Vampirgeschichte mit viel Witz
von Zwerg, 15. September 2026
Storm 1: Das Internat des Gruselns gefiel uns richtig gut. Schon zu Beginn kann ich sagen: eine absolute Empfehlung von meiner Tochter und mir.
Die Gestaltung ist super. Die Comic Form lockert es total auf, aber ohne dem Lesefluss zu stören oder dass man stark aus der Story rauskommen würde.
Die Illustration des Comic ist dabei richtig gut. Er fängt die Stimmung toll ein.
Die Geschichte um das Vampirmädchen Storm ist sehr witzig und auch liebevoll. Sie wünscht sich sehnlichst auf die Blutspukakademie zu kommen, aber wird nicht aufgenommen. Nicht furchterregend genug!
Sie kommt daher auf ein Internat der Menschen. Dort erlebt sie dann so einiges und es bleibt immer witzig und sehr unterhaltsam.
So muss ein Buch für Kinder sein.
Meine Tochter wollte immer weiter lesen und es wurde nie langweilig. Perfekt auch für die kommende Halloween Zeit.
Rezension zu:
Ein heute vergessener Unternehmer
von Nicole Koppandi, 15. September 2026
Ich fand den Roman sehr gelungen, weil historische Fakten als Prosa geschrieben und mit Fiktionen bereichert wurden.
Max Duttendorfer, der Erfinder des rauchlosen Schießpulvers, ist heute kaum noch bekannt, war er jedoch zu seiner Zeit im 19. Jahrhundert ein berühmter Großindustrieller in der Stadt Rottweil und schwer reicher Mann – insbesondere nach dem 1. Weltkrieg, als die Rüstungsindustrie florierte. Mit Bismarck und weiteren Größen aus Wirtschaft und Politik war er eng verbunden.
Max Duttendorfer war ein eiskalter Unternehmer: er baute das übernommene Unternehmen groß aus, er war Vorstand in der Daimler Motoren Gesellschaft und Waffenfabrik Mauser und vieles anderes mehr. Explosionen in seiner Schießpulverfabrik waren für ihn kein Grund, Sicherheitsmaßnahmen für die Arbeiter*innen zu ergreifen. Mitarbeiter*innen, die sich Sozialist*innen und ihren Aufständen anschlossen, wurden gekündigt; einige fand man sogar unerwartet tot auf.
Nach seinem plötzlichen Tod übernahm sein Bruder das Unternehmen. Im Laufe des Romans wird die Perspektive der unehelichen Enkelin Rosa eingenommen, die als Arbeiterin in der Fabrik eine ganz andere Sichtweise auf das Unternehmen hatte.
Im 21. Jahrhundert angekommen, erleben wir mit zwei weiteren Protagonistinnen den heutigen Blick auf das damalige Unternehmen.
Der Roman erstreckt sich vom 19. Jahrhundert bis ins 21. Jahrhundert und über Generationen, aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln – was ich sehr gelungen finde.
Ich beurteile das Konzept des Romans äußerst gelungen, er ist interessant zu lesen und ich habe dabei viel Neues gelernt, was ich besonders mag. Max Duttendurfer war kein sympathischer Unternehmer, seine unehelichen Nachfolger*innen, die lediglich in der Fabrik schufteten, haben einen ganz anderen Blick – genau das macht die gesamte Geschichte so unglaublich spannend.
Große Empfehlung meinerseits.
Rezension zu:
Eine kulinarische Reise durch die Welt der Dumplings
von ReiShimura, 15. September 2026
Als ich während meiner ersten Reise nach Japan Gyoza probiert habe, war es Liebe auf den ersten Biss. Seitdem habe ich eine Vorliebe für diese, aber auch andere Teigtaschen. Dieses Buch erschien daher wie eine ideale Erweiterung für meine doch recht umfangreiche Kochbuchsammlung.
Bereits beim ersten Durchblättern war ich von der Vielfalt der Teigtaschen fasziniert. Hierbei meine ich aber nicht nur die verschiedenen Füllungen. Sondern vielmehr die unzähligen Formen und vor allem auch Teige und Zubereitungsarten.
Die Rezepte sind sehr übersichtlich dargestellt, so dass man schnell sehen kann, welche Zutaten benötigt werden. Wie nicht anders zu erwarten bei einem Kochbuch das sich mit Rezepten aus dem asiatischen Raum beschäftigt, wird man um den einen oder anderen Besuch im Asia-Supermarkt nicht herumkommen.
Die Fotos der Gerichte sind sehr ansprechend und appetitanregend. Im Vergleich zu anderen Kochbüchern finde ich die Bilder hier sehr übersichtlich, wenn nicht sogar ein wenig minimalistisch. Sie konzentrieren sich einfach auf das Wesentliche.
Alle Rezepte sind mit Nährwertangaben ausgestattet. Des Weiteren gibt es auch eine Information zu den enthaltenen Makronährstoffen, also Angaben zu Kohlenhydraten, Protein und Fett. Auf eine weitere Kennzeichnung der Rezepte wird verzichtet. Damit meine ich, dass es keine Kennzeichnung von vegetarischen oder veganen Speisen gibt.
Abgerundet wird das Ganze noch mit einigen hilfreichen Tipps für notwendiges Zubehör. Hierbei gefällt mir folgender Satz besonders gut: „Die meisten Utensilien finden sich gewiss in jeder Küche, ein paar spezielle Tools kann man sich zulegen, aber es geht auch ohne“.
Besonders gut gefallen haben mir die Grundrezepte für die Dumpling Teige. Hierbei sind drei verschiedene Teige beschrieben. Einer für Jiaozi und Mandu, ein Wonton-Teig und mein persönlicher Favorit Gyoza Teig. Auch die bebilderte Anleitung zum Dumplings falten finde ich sehr gut und hilfreich.
Alles in allem ein sehr schön gestaltetes Kochbuch, welches bei uns zu besonderen Anlässen immer wieder gerne verwendet wird. Für den Alltag sind mir die Rezepte, vor allem wenn man die Teigblätter selbst herstellt, leider zu aufwändig.
Rezension zu:
Eine kulinarische Reise durch die Welt der Dumplings
von ReiShimura, 15. September 2026
Als ich während meiner ersten Reise nach Japan Gyoza probiert habe, war es Liebe auf den ersten Biss. Seitdem habe ich eine Vorliebe für diese, aber auch andere Teigtaschen. Dieses Buch erschien daher wie eine ideale Erweiterung für meine doch recht umfangreiche Kochbuchsammlung.
Bereits beim ersten Durchblättern war ich von der Vielfalt der Teigtaschen fasziniert. Hierbei meine ich aber nicht nur die verschiedenen Füllungen. Sondern vielmehr die unzähligen Formen und vor allem auch Teige und Zubereitungsarten.
Die Rezepte sind sehr übersichtlich dargestellt, so dass man schnell sehen kann, welche Zutaten benötigt werden. Wie nicht anders zu erwarten bei einem Kochbuch das sich mit Rezepten aus dem asiatischen Raum beschäftigt, wird man um den einen oder anderen Besuch im Asia-Supermarkt nicht herumkommen.
Die Fotos der Gerichte sind sehr ansprechend und appetitanregend. Im Vergleich zu anderen Kochbüchern finde ich die Bilder hier sehr übersichtlich, wenn nicht sogar ein wenig minimalistisch. Sie konzentrieren sich einfach auf das Wesentliche.
Alle Rezepte sind mit Nährwertangaben ausgestattet. Des Weiteren gibt es auch eine Information zu den enthaltenen Makronährstoffen, also Angaben zu Kohlenhydraten, Protein und Fett. Auf eine weitere Kennzeichnung der Rezepte wird verzichtet. Damit meine ich, dass es keine Kennzeichnung von vegetarischen oder veganen Speisen gibt.
Abgerundet wird das Ganze noch mit einigen hilfreichen Tipps für notwendiges Zubehör. Hierbei gefällt mir folgender Satz besonders gut: „Die meisten Utensilien finden sich gewiss in jeder Küche, ein paar spezielle Tools kann man sich zulegen, aber es geht auch ohne“.
Besonders gut gefallen haben mir die Grundrezepte für die Dumpling Teige. Hierbei sind drei verschiedene Teige beschrieben. Einer für Jiaozi und Mandu, ein Wonton-Teig und mein persönlicher Favorit Gyoza Teig. Auch die bebilderte Anleitung zum Dumplings falten finde ich sehr gut und hilfreich.
Alles in allem ein sehr schön gestaltetes Kochbuch, welches bei uns zu besonderen Anlässen immer wieder gerne verwendet wird. Für den Alltag sind mir die Rezepte, vor allem wenn man die Teigblätter selbst herstellt, leider zu aufwändig.
Rezension zu:
Spannend und voller Geheimnisse
von KersG, 15. September 2026
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Düster und geheimnisvoll. Genau so wie das Cover. Geheimnisse, die in den Schatten zu lauern scheinen. Und natürlich der Bourbon Whiskey, der in der Story einen hohen Stellenwert hat.
Spannung von Anfang an und eine ordentliche Ladung Geheimnisse und Skepsis, die sich in dieser Geschichte verbergen. Die Story hat mich von Anfang an gepackt. Auch Gefühle und Emotionen kommen hier nicht zu kurz.
Laney ist eine starke und mutige Frau. Sie ist alleine in einer fremden Umgebung. Kennt hier niemanden und lässt sich trotz allem nicht unterkriegen. Sie versucht nach vorne zu schauen und sich nicht das Leben durch vergangene Geschehnisse vermiesen zu lassen. Das stelle ich mir alles andere als einfach vor. Und dann ist da immer diese Frage, wem sie wirklich vertrauen kann.
Grant Foxx hat sein altes Leben und die Liebe hinter sich gelassen. Er wirkt anfangs wie ein richtiger Einsiedler, der niemanden an sich heranlässt, außer seiner Familie. Auch er trägt eine schwere Last mit sich herum. Immer ein gewisses Misstrauen gegenüber fremden Menschen. So auch bei Laney. Und doch ist die Anziehungskraft zwischen den beiden von Anfang an spürbar.
Die Familie Foxx ist einfach großartig. Auch wenn jeder seine eigene Meinung und eigenen Vorstellungen hat, sind sie doch immer füreinander da.
Ein gelungener Auftakt und ich freue mich schon jetzt auf die Folgebände!
Rezension zu:
Über Freundschaft, Trauer und die Freude am Erinnern
von ReiShimura, 15. September 2026
Das Warten hat endlich ein Ende, denn das dritte Abenteuer der ungleichen Freunde Giraffenhund und Kratzbürste ist endlich da. Der kleine Leser hat sich mit Feuereifer auf das Buch gestürzt und ich musste es gleich mehrmals vorlesen.
Wie bereits beim zweiten Band der Reihe hat Autorin Isabelle Schelling wieder mit dem Illustrator Michael Stapper zusammengearbeitet. Seine Illustrationen sind wunderschön, farbenfroh und aussagekräftig. Der kleine Leser schaut sich die Bilder sehr gerne an und erfreut sich an den vielen kleinen Details die er finden kann.
Ich hatte erwartet, dass dieses Buch nach dem gleichen Schema ablaufen wird wie bereits die Reise nach Tokio und Paris. Im Großen und Ganzen stimmt dies auch, dennoch gibt es einen wesentlichen Unterschied, nämlich den Grund der Reise. Kratzbürste vermisst seine Oma, die vor einigen Jahren verstorben ist. Daher beschließen die beiden, nach Mexiko zu reisen und dort den Tag der Toten, Día de Muertos, zu feiern.
Diese Tatsache hat mich im ersten Augenblick ein wenig irritiert und ich hatte die Befürchtung, dass das Buch verhältnismäßig schwer und traurig sein könnte. Glücklicherweise konnte ich schnell feststellen, dass das Gegenteil der Fall ist. Das Buch ist gewohnt unterhaltsam, bunt und lustig, weist aber dennoch einen ernsten Unterton auf. Kein Wunder, immerhin beschäftigt sich die Autorin hier mit dem Tod, der Trauer und wie man damit in Mexiko umgegangen wird.
Die Geschichte ist wieder komplett in Reimform verfasst. Dadurch macht das Vorlesen gleich doppelt so viel Spaß. Leider gibt es auch dieses Mal wieder den einen oder anderen unsauberen Reim. Darüber kann ich aber hinwegsehen.
Spannenderweise wird dieses Buch für Kinder ab 3 Jahren empfohlen, während bei den anderen beiden das empfohlene Alter noch bei ab 5 Jahren lag. Ich kann diese Entscheidung auf jeden Fall unterstützen. Der dreijährige kleine Leser hatte keine Probleme der Geschichte zu folgen und auch die behandelten Themen haben ihn nicht überfordert.
Obwohl es sich hierbei um den dritten Teil einer Buchserie handelt, kann das Buch unabhängig von den anderen gelesen werden. Wobei ich denke, wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, wird sich alle Bücher besorgen.
Auch dieses Mal möchte ich eine Empfehlung für dieses Buch aussprechen. Dieses Buch zeigt auf unterhaltsame Art und Weise wie in anderen Kulturen mit dem Tod und der damit verbundenen Trauer umgegangen wird und wie wichtig Freundschaft ist.
Rezension zu:
Über Freundschaft, Trauer und die Freude am Erinnern
von ReiShimura, 15. September 2026
Das Warten hat endlich ein Ende, denn das dritte Abenteuer der ungleichen Freunde Giraffenhund und Kratzbürste ist endlich da. Der kleine Leser hat sich mit Feuereifer auf das Buch gestürzt und ich musste es gleich mehrmals vorlesen.
Wie bereits beim zweiten Band der Reihe hat Autorin Isabelle Schelling wieder mit dem Illustrator Michael Stapper zusammengearbeitet. Seine Illustrationen sind wunderschön, farbenfroh und aussagekräftig. Der kleine Leser schaut sich die Bilder sehr gerne an und erfreut sich an den vielen kleinen Details die er finden kann.
Ich hatte erwartet, dass dieses Buch nach dem gleichen Schema ablaufen wird wie bereits die Reise nach Tokio und Paris. Im Großen und Ganzen stimmt dies auch, dennoch gibt es einen wesentlichen Unterschied, nämlich den Grund der Reise. Kratzbürste vermisst seine Oma, die vor einigen Jahren verstorben ist. Daher beschließen die beiden, nach Mexiko zu reisen und dort den Tag der Toten, Día de Muertos, zu feiern.
Diese Tatsache hat mich im ersten Augenblick ein wenig irritiert und ich hatte die Befürchtung, dass das Buch verhältnismäßig schwer und traurig sein könnte. Glücklicherweise konnte ich schnell feststellen, dass das Gegenteil der Fall ist. Das Buch ist gewohnt unterhaltsam, bunt und lustig, weist aber dennoch einen ernsten Unterton auf. Kein Wunder, immerhin beschäftigt sich die Autorin hier mit dem Tod, der Trauer und wie man damit in Mexiko umgegangen wird.
Die Geschichte ist wieder komplett in Reimform verfasst. Dadurch macht das Vorlesen gleich doppelt so viel Spaß. Leider gibt es auch dieses Mal wieder den einen oder anderen unsauberen Reim. Darüber kann ich aber hinwegsehen.
Spannenderweise wird dieses Buch für Kinder ab 3 Jahren empfohlen, während bei den anderen beiden das empfohlene Alter noch bei ab 5 Jahren lag. Ich kann diese Entscheidung auf jeden Fall unterstützen. Der dreijährige kleine Leser hatte keine Probleme der Geschichte zu folgen und auch die behandelten Themen haben ihn nicht überfordert.
Obwohl es sich hierbei um den dritten Teil einer Buchserie handelt, kann das Buch unabhängig von den anderen gelesen werden. Wobei ich denke, wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, wird sich alle Bücher besorgen.
Auch dieses Mal möchte ich eine Empfehlung für dieses Buch aussprechen. Dieses Buch zeigt auf unterhaltsame Art und Weise wie in anderen Kulturen mit dem Tod und der damit verbundenen Trauer umgegangen wird und wie wichtig Freundschaft ist.
Rezension zu:
Liebe zwischen Sturm und Chaos
von Simo.Monet, 15. September 2026
„In Stormy Weather“ hat mir richtig gut gefallen! Besonders die ungewöhnliche Kombination aus Enemies-to-Lovers-Romance und Meteorologie fand ich spannend. Quincy und Seb sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere, wodurch ihre Dynamik und die ständigen Schlagabtausche für viele unterhaltsame Momente sorgen. Gleichzeitig entwickelt sich ihre Beziehung schön und für mich nachvollziehbar.
Auch das Thema rund um Stürme, Tornados und die Hurrikansaison fand ich interessant. Man bekommt dabei ganz nebenbei einiges über Wetter und die Arbeit der beiden mit, ohne dass es trocken oder langweilig wird. Der Schreibstil ist flüssig und die Beschreibungen haben mich gut in die Geschichte hineingezogen.
Optisch ist das Buch ebenfalls ein Highlight. Das Cover mit dem Sturm, den Palmen und den beiden Protagonisten passt perfekt zur Geschichte und macht direkt neugierig auf den Inhalt. Auch der blaue Farbschnitt ist ein schönes Detail.
Für mich eine richtig gelungene Mischung aus Romance, Humor, Spannung und Sturm-Chaos.
Rezension zu:
Spannende Lesestunden garantiert
von Natalie, 15. September 2026
Sophie Roth lässt endlich ihre gewalttätige Beziehung hinter sich und versucht nun sich als Fotografin ein neues Leben aufzubauen. Und scheinbar klappt es - sie erhält gleich zu Beginn einen sehr lukrativen Auftrag. Doch bald merkt sie, dass irgendwas gar nicht stimmt - die unschönen Kleinigkeiten häufen sich - zu viele, als das es noch als Zufall abgetan werden kann. Sophie muss sich der Frage stellen, ob sie ihre eigene Vergangenheit einholt… steckt ihr Ex dahinter oder holen sie gar die Ereignisse von vor zwanzig Jahren ein?
Anna Schneider begeistert mit ihrer Grenzfall-Serie und von daher war ich sehr auf diesen Stand-Alone-Roman gespannt. Die aktuellen Geschehnisse werden durch Rückblenden in Sophies Kindheit ergänzt - eine Vorgehensweise, die sich auch hier etabliert. Es steigert dadurch die Spannung, ohne jedoch frühzeitig zu viel Klarheit zu schaffen. So haben sich für mich beim Lesen immer wieder neue Fragen aufgetan, die dann um unerwartete Wendungen in der Gegenwart ergänzt wurden und mich im Gesamten gefesselt haben. Sophie habe ich einerseits als starke Persönlichkeit wahrgenommen, aber gleichzeitig auch als sehr verletzlich und teilweise auch ziemlich naiv. Aber genau durch diesen Mix wirkt sie auf den Leser sehr lebendig und greifbar. Überraschen konnte mich definitiv die Auflösung, wer hinter all diesen unschönen Situationen, hinter diesem „sich beobachtet fühlen“ gesteckt hat. Richtig lag ich hingegen bei meiner Vermutung, wie sich die Ereignisse in Sophies Kindheit zugetragen haben.
Alles in allem für mich aber ein absolut gelungener Spannungsroman von Anna Schneider, den ich innerhalb kürzester Zeit ausgelesen habe. Spannende Lesestunden sind garantiert und von daher eine klare Leseempfehlung von mir dafür.
Rezension zu:
Spannende Lesestunden garantiert
von Natalie, 15. September 2026
Sophie Roth lässt endlich ihre gewalttätige Beziehung hinter sich und versucht nun sich als Fotografin ein neues Leben aufzubauen. Und scheinbar klappt es - sie erhält gleich zu Beginn einen sehr lukrativen Auftrag. Doch bald merkt sie, dass irgendwas gar nicht stimmt - die unschönen Kleinigkeiten häufen sich - zu viele, als das es noch als Zufall abgetan werden kann. Sophie muss sich der Frage stellen, ob sie ihre eigene Vergangenheit einholt… steckt ihr Ex dahinter oder holen sie gar die Ereignisse von vor zwanzig Jahren ein?
Anna Schneider begeistert mit ihrer Grenzfall-Serie und von daher war ich sehr auf diesen Stand-Alone-Roman gespannt. Die aktuellen Geschehnisse werden durch Rückblenden in Sophies Kindheit ergänzt - eine Vorgehensweise, die sich auch hier etabliert. Es steigert dadurch die Spannung, ohne jedoch frühzeitig zu viel Klarheit zu schaffen. So haben sich für mich beim Lesen immer wieder neue Fragen aufgetan, die dann um unerwartete Wendungen in der Gegenwart ergänzt wurden und mich im Gesamten gefesselt haben. Sophie habe ich einerseits als starke Persönlichkeit wahrgenommen, aber gleichzeitig auch als sehr verletzlich und teilweise auch ziemlich naiv. Aber genau durch diesen Mix wirkt sie auf den Leser sehr lebendig und greifbar. Überraschen konnte mich definitiv die Auflösung, wer hinter all diesen unschönen Situationen, hinter diesem „sich beobachtet fühlen“ gesteckt hat. Richtig lag ich hingegen bei meiner Vermutung, wie sich die Ereignisse in Sophies Kindheit zugetragen haben.
Alles in allem für mich aber ein absolut gelungener Spannungsroman von Anna Schneider, den ich innerhalb kürzester Zeit ausgelesen habe. Spannende Lesestunden sind garantiert und von daher eine klare Leseempfehlung von mir dafür.
Rezension zu: