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Lüttesand hat mehr als nur ein Kürbisproblem
von Dragon, 7. September 2026

Schon das stimmungsvolle Cover von „Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand“ des Autorinnen-Duos Hesse & Hahn hat mich direkt angesprochen. Es versprüht diesen gemütlichen Herbstcharme und macht sofort Lust auf eine Tasse Tee, eine kuschelige Decke und ein paar entspannte Lesestunden. Und genau dieses Gefühl hat das Buch für mich auch beim Lesen vermittelt.

Wir befinden uns auf der kleinen Nordseeinsel Lüttesand, wo die Cousinen Liliane und Vicky von einer Katastrophe in die nächste stolpern. Sie haben eine Frittenbude geerbt, doch damit sie das restliche Erbe ihrer verstorbenen Tante antreten können, müssen sie diese innerhalb einer bestimmten Frist restaurieren. Was zunächst schon nach einer Herausforderung klingt, wird natürlich nicht einfacher. Ganz im Gegenteil. Zwischen allerlei Irrungen und Wirrungen, einer Leiche und jeder Menge anderer Probleme wird es auf Lüttesand ordentlich turbulent. Dabei sind die Kürbisse vielleicht eines der skurrilsten Probleme, denn plötzlich befinden sich die beiden im Besitz von über 200 Kürbissen und müssen irgendwie zusehen, wie sie diese wieder loswerden. Besonders witzig fand ich, dass über jedem Kapitel angegeben wird, wie viele Kürbisse aktuell noch in ihrem Besitz sind. Eine kleine, aber wirklich amüsante Idee, die wunderbar zum chaotischen Geschehen passt.

Obwohl es sich bereits um den zweiten Band handelt, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Ein paar kleinere Fragen zum Vorgänger blieben für mich zwar offen, waren aber für das Verständnis der Handlung nicht weiter wichtig. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Liliane und Vicky, wodurch man beide Cousinen gut kennenlernen kann. Allerdings hätte ich mir gerade bei den beiden Hauptfiguren noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Vicky und Liliane sind unterhaltsam, teilweise herrlich überdreht und auf jeden Fall interessante Charaktere, aber emotional hätte ich mir stellenweise noch etwas mehr gewünscht. Trotzdem haben mir ihre unterschiedlichen Perspektiven und ihre Dynamik miteinander sehr gut gefallen.

Was mich dafür direkt auf den ersten Seiten gepackt hat, war der Humor und der lockere Schreibstil. Das Buch liest sich leicht und flüssig und hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Man sollte allerdings nicht mit der Erwartung an die Geschichte herangehen, einen besonders spannenden oder nervenaufreibenden Krimi zu bekommen. Zwar gibt es einen Mord aufzuklären, im Mittelpunkt stehen für mich aber eindeutig das Cozy-Feeling, die liebenswerten und teilweise skurrilen Figuren, die turbulenten Wendungen und die herbstliche Atmosphäre.

Für mich war dieses Buch vor allem eine herrlich leichte und unterhaltsame Auszeit vom Alltag. Ich mochte die gemütliche Atmosphäre, den besonderen Humor und das kleine Inselsetting sehr gerne. Auch wenn mir bei den beiden Cousinen stellenweise etwas mehr Tiefe gefehlt hat, konnte mich die Geschichte mit ihren skurrilen Situationen, den vielen Wendungen und dem ganz eigenen Charme von Lüttesand gut unterhalten. Besonders die Mischung aus Nordsee, Herbststimmung, Kürbis-Chaos und Cozy Crime hat für mich einfach wunderbar funktioniert.

Rezension zu:
Herbstzauber trifft auf Herzklopfen
von Dragon, 29. August 2026

Manchmal sind es genau die Bücher, bei denen man sich schon nach wenigen Seiten einfach wohlfühlt, die man am liebsten in eine Decke eingekuschelt und mit einer Tasse Tee in der Hand liest. „Kiss me in Orange“ von Alix Bente ist für mich genau so ein Buch.

Im Mittelpunkt stehen Emma und Niclas, die in Berlin leben und seit Jahren beste Freunde sind. Eigentlich könnte alles so schön und unkompliziert sein, bis zu diesem einen verhängnisvollen Kuss. Plötzlich ist nichts mehr wie vorher und beide wissen nicht so recht, wohin mit ihren Gefühlen. Nach einigen Reaktionen, die die Situation nicht gerade einfacher machen, flüchtet Emma kurzerhand in ihre Heimatstadt Goldried. Dort möchte sie ihre schwangere Schwester in einem kleinen Café unterstützen und gleichzeitig versuchen, etwas Abstand zu gewinnen. Doch natürlich kommt es anders. Denn eines Tages steht plötzlich Niclas vor ihr. Und damit sind auch die ganzen verdrängten Gefühle wieder da.

Die Geschichte lebt für mich ganz besonders von ihrem wunderschönen Herbst-Setting. Bunte Blätter, Kürbisse, eine gemütliche Kleinstadt und liebenswerte Bewohner: Goldried hat einfach eine ganz besondere Wohlfühlatmosphäre. Ich hatte beim Lesen tatsächlich das Gefühl, selbst ein kleiner Teil dieser Stadt zu sein. Besonders die Szenen, in denen bei Gemeindeversammlungen alle zusammenkommen und irgendwie jeder jeden kennt, haben mir richtig gut gefallen. Genau diese Kleinstadt-Vibes haben für mich den besonderen Charme der Geschichte ausgemacht.

Emma und Niclas sind dabei ein Paar, bei dem man zwischendurch schon mal denkt: „Jetzt redet doch einfach miteinander!“ Sie können nicht miteinander, aber genauso wenig ohneeinander und schleichen umeinander herum wie die Katze um den heißen Brei. Niclas hat Mist gebaut und Emma hat große Angst davor, ihm zu verzeihen. Und obwohl man natürlich irgendwann einfach möchte, dass die beiden ihre Probleme endlich aus der Welt schaffen, konnte ich ihre Unsicherheit und ihr Verhalten gut nachvollziehen. Gerade weil man durch die wechselnden Perspektiven immer wieder mitbekommt, was in beiden vorgeht, wird deutlich, dass hinter ihrem Verhalten viel mehr steckt als bloße Sturheit oder ein klassisches „Können sie oder können sie nicht?“. Denn die Geschichte geht tatsächlich noch etwas tiefer und bleibt nicht bei einem seichten Hin und Her zwischen Emma und Niclas. In den angenehm kurzen Kapiteln, die abwechselnd aus Emmas und Niclas’ Sicht erzählt werden, erfährt man nach und nach, warum beide so verunsichert sind und weshalb es ihnen so schwerfällt, sich ihren Gefühlen zu stellen. Die Gründe dafür liegen in ihrer Kindheit, die für beide alles andere als einfach war. Besonders dieser Teil hat mir sehr gefallen, weil man Emma und Niclas dadurch noch einmal von einer anderen Seite kennenlernt und ihre Gedanken, Ängste und Reaktionen besser verstehen kann.

„Kiss me in Orange“ ist für mich deshalb vor allem ein richtiges Wohlfühlbuch, das eine süße Liebesgeschichte mit emotionaleren Themen verbindet, ohne dabei seine Leichtigkeit zu verlieren. Die Geschichte von Emma und Niclas hat mich zum Schmunzeln gebracht, manchmal ein bisschen die Augen verdrehen lassen und gleichzeitig dafür gesorgt, dass ich beide immer besser verstehen konnte. Wer also Lust auf eine romantische Geschichte mit Herbstfeeling, Kleinstadtromantik, Freundschaft, Gefühlschaos und einer großen Portion Cozy-Vibes hat, sollte Emma und Niclas unbedingt nach Goldried begleiten. Für mich ist es ein Buch, das sich perfekt für gemütliche Lesestunden eignet und bei dem man sich einfach wohlfühlen kann.

Rezension zu:
Abenteuer mit Biss
von Dragon, 25. August 2026

Das Jugendbuch ab 10 Jahren konnte mich schon auf den ersten Blick mit seinem stimmungsvollen Cover neugierig machen. Es passt perfekt zur Geschichte und vermittelt bereits einen ersten Eindruck von der geheimnisvollen und leicht schaurigen Atmosphäre, die einen beim Lesen erwartet.

Als sich nach langer Zeit in der kleinen Stadt Temstown wieder die Anzeichen einer großen Bedrohung durch Vampire mehren, ahnt Mina noch nicht, wie sehr sich ihr Leben verändern wird. Als dann auch noch ihr bester Freund gebissen wird und selbst zum Blutsauger werden soll, beschließt sie gemeinsam mit ihren Cousinen, einen neuen Weg in der Vampirjägerei einzuschlagen. Statt einen Vampir zu pfählen, wollen sie versuchen, ihn zu heilen. Die Lösung scheint zunächst sogar greifbar nahe, doch natürlich ist nichts so einfach, wie es zunächst aussieht.

Mir hat besonders der Einstieg in die Geschichte gefallen. Von der ersten Seite an ist Spannung vorhanden und danach fiel es mir ehrlich gesagt schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Die Handlung entwickelt sich immer weiter, hält einige überraschende Wendungen bereit und schafft es dabei, den Spannungsbogen über das gesamte Buch hinweg aufrechtzuerhalten. Natürlich sind viele Elemente aus bekannten Vampirsagen nicht völlig neu. Auch bekannte Namen wie Van Helsing oder Anspielungen auf Buffy und Bella tauchen auf. Trotzdem schafft es die Geschichte meiner Meinung nach sehr gut, daraus etwas Eigenständiges zu machen. Die Ereignisse sind nachvollziehbar, und gerade die immer wieder neuen Entwicklungen haben mich beim Lesen mehrfach überrascht.

Der Schreibstil ist für die Zielgruppe angenehm flüssig und absolut passend. Gleichzeitig kommt das Gruseln nicht zu kurz. Es entsteht genau die richtige Mischung aus Spannung, Vampiren und einem wohlig-schaurigen Gefühl, ohne dabei zu übertrieben zu sein. Die Autorin schafft es meiner Ansicht nach sehr geschickt, auch Humor und weniger gruselige Momente einzubauen.

Besonders gut gefallen hat mir außerdem das Setting. Die kleine Stadt Temstown passt für mich einfach perfekt zu einer Geschichte über Vampire, Grusel und Grauen. Auch die drei Cousinen fand ich toll. Durch ihre unterschiedlichen Charaktere ergänzen sie sich hervorragend und trotzdem sind mir alle drei gleichermaßen sympathisch geworden. Erzählt wird die Geschichte aus Minas Ich-Perspektive. Besonders interessant fand ich dabei ihren für die damalige Zeit außergewöhnlichen Wunsch, später im medizinischen Bereich zu arbeiten. Mina ist eine taffe Hauptfigur, die mutig, selbstbewusst und wagemutig ihren eigenen Weg geht. Auch ihre Cousinen stehen ihr dabei in nichts nach. Schön fand ich, dass neben dem eigentlichen Vampirabenteuer auch Freundschaft, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung eine wichtige Rolle spielen.

„Dracula & Töchter“ ist für mich ein gelungenes Jugendbuch für alle, die Lust auf Vampire, Spannung und eine ordentliche Portion Grusel haben. Die Geschichte ist abwechslungsreich, spannend erzählt und bietet immer wieder neue Wendungen. Besonders die starken Mädchen, das passende Setting und der flüssige Schreibstil haben mir gefallen. Ich empfehle es daher für junge Lesende ab etwa 10 Jahren, die sich gerne ein bisschen wohlig gruseln.

Rezension zu:
Eine Geschichte, die Herzen berührt
von Dragon, 18. August 2026

Manche Bücher lassen einen für eine Weile in eine andere Welt eintauchen. „Der blaue Drache Pango“ von Bari Arain gehört für mich eindeutig dazu.

Im Mittelpunkt steht der kleine Viktor, der ganz allein in einem Zelt lebt und dabei in einem besonderen Einklang mit der Natur steht. Die Tiere vertrauen ihm, und auch die Kinder aus dem Dorf fühlen sich von Anfang an zu ihm hingezogen. Viktor hat eine ganz besondere Gabe, denn er versteht die Kinder wie kaum ein anderer, hört ihnen zu und gibt ihnen das Gefühl, gesehen und ernst genommen zu werden. Kein Wunder also, dass Groß und Klein gerne Zeit bei ihm verbringen und sich danach ein Stück leichter und besser fühlen.

Doch Viktor hat ein Geheimnis und das heißt Pango. Der blaue Drache ist ein ganz besonderes Wesen, das nur Kinder sehen können und eine außergewöhnliche Fähigkeit besitzt. Gerade dieses Geheimnis macht die Geschichte so zauberhaft und verleiht ihr eine märchenhafte Atmosphäre. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, selbst ein wenig in diese geheimnisvolle Welt hineinzuschauen und mich daran zu erinnern, wie selbstverständlich Magie für Kinder sein kann. Besonders schön finde ich, dass sich hinter der fantasievollen Geschichte viele wichtige Themen verbergen: Freundschaft, Vertrauen, Zusammenhalt, Selbstvertrauen und der Mut, eigene Gefühle zuzulassen. Diese Botschaften werden nicht mit dem erhobenen Zeigefinger vermittelt, sondern ganz natürlich in die Geschichte eingebettet. Genau das macht das Buch auch für Erwachsene so angenehm zu lesen.

Die Sprache ist ruhig und leicht verständlich, die große Schrift macht das Buch auch für Leseanfänger angenehm. Dadurch eignet es sich wunderbar ab etwa 7 Jahren, sowohl zum Vorlesen als auch zum ersten selbstständigen Lesen.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es für mich allerdings. Die bunten Illustrationen wurden mithilfe von KI gestaltet. Gerade bei einer so märchenhaften und liebevollen Geschichte hätte ich mir persönlich handgemachte, vielleicht sogar ein wenig „unperfekte“ Illustrationen gewünscht. Bilder, in denen man die ganz eigene Handschrift eines Illustrators oder sogar der Autorin erkennen kann, hätten für mich den Zauber der Geschichte noch einmal auf besondere Weise unterstrichen.

Trotzdem ist „Der blaue Drache Pango“ für mich ein Buch, das zum Träumen einlädt und gleichzeitig wichtige Werte vermittelt. Eine warmherzige Geschichte über Vertrauen, Gefühle und die Kraft der Freundschaft, die Kindern Mut machen kann, an sich selbst und an das Besondere in ihnen zu glauben. Ein schönes Buch, das nicht nur bei Kindern, sondern auch Erwachsenen ein gutes Gefühl hinterlässt.

Rezension zu:
Zimt, Herbstzauber und ganz viel Herz
von Dragon, 15. August 2026

Es gibt Bücher, bei denen man schon nach wenigen Seiten das Gefühl hat, an einen Ort zu reisen, den man am liebsten gar nicht mehr verlassen möchte. Genau so ging es mir mit „Cinnamon Spice Love“ von Harper Graham. Dieses Buch ist für mich pures Herbstgefühl mit seinen warmen Zimtschnecken, kühler Abendluft, bunten Blättern, einem See im goldenen Licht und einer Kleinstadt, in der man am liebsten selbst durch die Straßen schlendern würde.

Im Mittelpunkt stehen Madison und Zach, die früher ein Paar waren und deren gemeinsame Geschichte alles andere als abgeschlossen ist. Während Madison in New York als Restaurantkritikerin ihren beruflichen Traum lebt, ist Zach in Maple Falls geblieben und hilft den Bewohnern der Kleinstadt bei Reparaturen aller Art. Ein geheimnisvoller Brief führt Madison schließlich zurück in ihre Heimat. Dort erfährt sie, dass das Hotel ihres Vaters nach dem Tod ihrer Mutter in großen Schwierigkeiten steckt. Und dann steht plötzlich auch noch Zach vor ihr, der Mann, den sie eigentlich längst hinter sich gelassen hatte. Natürlich ist das Wiedersehen alles andere als unkompliziert. Zwischen den beiden sind noch immer Gefühle und eine gewaltige Anziehungskraft vorhanden. Gleichzeitig stehen ihnen jede Menge Missverständnisse und unausgesprochene Dinge im Weg. Genau das hat für mich einen großen Reiz der Geschichte ausgemacht. Man möchte Madison und Zach zwischendurch wirklich gerne an den Schultern packen und ihnen sagen: „Redet doch einfach miteinander!“
Aber gerade dadurch wirken die beiden für mich auch sehr menschlich. Die Geschichte zeigt schön, wie schnell fehlende Kommunikation zu Problemen führen kann und wie lange man manchmal an Dingen festhält, die längst hätten ausgesprochen werden müssen.

Und dann ist da noch die Spice! Die Szenen zwischen Madison und Zach sind definitiv heiß, bleiben dabei aber geschmackvoll und passen wunderbar zur Geschichte. Für mich genau die richtige Mischung. Prickelnd und leidenschaftlich, ohne vulgär zu werden.

Was ich ganz besonders geliebt habe, waren allerdings die Charaktere. Die Menschen in Maple Falls sind unglaublich warmherzig, sympathisch und authentisch beschrieben. Einige von ihnen hätte ich am liebsten sofort in meinen eigenen Freundeskreis aufgenommen. Aber auch Madison und Zach sind zwei Figuren, mit denen ich gerne befreundet wäre. Sie haben ihre Ecken und Kanten, treffen nicht immer die besten Entscheidungen und machen Fehler, doch genau das macht sie für mich so glaubwürdig.

Mein persönliches Highlight war aber eindeutig die Atmosphäre. Harper Graham schafft es, Maple Falls so lebendig werden zu lassen, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, selbst dort zu sein. Die herbstliche Stimmung ist unglaublich eindringlich eingefangen. Ich konnte die bunten Blätter förmlich vor mir sehen, den kühlen Wind spüren und hatte nicht nur einmal den Duft von frisch gebackenen, warmen Zimtschnecken in der Nase. Es ist diese besondere Mischung aus Herbstluft, Abendsonne, gemütlichen Orten und liebenswerten Menschen, die das Buch für mich so besonders gemacht hat. „Cinnamon Spice Love“ strahlt Wärme und Gemütlichkeit aus und vermittelt dieses wunderbare Gefühl, nach Hause zu kommen. Zusätzlich sorgt ein kleines Rätsel rund um die geheimnisvollen Briefe für Spannung. Denn Madison ist nicht die Einzige, die einen solchen Brief erhalten hat. Immer mehr Bewohner von Maple Falls bekommen Post, und natürlich möchte man unbedingt herausfinden, was dahintersteckt. Dadurch bekommt die Geschichte neben der Romance noch eine kleine geheimnisvolle Komponente, die mir sehr gut gefallen hat.

Für mich ist „Cinnamon Spice Love“ damit die perfekte Lektüre für einen gemütlichen Herbsttag. Am besten mit einer Tasse Tee oder Kaffee und natürlich einer Zimtschnecke daneben. Wer Kleinstadtromantik, Second-Chance-Romance, sympathische Charaktere, ein bisschen Spice und eine ganz besondere Wohlfühlatmosphäre liebt, sollte sich dieses Buch definitiv anschauen, denn das Buch ist eine warmherzige, romantische und unglaublich atmosphärische Geschichte über zweite Chancen, alte Gefühle, Missverständnisse und die Frage, ob manche Menschen vielleicht einfach füreinander bestimmt sind.

Rezension zu:
Wenn Freundschaft den stärksten Zauber entfacht
von Dragon, 2. August 2026

Schon das Cover hat mich sofort angesprochen. Es ist wunderschön gestaltet, zeigt alle wichtigen Elemente der Geschichte ohne zu viel vorwegzunehmen und die glitzernde Bordürenranke verleiht dem Buch einen ganz besonderen, magischen Charme.

Die Geschichte dreht sich um vier Mädchen, die auf außergewöhnliche Weise miteinander verbunden sind und durch einen Zufall einen uralten Bannzauber brechen. Von da an überschlagen sich die Ereignisse: turbulent, witzig, spannend und natürlich voller Magie. Genau die richtige Mischung für junge Lesende ab 9 Jahren.

Besonders gut gefallen hat mir, wie unterschiedlich die vier Freundinnen dargestellt werden. Jede bringt ihre eigenen Stärken, Schwächen und Eigenheiten mit, sodass sich eigentlich jeder in mindestens einer der Figuren wiederfinden kann. Auch kleine Streitereien, Unsicherheiten und Eifersüchteleien werden nicht ausgeklammert. Gerade diese Momente machen die Freundschaft glaubwürdig und die Charaktere lebendig.

Ein weiteres Highlight sind die detailreichen Schwarz-Weiß-Illustrationen. Sie sind wunderschön gestaltet, kindgerecht und fangen die Atmosphäre der Geschichte perfekt ein. Damit ergänzen sie den Text auf gelungene Weise und machen das Leseerlebnis noch anschaulicher. Zu Beginn des Buches findet sich auch eine Seite mit „Fotos“ der Mädchen zur besseren Vorstellung.

Die Story bietet eine tolle Portion Magie und Geheimnisse, die Lust aufs Weiterlesen macht. Immer wieder wollte ich wissen, wie es weitergeht und welche Überraschungen noch auf die vier Mädchen warten. In ihren Grundzügen hat mich das Buch sogar an Geschichten über Hexenfreundinnen oder Hexenschwestern erinnert, wie man sie eher aus Büchern oder Filmen für Erwachsene kennt. Hier natürlich kindgerecht und altersgerecht umgesetzt.
Als Auftakt einer neuen Reihe macht „Vier Hexen und ein Zufallszauber“ richtig Lust auf mehr. Ein gelungener Reihenstart mit sympathischen Figuren, viel Magie und einer spannenden Geschichte, die zum Mitfiebern einlädt. Darum kann ich dieses Buch für ein zauberhaftes Lesevergnügen für alle ab 9 Jahren empfehlen, die Freundschaft, Magie und spannende Abenteuer lieben. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

Rezension zu:
Von der Couch ins Abenteuer
von Dragon, 18. Juli 2026

Wer schon einmal mit einer Katze zusammengelebt hat, wird beim Lesen vermutlich öfter schmunzeln, denn Knutbert ist genau die Sorte Kater, die sich für den heimlichen Herrscher des Hauses hält.

Und wer hat sich nicht schon mal gefragt, was in seinem Haustier vorgeht? Da kann dieses Buch die Antwort drauf geben, denn in seinem Tagebuch berichtet der Kater mit jeder Menge Selbstbewusstsein, trockenem Humor und einer guten Portion Arroganz aus seinem Alltag. Menschen? Praktische Dosenöffner. Andere Tiere? Meistens ziemlich nervig. Und natürlich ist Knutbert überzeugt, der intelligenteste Bewohner weit und breit zu sein. Doch hinter seiner großen Klappe steckt mehr, als man zunächst vermutet. Als plötzlich das Wort „Tierheim“ fällt und ausgerechnet er unter Verdacht gerät, für das Chaos ums Haus verantwortlich zu sein, bekommt seine ansonsten gemütliche Welt erste Risse. Um das drohende Unheil abzuwenden, muss Knutbert seine Komfortzone verlassen und sich auf eine abenteuerliche Mission begeben. Dabei zeigt sich nach und nach, dass unter der harten Schale doch ein ziemlich weicher Kern steckt.

Besonders gut gefallen hat mir die originelle Erzählweise. Das Buch ist tatsächlich wie ein Tagebuch gestaltet und wird durch witzige Sketchnotes, kleine Kritzeleien und Randbemerkungen ergänzt. Dadurch wirkt es lebendig und authentisch, als hätte Knutbert wirklich selbst zur Feder gegriffen. Die Illustrationen lockern den Text wunderbar auf und sorgen immer wieder für kleine Lacher.

Auch die kurzen, überschaubaren Kapitel sind ein großer Pluspunkt. Gerade für Kinder ab 9 Jahren entstehen dadurch schnelle Erfolgserlebnisse beim Lesen, ohne dass die Geschichte an Spannung verliert. Der Humor trifft genau die richtige Mischung aus Situationskomik und tierischem Schlagabtausch, sodass auch Erwachsene beim Vorlesen oder Mitlesen ihren Spaß haben dürften.

„Cats Tagebuch – Lass die Ratte aus dem Sack“ ist eine charmante, humorvolle und spannende Geschichte über Vorurteile, Mut und Zusammenhalt erzählt aus einer herrlich eigenwilligen Katzenperspektive. Ein tolles Kinderbuch mit viel Witz, liebenswerten Figuren und einer kreativen Gestaltung, das nicht nur Katzenfans begeistern wird. Originell finde ich auch Knutberts Test am Ende es Buches, welche Sorte Mensch der Lesende ist.

Rezension zu:
Mitreißender Mix aus K-Pop und Fantasy-Abenteuer
von Dragon, 15. Juli 2026

Dieser Auftakt der K-Pop Academy-Reihe verbindet auf unterhaltsame Weise die schillernde Welt des K-Pop mit Fantasy und jeder Menge Spannung. Im Mittelpunkt stehen Mädchen, die an der berühmten Academy ihren Traum verfolgen, als Tänzerinnen durchzustarten. Doch schnell wird klar, dass hinter der glitzernden Fassade mehr steckt. Besonders Hana sorgt für eine interessante Wendung. Sie wurde nicht nur wegen ihres Tanztalents an der Academy aufgenommen, sondern auch, weil die Direktorin ihre Kampfsportausbildung benötigt, denn an der Schule treiben Dämonen ihr Unwesen und Hana soll dabei helfen, das geheimnisvolle Problem zu lösen.

Diese Mischung aus Tanz, Wettbewerb, Freundschaft und übernatürlichen Gefahren macht den besonderen Reiz der Geschichte aus. Mir hat vor allem gefallen, dass die Handlung ohne große Umwege direkt Fahrt aufnimmt. Schon früh wird ein Konflikt eingeführt, der sich spannend durch das gesamte Buch zieht. Es gibt kaum Leerläufe, stattdessen wird die Geschichte konsequent vorangetrieben. Auch das Zusammenspiel der Freundinnen und die Entwicklung ihrer Beziehungen zueinander haben mir gut gefallen. Die Personen wirken echt, lebendig und sympathisch, wie eben Freundinnen, die man auch gerne hätte.

Die kurzen Kapitel sorgen zusätzlich dafür, dass sich das Buch sehr flüssig liest und man immer noch „ein Kapitel mehr“ lesen möchte. Vom Aufbau her erinnert die Reihe an eine moderne TV-Serie, denn die Bände erscheinen in kurzen Abständen, sodass man die Abenteuer der Mädchen ohne lange Wartezeit weiterverfolgen kann. Gerade Fans von K-Pop, Tanzgeschichten, Fantasy und starken Freundschaften kommen hier auf ihre Kosten.
Empfehlen kann ich das Buch allen ab etwa 10 Jahren, die Geschichten mit K-Pop-Flair, spannenden Geheimnissen, mystischen Wesen und sympathischen Figuren mögen. Ich bin jedenfalls neugierig, wie es mit Hana und ihren Freundinnen weitergeht, nachdem eine Leseprobe von Band 2 im hinteren Teil des Buches Lust auf mehr macht. Etwas Besonderes ist auch der enthaltene QR-Code, mit dem man einen exklusiven K-Pop-Song passend zum Buch anhören kann.

Rezension zu:
Märchenhaft und geheimnisvoll
von Dragon, 13. Juli 2026

Zora war schon immer anders als die Menschen um sie herum. Sie sieht Wesen, die für alle anderen unsichtbar sind und direkt aus Märchen und Mythen zu stammen scheinen. Als sie versucht, einer Fee das Leben zu retten, wird sie in eine Welt hineingezogen, die alles verändert. An der Umbra Academy muss sie nicht nur um ihr eigenes Schicksal kämpfen, sondern auch herausfinden, wem sie vertrauen kann. Besonders schwierig wird das, als ihr Herz ausgerechnet für jemanden schlägt, der mehr Geheimnisse zu haben scheint, als Antworten zu geben.

Schon der Auftakt der Geschichte hat mich neugierig gemacht. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich anfangs etwas gebraucht habe, um wirklich in die Handlung hineinzufinden. Die Vielzahl an verschiedenen Wesen, Namen und neuen Begriffen war zunächst etwas überwältigend und hat meinen Lesefluss immer wieder unterbrochen. Zum Glück hat sich das nach den ersten Kapiteln gelegt, denn je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr hat sie mich in ihren Bann gezogen.

Besonders gut gefallen hat mir Zora als Protagonistin. Sie ist mutig, klug und schlagfertig, trifft nachvollziehbare Entscheidungen und entwickelt sich im Laufe der Geschichte glaubwürdig weiter. Auch die Beziehungen zwischen den Figuren wirken authentisch und werden mit viel Gefühl aufgebaut. Während Silas für mich leider etwas blass geblieben ist, hat mich Kilian umso mehr fasziniert. Seine düstere Ausstrahlung, die vielen Geheimnisse und die Frage, was wirklich hinter seiner Fassade steckt, haben ihn für mich zu einer der spannendsten Figuren des Buches gemacht.

Ein großes Highlight war für mich das Setting. Die Atmosphäre ist düster, geheimnisvoll und stellenweise richtig unheilvoll. Die vielen Fantasiegestalten aus Märchen und Mythen verleihen der Welt ihren ganz eigenen Charme und gerade diese Mischung aus bekannten Märchenelementen und einer eigenen Fantasywelt fand ich unglaublich faszinierend.

Auch die Handlung konnte mich nach dem etwas holprigen Einstieg immer mehr überzeugen. Dadurch, dass Zora eine klare Mission verfolgt, entsteht ein roter Faden, der die Geschichte spannend vorantreibt. Es gibt immer wieder neue Enthüllungen, offene Fragen und unerwartete Wendungen. Trotz kleiner Startschwierigkeiten hat mich die Geschichte am Ende vollkommen überzeugt. Wer düstere Fantasy, märchenhafte Welten und spannende Young-Adult-Geschichten mit glaubwürdigen Charakteren und geheimnisvollen Figuren liebt, dem kann ich dieses Buch empfehlen.

Rezension zu:
Mit bunten Farben zur Entspannung
von Dragon, 25. Juni 2026

Das Ausmalbuch mit 38 Motiven war mir sofort ein willkommenes kleines Ritual im Alltag. Besonders gefällt mir, dass es eine Testseite zum Ausprobieren seiner Stifte und Farben gibt, bevor man sich in die eigentlichen Motive stürzt. Das nimmt den Druck raus und macht das Ausmalen spielerisch entspannt.

Mit seinem quadratischen Format liegt das Buch gut in der Hand und passt auch in Taschen, sodass es mir ideal für unterwegs erscheint. Die Blätter sind heraustrennbar und somit perfekt geeignet, wenn man eine fertige Seite abheften oder verschenken möchte.

Was ich auch immer ganz wichtig finde an Malbüchern, ist die Papierstärke. Das Papier wirkt ausreichend dick, sodass Farben nicht ungewollt durchs Blatt drücken, selbst bei Markern oder Gelstiften wie ich bereits getestet habe.

Schnelle Ergebnisse und einen befriedigenden Erfolg liefern die relativ großen Flächen der Illustrationen, sodass ich denke, dass sowohl Erwachsene als auch Kinder ihren Spaß damit haben werden und es besonders für Anfänger gut zu handhaben ist. Das liegt auch an den niedlichen Motiven mit Entspannungscharakter, denn die liebevollen, zarten Bilder wirken beruhigend und bieten ein angenehmes Abtauchen in eine fantasievolle Welt. Das Motiv mit Potenzial zum Träumen zieht sich durch das ganze Buch.

Es eignet sich besonders für Anfänger, Vielreisende und alle, die einfach mal abschalten möchten. Kurz gesagt, ist das Ausmalbuch ein toller Begleiter für Ruhepausen, mit genügend Flexibilität für unterwegs und einer klaren Empfehlung für alle, die einfache Flächen, niedliche Motive und echtes Entspannungsgefühl suchen.

Rezension zu: