alles andere als oberflächlich. So muss man konzentriert lesen und sich auch Zeit für diesen tiefgründigen Thriller nehmen. Ada als Hauptprotagonistin ist sehr interessant zu verfolgen - man spürt ihre tiefe Verzweiflung und wie sehr es sie belastet, dass keiner ihr glaubt. Gleichzeitig ist sie aber trotzdem eine starke Persönlichkeit, auch wenn aada erst wieder lernen muss, dass sie nicht immer alles allein ertragen muss. Der Thriller hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und ich konnte gleichzeitig bis wirklich zum Schluss nicht erahnen, ob die Geschichte gut ausgeht. Ein paar einzelne Schwächen im Verlauf des Buchs fallen für mich nicht ins Gewicht und ich spreche eine Leseempfehlung aus. Der Thriller ist jedoch nichts für schwache Nerven und eine Triggerwarnung zu Beginn des Buchs wäre nicht verkehrt.

Rezension zu:
Temporeicher Thriller
von Natalie, 14. September 2026

Der Thriller wartet mit einem speziellen Setting auf: Am Flughafen Berlin warten die Passagiere eigentlich auf ihr Gepäck. Doch stattdessen findet sich dort ein ermordeter Mann mit einem Plüschteddy in der Hand, welcher kurz darauf explodiert. Kriminalkommissarin Kim Sperling und ihr Ermittlerteam können die Ausmaße des Falls zu Beginn nur erahnen…

Gerade das besondere Setting des Thrillers hat mich angesprochen - es ist definitiv mal was anderes. Der Einstieg in den Thriller erfolgt auch direkt mit dieser Szene und somit ist man sofort in der Geschichte drinnen. Über den gesamten Verlauf des Buches bleibt das Grundtempo hoch, es werden viele Fährten aufgetan, man muss auf jeden Fall konzentriert lesen, um den Überblick zu behalten. Auch die Tatorte sind unbedingt was für schwache Nerven. Der Spannungsbogen bleibt so aber durchgehend hoch. Gelungen finde ich auch die privaten Einblicke zu den beiden Ermittlern Kim und Andy. So lernt man sie besser kennen, was sie auch als Mensch ausmacht. Kims Verhalten mit ihren Alleingängen wird mit Zeit aber - zumindest für mich - anstrengend und auch nicht wirklich nachvollziehbar. Eine Entwicklungskurve ist bei ihr nicht wirklich vorhanden. Zusätzlich bringt sie genau dadurch nicht nur sich selbst, sondern auch ihre KollegInnen in Gefahr.

Das Ende wird nicht für alle LeserInnen befriedigend sein, da doch eine der zentralen Fragen offen bleibt. So besteht aber jedenfalls die Möglichkeit eines weiteren Bands. Alles in allem hat mich der temporeiche Thriller gut unterhalten und ich spreche dafür eine Leseempfehlung aus.

Rezension zu:
Gelungener und düsterer Reihenauftakt
von Natalie, 31. August 2026

Kopenhagen wird von einem grausamen Mörder heimgesucht - die Opfer erinnern an Ritualmorde. Das Ermittler-Duo Sara Levin und Janus West stehen zunächst vor einem Rätsel, aber nach und nach ergibt sich ein düsteres Bild, welches der Mörder mit seinen Opfern zeichnet…

Mir hat dieser düstere und durch den ungewöhnlichen Fall auch sehr spannenden Thriller sehr gut gefallen. Die Story hat mich nicht kalt gelassen und ich hab immer mitgefiebert, was wohl als nächstes passiert. Die Ermittlungsarbeit ist aus meiner Sicht logisch aufgebaut und auch die Vernetzungen bzw. Einblicke in Saras eigene Vergangenheit bringen zusätzlich Spannung und Wendungen in die Geschehnisse rein. So hat sich für mich gemeinsam mit dem Setting ein gelungener Thriller ergeben.

Ich freue mich jedenfalls auf die Fortsetzung und gebe eine Leseempfehlung dafür.

Rezension zu:
Gelungene Fortsetzung
von Natalie, 31. August 2026

Der zweite Fall führt Kommissarin Leena Victor und ihren Kollegen nach Porvoo, wo eine junge Studentin brutal mit einem Auto überfahren und getötet wird. Leena sieht sich bald einem sehr verstrickten Fall gegenüber, in dem zu viele Zufälle und so einige Widersprüche gibt. Als ein weiterer Mord geschieht und zusätzlich eine Studentin vermisst wird, weiß Leena, dass ihnen schön langsam die Zeit davonläuft

Mir hat Band 2 aus dieser Reihe wieder sehr gut gefallen, ein spannender Fall, das Setting in Finnland toll und auch die Einblicke in das Privatleben der Hauptcharaktere wird aus meiner Sicht passend eingestreut - nicht zu viel, aber genug, damit die Protagonisten genug Tiefe bekommen und man so mehr mit ihnen mitfiebern kann. Eine Krimi-Reihe ganz nach meinem Geschmack - Leseempfehlung

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Kurzweiliges Horror-Lesevergnügen
von Natalie, 31. August 2026

Doreen und ihre 15-jährige Tochter scheinen endlich mal Glück im Leben zu haben: Doreen hat zum Schnäppchenpreis eine alte Villa ersteigert. Zuerst läuft alles soweit gut, doch schnell häufen sich unschöne Ereignisse, Menschen in ihrem Umfeld verschwinden oder sterben grausam. Immer begleitet werden die zwei vom Ticken der großen Standuhr in der Villa.. und Doreen stellt bald fest, dass in dem Haus was Böses beiwohnt, das ganz eigene Pläne für die beiden hat…

Bücher mit Horrorelementen bzw. jene, die als Horror kategorisiert sind, können für mich wunderbar funktionieren oder auch nicht. „Die Villa“ hat mich gut unterhalten, die Horrorelemente sind soweit ganz gut gesetzt, ohne dass die Geschehnisse zu schräg werden. Doreen und Marina sind für mich leider etwas blass geblieben, hier hätte ich gerne etwas mehr Tiefe gehabt. Ansonsten hat mich der Horror-Roman aber gut unterhalten, ein kurzweiliges Lesevergnügen und somit auch eine Empfehlung von mir dafür.

Rezension zu:
Tolle Fortsetzung der Reihe
von Natalie, 20. August 2026

Der Thriller ist der neueste Band aus der Zons-Reihe der Autorin, in der immer auf zwei Zeitebenen ermittelt wird. Einmal in der Gegenwart, wo diesmal ein Täter seine Opfer mit einem Zahnrad ermordet zurücklässt und der zweite Strang spielt in Zons 1507, in der Stadtsoldat Bastian Mühlenberg ebenfalls mit einer rätselhaften und grausamen Mordserie kämpft.

Ich freue mich jedesmal sehr, wenn aus der Reihe wieder ein Thriller erscheint. Neben, dem für mich, immer absolut spannend und wendungsreich ausgearbeitetem Fall, tragen gerade die beiden Zeitstränge zur Spannung bei. Das hat eine ganz eigene Dynamik und das Miträtseln, wie die beiden Fälle zeitübergreifend zusammenhängen könnten, macht mir beim Lesen immer sehr viel Spaß.
Von daher von mir wieder eine absolute Leseempfehlung für den Thriller.

Rezension zu:
Düster, vielschichtig, spannend
von Natalie, 20. August 2026

Schweden, 1993. In einem abgelegenen Waldstück wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, was für diese eigentlich sehr beschauliche Gegend sehr ungewöhnlich ist. Kommissar Björling und seine Kollegin Johanna aus Stockholm beginnen zu ermitteln, ohne zu ahnen, welche Ausmaße dieser Fall noch annimmt. Und dann verschwindet auch Björlings Tochter noch spurlos…

Der Thriller punktet vor allem durch das stimmige, auch düstere Setting sowie den toll ausgearbeiteten Charakteren. Genau davon lebt die Handlung, wird die Spannung aufgebaut. Dabei „passiert“ nicht permanent etwas, sondern es liegt ein unterschwelliges Gefühl vor, dass hinter dem Fall mehr steckt als auf den ersten Blick sichtbar wird. Das zeigt sich auch durch die privaten Geschichten der beiden Ermittler. Die wechselnden Perspektiven bringen dabei zusätzliche Spannung rein und der Thriller bleibt bis zum Schluss fesselnd. Ein absolut gelungener Thriller - Leseempfehlung von mir.

Rezension zu:
Wie weit bist du bereit zu gehen?
von Natalie, 17. Juli 2026

Marcus hadert gerade mit einer längeren Schreibblockade - sein letzter Bestseller ist schon etwas her - als sich ein frühere Freund aus der Autorenschule bei ihm meldet. Ernst hat ein Manuskript, welches er aber nicht unter seinem Namen veröffentlichen möchte. Stattdessen könnte doch Marcus seine Kontakte spielen lassen… was als kleiner Gefallen beginnt, endet in einem perfiden Spiel, welches bald tödlich wird…

Die vorherigen Thriller des Autors konnten mich alle begeistern und auch „Die Klippe“ hat sich wieder sehr spannend und wendungsreich gelesen. Dazu haben vor allem auch die Hauptcharaktere beigetragen. Jeder von ihnen hütet Geheimnisse und man fragt sich während des Lesens, wie weit sie schlussendlich gehen werden, um aus diesem tödlichen Katz-und-Maus-Spiel ohne Schaden rauszukommen. Vor allem Marcus hat mich mit seinen Entscheidungen und Handlungen überrascht… zumeist nicht positiv. Aber genau diese Handlungen tragen die Geschichte und der Autor spielt mit den Moralvorstellungen der Protagonisten. Alles in allem wieder ein absolut gelungener Thriller und somit Leseempfehlung von mir dafür.

Rezension zu: