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Schlaflos wegen dieses Thrillers
von Papierherz, 14. Juni 2026

Kaum hatte ich die ersten Kapitel gelesen, war ich schon völlig in der Geschichte gefangen. Dieses Buch entwickelt einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Aus einem scheinbar klaren Vermisstenfall entsteht nach und nach ein Geflecht aus Geheimnissen, Macht, Manipulation und persönlichen Verstrickungen, das mich bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen hat.

Besonders beeindruckend fand ich, wie geschickt die verschiedenen Handlungsstränge miteinander verwoben werden. Ständig tauchen neue Fragen auf und jedes Mal, wenn ich glaubte, eine Antwort gefunden zu haben, wurde alles wieder auf den Kopf gestellt. Genau diese Unberechenbarkeit macht für mich einen großartigen Thriller aus.

Art Mayer gehört inzwischen zu meinen absoluten Lieblingsfiguren im Genre. Er ist alles andere als perfekt, handelt oft gegen jede Vernunft und macht genau dadurch die Geschichte so lebendig. Gemeinsam mit Nele bildet er erneut ein Ermittlerduo, das ich unglaublich gern begleite. Ihre Dynamik wirkt authentisch und verleiht der Handlung auch in ruhigeren Momenten viel Stärke.

Was mir besonders gefallen hat, war die Verbindung zwischen dem aktuellen Fall und den persönlichen Geschichten der Figuren. Dadurch geht es längst nicht nur um die Frage, was mit dem Kanzler passiert ist. Vielmehr werden langjährige Entwicklungen weitergeführt und offene Fragen aufgegriffen, die mich schon seit den vorherigen Bänden beschäftigt haben.

Der Spannungsbogen ist dabei beeindruckend. Es gibt keine unnötigen Längen und immer wieder Momente, in denen man unbedingt noch ein Kapitel lesen möchte. Aus einem Kapitel werden zwei, aus zwei werden fünf und plötzlich ist es mitten in der Nacht.

Auch das Ende hat mich begeistert. Viele Puzzleteile fügen sich zusammen und dennoch bleibt genug Raum für neue Fragen. Genau deshalb hoffe ich sehr, dass dies noch nicht das letzte Wiedersehen mit Art Mayer und seinem Team gewesen ist.

Für mich war Im Morgengrauen ein packender Thriller voller überraschender Wendungen, starker Figuren und nervenaufreibender Spannung. Ein Buch, das mich komplett mitgerissen hat und einmal mehr zeigt, warum Marc Raabe für mich zu den besten deutschen Thrillerautoren gehört.

Rezension zu:
Vergiss alles, was du über Oz zu wissen glaubst
von Papierherz, 14. Juni 2026

Natürlich kennt man die Geschichte irgendwie. Das Mädchen, der Wirbelsturm, die gelbe Straße. Deshalb hatte ich anfangs die Sorge, dass mich hier nichts wirklich überraschen könnte. Wie falsch ich doch lag.

Schon nach wenigen Seiten war ich völlig in dieser düsteren Version von Oz versunken. Die Autorin nimmt alles, was man zu kennen glaubt, und verwandelt es in etwas Eigenes. Die vertrauten Elemente sind zwar da, fühlen sich aber gleichzeitig geheimnisvoll, gefährlich und vollkommen neu an.

Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre. Dieses Oz ist kein märchenhafter Ort voller Wunder, sondern eine Welt voller Schatten, Geheimnisse und Bedrohungen. Hinter jeder Begegnung steckt das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Genau diese Unsicherheit hat dafür gesorgt, dass ich ständig weiterlesen wollte.

Dorothy mochte ich unglaublich gern. Ihre Sehnsucht nach Antworten, ihre Entschlossenheit und ihre Neugier machten sie für mich zu einer sehr greifbaren Protagonistin. Ich wollte gemeinsam mit ihr herausfinden, was wirklich hinter ihrer Vergangenheit steckt und welche Rolle sie in dieser Geschichte spielt.

Auch die Nebenfiguren konnten mich überzeugen. Kaum dachte ich, jemanden durchschaut zu haben, kamen neue Informationen ans Licht. Manche Charaktere haben mich überrascht, andere verwirrt und wieder andere sofort fasziniert. Genau diese Mischung machte die Geschichte für mich so spannend.

Besonders stark fand ich, wie viele Fragen die Handlung aufwirft. Mit jedem Kapitel bekommt man neue Hinweise, aber gleichzeitig entstehen noch mehr Rätsel. Dadurch blieb die Spannung durchgehend erhalten und ich hatte ständig das Bedürfnis, noch ein Kapitel dranzuhängen.

Zum Ende hin konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Ereignisse überschlagen sich, Geheimnisse werden enthüllt und plötzlich ergibt vieles einen Sinn. Gleichzeitig bleiben genug offene Fragen zurück, um die Vorfreude auf die Fortsetzung ins Unermessliche steigen zu lassen.

Für mich war dieses Buch die perfekte Mischung aus Fantasy, düsterer Atmosphäre, Geheimnissen und überraschenden Wendungen. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und mich daran erinnert, warum ich Retellings so liebe, wenn sie mutig genug sind, ihren ganz eigenen Weg zu gehen.

Rezension zu:
Mehr als nur ein Wettkampf um einen Prinzen
von Papierherz, 14. Juni 2026

Eigentlich greife ich selten zu Geschichten mit königlichem Setting oder einem Fokus auf eine Heiratssaison. Oft wirken solche Geschichten für mich vorhersehbar oder verlieren sich in endlosen Festen und höfischen Regeln. Umso erstaunter war ich, wie sehr mich The Rose Bargain in seinen Bann gezogen hat.

Schon nach wenigen Kapiteln war ich neugierig auf die Welt, die Sasha Peyton Smith erschaffen hat. Hinter dem glamourösen Schein des Hofes verbirgt sich eine düstere Atmosphäre voller Geheimnisse, Intrigen und Gefahren. Genau diese Mischung hat dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Besonders begeistert hat mich Ivy. Sie ist klug, mutig und lässt sich nicht einfach von den Erwartungen anderer lenken. Statt nur um die Aufmerksamkeit eines Prinzen zu kämpfen, verfolgt sie ihre ganz eigenen Ziele. Dadurch fühlte sie sich für mich wie eine starke und interessante Protagonistin an, mit der ich gerne durch die Geschichte gegangen bin.

Ein echtes Highlight waren für mich die anderen Kandidatinnen. Ich hatte erwartet, dass sie hauptsächlich Konkurrentinnen sein würden, doch stattdessen entstehen überraschend starke Verbindungen und Freundschaften. Durch die verschiedenen Perspektiven bekommt jede von ihnen eine eigene Stimme, wodurch die Geschichte viel lebendiger wirkt.

Auch das Magiesystem konnte mich überzeugen. Es braucht keine riesigen Schlachten oder spektakulären Zauber, um faszinierend zu sein. Gerade die subtilen magischen Elemente und die Regeln hinter den Fae Abmachungen sorgen für Spannung und lassen einen ständig miträtseln.

Besonders im letzten Drittel zieht die Geschichte das Tempo noch einmal deutlich an. Mehrfach dachte ich, ich hätte durchschaut, wohin alles führt, nur um kurz darauf eines Besseren belehrt zu werden. Einige Wendungen haben mich wirklich überrascht und das Ende hat mich völlig sprachlos zurückgelassen. Mit diesem Cliffhanger hatte ich definitiv nicht gerechnet.

Natürlich gibt es kleinere Dinge, die man kritisieren könnte, aber für mich überwogen die positiven Aspekte bei Weitem. Die spannende Handlung, die düstere Stimmung, die faszinierende Magie und die großartigen Figuren haben dafür gesorgt, dass ich jede Seite genossen habe.

Für mich war The Rose Bargain ein absolutes Lesehighlight und ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band in die Hände zu bekommen.

Rezension zu:
Absolute Suchtgefahr ab der ersten Seite
von Papierherz, 13. Juni 2026

„Perfect Little Monsters“ hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Eigentlich wollte ich nur kurz hineinlesen, aber daraus wurde schnell eine Lesesession bis spät in die Nacht, weil ich einfach wissen musste, wie alles zusammenhängt.

Besonders gefallen hat mir die düstere Highschool Atmosphäre. Hinter der perfekten Fassade verbergen sich Neid, Intrigen, Machtspiele und jede Menge Geheimnisse. Dabei geht es nicht nur um einen spannenden Kriminalfall, sondern auch um ernste Themen wie Mobbing, Ausgrenzung und die Folgen von Grausamkeit. Das hat die Geschichte emotional und gleichzeitig unglaublich fesselnd gemacht.

Dawn war für mich eine interessante Protagonistin. Sie kommt neu an die Schule und versucht ihren Platz zu finden, doch man merkt schnell, dass auch sie ihre eigenen Geheimnisse mit sich herumträgt. Dadurch blieb sie für mich bis zum Ende unberechenbar. Gleichzeitig habe ich mit ihr mitgefiebert, gelitten und gehofft, dass sie die Wahrheit herausfindet.

Die wechselnden Perspektiven haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Nach und nach setzt sich das Puzzle zusammen und immer wieder ergeben sich neue Verdächtige. Genau wenn ich dachte, ich hätte die Lösung gefunden, wurde ich wieder auf eine völlig andere Spur geschickt. Die Autorin spielt geschickt mit den Erwartungen ihrer Leser und sorgt dafür, dass die Spannung nie nachlässt.

Neben dem Thrilleranteil konnte mich auch die emotionale Seite der Geschichte überzeugen. Einige Szenen gingen wirklich unter die Haut und haben gezeigt, welche Auswirkungen Mobbing und Ausgrenzung auf Menschen haben können. Dadurch wirkte die Geschichte deutlich tiefgründiger als viele andere Jugendthriller.

Das Finale hat mich dann komplett überrascht. Mit dieser Auflösung hatte ich nicht gerechnet und genau solche Enden liebe ich. Spannend, emotional und voller Wendungen bis zur letzten Seite.

Für mich ist „Perfect Little Monsters“ ein absoluter Pageturner und eines der stärksten Jugendthriller Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Wer spannende Highschool Geschichten mit dunklen Geheimnissen, starken Emotionen und unerwarteten Twists liebt, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

Rezension zu:
Ein Date, das ich nie vergessen werde
von Papierherz, 13. Juni 2026

Ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß mit einer RomCom! Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an abgeholt und bis zum Schluss einfach nicht mehr losgelassen. Es war genau die Art von Geschichte, bei der man ständig denkt: "Nur noch ein Kapitel" und plötzlich sind wieder hundert Seiten vorbei.

Margot war für mich eine unglaublich liebenswerte Protagonistin. Ich habe ihre Leidenschaft für Bücher und Geschichten sofort gefühlt und besonders geliebt, wie sehr sie an die große Liebe glaubt. Ihre Gedanken waren oft herrlich chaotisch, witzig und einfach unglaublich nachvollziehbar. Gerade dadurch wirkte sie so echt.

Und dann ist da noch Oliver. Was soll ich sagen? Ich war sofort begeistert. Charmant, aufmerksam, humorvoll und einfach zum Verlieben. Für mich definitiv ein neuer Bookboyfriend. Die Dynamik zwischen ihm und Margot hat einfach perfekt funktioniert. Das Knistern war von Anfang an da und jede Begegnung der beiden hat mir ein Grinsen ins Gesicht gezaubert.

Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte zwar romantisch und süß ist, sich aber trotzdem frisch angefühlt hat. Die Dating App Thematik bringt etwas Modernes in die Handlung und sorgt für viele unterhaltsame Momente. Natürlich kann man einige Entwicklungen vorhersehen, aber das hat mich überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil. Genau dieses Wohlfühlgefühl macht für mich eine gelungene RomCom aus.

Außerdem fand ich die Einblicke in die Buchbranche richtig spannend. Als Leseratte liebe ich Geschichten über Menschen, die selbst Bücher lieben, und dieser Aspekt hat das Ganze für mich noch besonderer gemacht.

Kasie West schafft es mit ihrem lockeren und humorvollen Schreibstil, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Ich habe gelacht, mitgefiebert, geschwärmt und am Ende das Buch mit einem riesigen Lächeln zugeklappt.

Für mich ist "Worst Date Ever" die perfekte Sommerlektüre. Romantisch, charmant, humorvoll und voller liebenswerter Figuren. Wer eine süße Liebesgeschichte mit Wohlfühlgarantie sucht, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

⭐⭐⭐⭐⭐ 5 von 5 Sternen und eine absolute Herzensempfehlung!

Rezension zu:
Hinter der Fassade lauert die Wahrheit
von Papierherz, 13. Juni 2026

Mit diesem Buch hat mich Samantha Hayes wirklich überrascht. Schon nach den ersten Kapiteln war ich komplett in der Geschichte angekommen und wollte unbedingt wissen, welche Geheimnisse sich hinter dieser Familie verbergen. Die abgelegene Lodge in den schottischen Highlands bietet dafür die perfekte Kulisse. Die Atmosphäre ist von Anfang an geheimnisvoll und man spürt schnell, dass unter der Oberfläche einiges verborgen liegt.

Besonders gefallen hat mir, wie geschickt die Autorin die verschiedenen Familienmitglieder zeichnet. Jeder bringt seine eigenen Sorgen, Konflikte und Geheimnisse mit, sodass man nie das Gefühl hat, die Figuren seien austauschbar. Gerade diese komplexen Beziehungen haben die Geschichte für mich so spannend gemacht. Man merkt schnell, dass in dieser Familie vieles unausgesprochen geblieben ist und dass die gemeinsame Zeit in der Lodge alte Wunden wieder aufreißt.

Was mich besonders gefesselt hat, waren die vielen überraschenden Wendungen. Immer wieder war ich überzeugt, die Zusammenhänge verstanden zu haben, nur um kurz darauf eines Besseren belehrt zu werden. Die Autorin versteht es hervorragend, Hinweise zu streuen und gleichzeitig immer wieder neue Fragen aufzuwerfen. Dadurch wollte ich ständig weiterlesen.

Auch die Rückblicke in die Vergangenheit fand ich gelungen, da sie nach und nach ein klareres Bild der Familie entstehen lassen. Viele Verhaltensweisen und Konflikte wurden dadurch nachvollziehbarer und haben der Geschichte zusätzliche Tiefe verliehen.

Vor allem im letzten Drittel nimmt die Spannung noch einmal deutlich zu. Dort überschlagen sich die Ereignisse und einige Enthüllungen haben mich wirklich überrascht. Das Ende hat für mich vieles schlüssig zusammengeführt und sorgte dafür, dass ich das Buch mit einem sehr guten Gefühl zuklappen konnte.

Für mich war dies eine packende Mischung aus Familiengeheimnissen, emotionalen Konflikten und psychologischer Spannung. Wer Thriller mag, die nicht nur auf Action setzen, sondern auch von ihren Figuren und deren Beziehungen leben, sollte diesem Buch definitiv eine Chance geben. Nach dieser Lektüre habe ich auf jeden Fall Lust bekommen, weitere Bücher von Samantha Hayes zu lesen.

Rezension zu: